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Streiks an mehreren Amazon Standorten führen zu Auslieferungsverzögerungen

Von ver.di-Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

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    „180 Beschäftigte am Montagabend, 400 Beschäftigte am Dienstag ganztägig bei Amazon im Streik, heute wird die Frühschicht unterbrochen. Ab 11:30 Uhr sollen die Beschäftigten bei Amazon die Arbeit niederlegen“, so ver.di Streikleiter Thomas Schneider.

    „Mit der bisherigen Beteiligung sind wir zufrieden, die überraschenden Streiks bringen doch einiges bei Amazon durcheinander. Aber das ist alles selbstverschuldet. Die Amazon Geschäftsführung soll sich endlich einen Ruck geben und an den Verhandlungstisch kommen“, so ver.di Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago.

    „Aus den Prime Days machen wir „Strike Days“. Es kann doch nicht richtig sein, dass die Rabatte von den Beschäftigten bezahlt werden. Dafür gibt es keinerlei Verständnis“, so Thomas Schneider

    „Tarifverträge müssen für alle gelten. Deswegen fordern wir die Arbeitgeber und die Politik auf, die Tarifverträge des Einzel- und Versandhandels für allgemeinverbindlich zu erklären. Arbeit hat seinen Wert und muss entsprechend bezahlt werden“, so Lauenroth-Mago

    „1.033 Euro Weihnachtsgeld, 1.096 Euro Urlaubsgeld, eine 38 Stundenwoche und 6 Wochen Urlaub sind in der Branche üblich. Das wollen wir auch für die Beschäftigten bei Amazon durchsetzen“, so Lauenroth-Mago abschließend.

    Amazon verweigert die Aufnahme von Tarifverhandlungen. Der Online-Händler hat aber auf Grund der Streiks in den letzten drei Jahren die Gehälter und Löhne immer wieder etwas erhöht, zuletzt im September 2016. Amazon zahlt kein Urlaubsgeld und gewährt nur 28 Arbeitstage Urlaub.

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