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Sonntag, 17. Januar 2021
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Cornelia Ernst (Die Linke): Sexismus geht mit Macht Hand in Hand

Von MdEP Cornelia Ernst (Die Linke)

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    Anlässlich des „Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ am 25. November erklärt die Dresdner Europaabgeordnete Cornelia Ernst (Die Linke): „Bis heute sind die Zahlen der weltweiten Gewalttaten an Frauen und Mädchen erschreckend hoch und nicht zuletzt #metoo zeigt das Ausmaß sexualisierter Gewalt, in einer zu tiefst ungleichen, machtdominierten Gesellschaft“, so die Europaabgeordnete Cornelia Ernst.

    „Selbst in Ländern wie Schweden, die sich als feministisch verstanden wissen und europaweit eine Vorreiterrolle in Fragen der Gleichstellung spielen, brechen nun im Zuge der #metoo Kampagne viele Schwedinnen ihr Schweigen und machen Übergriffe, sexualisierte Gewalt und Belästigungen öffentlich. Auch die im Europaparlament zuletzt geführte Debatte zu Sexismus hat deutlich gemacht: geändert hat sich wenig.“

    „Die Stimmen der vielen mutigen Frauen, die ihre Erfahrungen geteilt haben, dürfen nicht einfach nur verhallen. Jährlich sich wiederholende Lippenbekenntnisse werden den Opfern nicht gerecht. Wir alle tragen Verantwortung und müssen diese auch wahrnehmen. Gerade Männer müssen sich solidarisch mit Betroffenen zeigen. Sexismus bekämpft man im Kleinen mit Widerspruch: Ein Nein zu Mackersprüchen des Kumpels und grabschenden Kollegen kann für die Betroffenen viel wert sein. Im Großen geht es nicht um Sex in der #Metoo-Debatte. Es geht um Macht und Gewalt. Demütigungen funktionieren nur von oben nach unten.“

    Hintergrund: Alljährlich will der von den Vereinten Nationen deklarierte „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ am 25. November auf deren Situation aufmerksam machen. Hintergrund des internationalen Gedenk – und Aktionstages ist die Ermordung der drei Schwestern Mirabal. Am 25. November 1960 wurden diese in der Dominkanischen Republik vom militärischen Geheimdienst getötet und die Tat vertuscht. Die Schwestern hatten sich gegen den damaligen Diktator Rafael Trujillo zur Wehr gesetzt und haben dafür mit dem Leben bezahlt. Bis heute sind sie Symbol für  Gewalt gegen Frauen in Lateinamerika. 1999 haben die Vereinten Nationen den 25. November als offiziellen internationalen Gedenktag anerkannt.

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