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Die Volkshochschule zur Buchmesse: Marlene Dietrich, das Frauenbild Heinrich Manns und ein Rundgang durchs Graphische Viertel

Am 23. März, 17:45 Uhr, spricht Dr. Dieter Strauss anlässlich der Buchmesse in der Volkshochschule Leipzig über „Marlene Dietrich – ein Mythos“. Den Durchbruch als Schauspielerin hatte sie als Lola im Film „Der blaue Engel“. Josef von Sternberg drängte sie, mit ihm einen Film in Hollywood zu drehen. Sie tat es und wurde ein Star.

Am 24. März, 17:45 Uhr, steht Heinrich Mann im Fokus des zweiten Abends mit Dr. Dieter Strauss. 1995 tauchten nach 45 Jahren 400 Zeichnungen Heinrich Manns mit vorwiegend weiblichen Akten an der University of Southern California wieder auf. Bis dahin glaubte man, Thomas Mann habe sie nach dem Tod seines Bruders 1950 vernichtet. Heinrich Mann selbst gab keine Kommentare zu seinen Zeichnungen. Spielen sie eine Rolle für seine Romane, spiegelt sich in ihnen sein Frauenbild? Kommen der Süden und vor allem Brasilien, die Heimat von Julia Mann, der Mutter der beiden Brüder, in Heinrichs Romanen vor? Wie weit kritisieren die Zeichnungen das Dritte Reich? Fragen, die der Vortrag beantworten will.

Dr. Dieter Strauss hat Bücher und Ausstellungen zu Julia und Klaus Mann erarbeitet sowie ein Buch über das Exil der Familie Mann verfasst. Nach mehr als drei Jahrzehnten an ausländischen Goethe-Instituten arbeitet er heute als Referent und Sachbuch-Autor in München.

Ort für beide Veranstaltungen ist die Volkshochschule, Löhrstraße 3-7. Vortragsgebühr je fünf Euro.

Mit einem schon traditionellen Rundgang durch das Graphische Viertel am  26. März, 14 Uhr, rundet Autorin Sabine Knopf die VHS-Veranstaltungen zur Buchmesse ab. Das Graphische Viertel, ein Erinnerungsort an die  glanzvolle Zeit des Leipziger Buchwesens, zieht mit seinen architektonisch bemerkenswerten Gebäuden berühmter Firmen stets Interessenten an. Thematisiert wird nicht nur deren Geschichte, sondern auch die des Viertels und der Buchstadt Leipzig.

Treff: Säulenvorbau Grassimuseum, Johannisplatz, Gebühr acht Euro.

Für alle Veranstaltungen bitte anmelden unter Telefon 0341 123-6000 oder www.vhs-leipzig.de.

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Von Leipzig nach Kabul? Das Protestcamp hat begonnen
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RB Leipzig vs. VfB Stuttgart 1:0 – Sabitzers Fernschuss bringt die nächsten drei Punkte
Foto: GEPA pictures/Sven Sonntag

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Tillichs Tunnelblick und die sächsische Ignoranz des weltweiten Umbruchs am Energiemarkt
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Für alle LeserManchmal sind unsere LeserInnen noch schneller als wir und merken, dass sich Stanislaw Tillich als Ministerpräsident genauso verabschiedet, wie er regiert hat: Mit Wegducken und einer Falschnachricht. Beides wirkte wie ein Blitzlicht auf die Unfähigkeit der sächsischen CDU-Spitze, überhaupt noch die Realität zu erkennen. Zur drohenden Schließung des Siemens-Turbinenwerkes Görlitz hätte er wohl besser den Mund gehalten.
Wie ein CDU-Antrag Karl Marx kurzerhand zum Urvater des Terrorismus gemacht hat
Erinnerungstafel am Rossplatz. Foto: Ralf Julke

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Für alle LeserDass man Dr. Marx kritisch umgehen darf und muss – keine Frage. Mein Kollege Giulio Reger schrieb zwar, die Stadträte, die am Mittwoch, 18. Oktober, ans Rednerpult gingen, hätten sich wohl alle gerühmt, „Das Kapital“ gelesen zu haben. Aber das bezweifle ich. Das Pech des Dr. Karl Marx ist: Die meisten Leute haben nicht gelesen, was er alles geschrieben hat. Auch nicht „Das Kapital“. Deswegen war auch der CDU-Ergänzungs-Antrag so peinlich.
Jetzt ist es am OBM, eine kluge Transparenzvorlage für seine Vorlagen zu erarbeiten
Oberbürgermeister Burkhard Jung. Foto: L-IZ.de

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Für alle LeserVor der Stadtratssitzung am 18. Oktober ging es ja recht turbulent zu. Die Grünen verklagten den OBM. Das Verwaltungsgericht gab ihnen Recht. Der OBM musste ihren Antrag zu mehr Transparenz in Stadratsvorlagen auf die Tagesordnung der Ratsversammlung setzen. Und dann wurde am Mittwoch, 18. Oktober, heftig diskutiert. Bis zum Unentschieden.
Warum existenzielle Probleme im Jobcenter-Kosmos nicht vorgesehen sind
Hier geht's zur Arbeitsagentur Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNatürlich gab es dann noch das vierte Fragen-Paket von Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann (Piraten) zum Umgang des Leipziger Jobcenters mit sanktionierten Erwerbslosen, sorry: erwerbsfähigen Leistungsbeziehern (eLb). Denn viele von ihnen stecken tief in finanziellen und existenziellen Nöten, bräuchten eigentlich echte Unterstützung. Aber bekommen sie die im Jobcenter Leipzig? Gibt es dafür eigentlich das nötige Personal?
Selbst die Arbeitsagentur sieht das Wirtschaftswachstum nicht in der Lausitz, sondern in Leipzig
Prognostizierte Zunahme der Erwerbstätigkeit 2018. Grafik: Arbeitsagentur Sachsen

Grafik: Arbeitsagentur Sachsen

Für FreikäuferDie Lausitz kommt nicht drin vor. Als gäbe es sie in der Statistik der sächsischen Arbeitsagentur nicht. Keine Werksschließung bei Siemens oder Bombardier oder in der Braunkohlesparte. Tatsächlich verheißt die sächsische Arbeitsagentur Sachsen für das nächste Jahr einen weiteren Anstieg der Beschäftigung. Aber davon profitieren andere Regionen.