0.1 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Politische Bildung: Kostenfreie Klassenfahrten zur Gedenkstätte Zeithain

Von SMK - Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Mehr zum Thema

Mehr

    Kultusministerin Brunhild Kurth hat heute (22. September 2016) Schulen dazu aufgerufen, das Angebot der kostenfreien Klassenfahrt zur Gedenkstätte Zeithain zu nutzen. „Die für Schüler lang zurückliegende Geschichte wird an den Gedenkstätten greifbarer. Die Eindrücke vor Ort schaffen Erinnerungen und machen den Jugendlichen deutlich, Demokratie ist nicht selbstverständlich. Jeder muss sich für Toleranz und gegen Extremismus stark machen, damit sich die Gräueltaten der Vergangenheit nicht wiederholen.“

    Noch bis zum Ende des Jahres werden die Kosten für die Fahrt nach Zeithain zu 100 Prozent von der Stiftung Sächsische Gedenkstätte/Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain übernommen. Eine Verlängerung des Angebotes bis Ende 2017 wird angestrebt. Interessierte Schulen können sich direkt bei der Stiftung anmelden. Die Ministerin betonte zudem: „Politische Bildung lebt von außerschulischen Lernerfahrungen. Schule muss sich hier weiter öffnen. Schüler brauchen einprägsame Erlebnisse wie Zeitzeugengesprächen oder Gedenkstättenfahrten, um über das Lehrbuch hinaus zu begreifen, dass Geschichte Teil ihrer Gegenwart ist. So können dann auch aktuelle Themen wie die Flüchtlingskrise besser eingeordnet und diskutiert werden.“

    Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer des Kriegsgefangenenlagers Zeithain bei Riesa. Zwischen 1941 und 1945 sind insgesamt ca. 25.000 bis 30.000 sowjetische und mehr als 900 Kriegsgefangene aus anderen Ländern in Zeithain verstorben. In einer Dauerausstellung im Dokumentenhaus des Ehrenhains Zeithain sowie in einer ehemaligen Lagerbaracke wird die Geschichte des Lagers dargestellt. Es werden Führungen und Rundgänge auf dem Gelände des Ehrenhains und auf dem ehemaligen Lagergelände im Naturschutzgebiet Gohrischheide sowie Workshops angeboten. Im Focus der Vermittlungsarbeit stehen die nationalsozialistische Rassenideologie, der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion und das Thema Zwangsarbeit.

    Kontakt: Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain Nora Manukjan, Tel. 03525 510472, Fax 03525 510469, E-Mail: Nora.manukjan@stsg.smwk.sachsen.de

    In eigener Sache – Eine L-IZ.de für alle: Wir suchen „Freikäufer“

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ