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UKL: Zehn Jahre Kreißsaal in der Liebigstraße

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    Am 24. August 2017 war es genau zehn Jahre her, dass der Kreißsaal in der Liebigstraße in Betrieb genommen wurde. „Seither sind bei 22.783 Geburten 23.777 Kinder auf die Welt gekommen“, freut sich Prof. Holger Stepan, Direktor der Geburtsmedizin am UKL.

    In diesen Jahren wuchs die universitäre Geburtsmedizin nicht nur, sie etablierte sich – dank der exzellenten Zusammenarbeit mit der Neonatologie und der Pädiatrie – zudem als Perinatalzentrum und überregionales Kompetenzzentrum für Hochrisikoschwangerschaften. „Ich denke“, so Prof. Stepan, „wir können durchaus stolz auf diese Leistung der letzten Dekade zurückblicken.“

    Besonders hervor hebt der UKL-Geburtsmediziner, dass in der gesamten Zeit kein einziger Fall von Müttersterblichkeit zu beklagen gewesen war, nicht zuletzt durch die „hervorragende Unterstützung der Anästhesie und der Intensivmedizin am Universitätsklinikum Leipzig“. In diesen zehn Jahren stiegen die Geburtenzahlen stark an und bewegen sich seither konstant auf einem hohen Niveau. Der UKL-Geburtenrekord ist einige Male gebrochen worden. Aktuell sind in diesem Jahr bisher bereits 1700 Geburten zu verzeichnen.

    Am Jahresanfang 2017 ist der mittlerweile fünfte Kreißsaal in Betrieb gegangen. Mit ihm zusammen wurde ein weiterer Untersuchungsraum sowie ein Vorwehenzimmer mit zwei Betten errichtet. Fertig wurde ebenfalls ein so genannter Bondingraum. Bis dahin lagen Frauen nach einem Kaiserschnitt zur post-operativen Überwachung im Aufwachraum des OP-Bereichs – allerdings ohne ihr Kind. Nun gibt es im Bereich des Kreißsaals diesen speziellen Raum, wo die Mütter zusammen mit ihrem Neugeborenen sein können, bevor sie auf die Wochenstation kommen.

    Auch neu: ein sogenanntes „Schmetterlingszimmer“: Dort können Paare nach Fehl- oder Totgeburt Ruhe und Zeit zum Abschiednehmen finden. Alle Räume in der Geburtsmedizin sind mit moderner Medizintechnik ausgestattet. Im gesamten Bereich steht WLAN zur Verfügung.

    Stepan sprach allen Mitarbeitern, die in diesen „sehr schnell vergangenen“ Jahren dazu beigetragen hätten, seinen persönlichen Dank aus.

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