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Ronald Pohle (CDU) zu den Lohnforderungen der Gewerkschaft VERDI im Öffentlichen Dienst der Länder

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    Mit großem Interesse hat Ronald Pohle, handwerkspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag, die Forderungen der Gewerkschaft VERDI nach einem Gehaltsanstieg in Höhe von sechs Prozent für die Beschäftigten der Länder zur Kenntnis genommen. „Ein solcher Tarifabschluss würde den Freistaat erheblich belasten, gerade nachdem wir im letzten Doppelhaushalt Rekordmittel für die Verbesserung der Situation im Schulbereich zur Verfügung gestellt haben, sollen sich dem Vernehmen nach ja auch wieder die Lehrer an den Streiks beteiligen.“

    Abgesehen davon, dass die für die angestrebten erheblichen Einkommenssteigerungen benötigten Milliarden an anderer Stelle fehlen würden, bewirkten sie im Erfolgsfall natürlich eine erhebliche Verbesserung die in der Regel ohnehin nicht schlechten Einkommensverhältnisse im Öffentlichen Dienst und führten sicher zu einer Steigerung der Inlandsnachfrage der Kaufkraft bzw. der Inlandsnachfrage.

    „Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes verfügen über einen hohen Organisationsgrad und mit VERDI über einen mächtigen Gewerkschaftsverband, so dass allein durch die Androhung von Arbeitskämpfen in relevanten Bereichen, wie etwa an Schulen, oft überdurchschnittliche Einkommensverbesserungen erzielt werden können“, so Pohle weiter.

    Im Falle eines erfolgreichen Arbeitskampfes der Gewerkschaft VERDI empfiehlt Ronald Pohle den Handwerks- und Industrie-und Handelskammern Sachsens bei Ihren Mitgliedsbetrieben dafür zu werben, dass sie „ … die Preise für ihre handwerklichen und gewerblichen Leistungen ebenfalls um sechs Prozent erhöhen, um so die Möglichkeit zu haben, auch ihren Beschäftigten, denen die die Werte schaffen und den Grundstein des Steueraufkommens legen, eine ähnlich erhebliche Einkommenserhöhung wie vom öffentlichen Dienst gewünscht zukommen lassen können.“

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