Sexualisierte Gewalt

Motiv auf der Außenseite einer Straßenbahn. Foto: Bellis e.V. Leipzig
Leben·Gesundheit

Jede Vergewaltigung ist ein medizinischer Notfall! Worum es der Plakatkampagne in Leipzigs Bahnen und Bussen geht

Seit einigen Wochen sind in Bahnen und Bussen ein paar ungewöhnliche Plakate zu sehen, auf denen Medizinerinnen auf ein wichtiges Beratungsangebot aufmerksam machen. Mit dem Motto „Jede Vergewaltigung ist ein medizinischer Notfall“ macht BELLIS e.V. seit Anfang Januar 2022 mit einer großangelegten Plakatkampagne auf das Thema aufmerksam. Ein Jahr lang weisen Innen- und Außenplakate an […]

Angefasst (Ausschnitt). Grafik: J.M.
Leben·Familie & Kinder

Neue Webseite ist ab heute online: Hinsehen. Handeln. Jetzt! Sexualisierte Gewalt an Kindern ist nie „privat“

„Gewalt an Kindern“ ist ein immer noch mit viel Schweigen beladenes Thema. Um es zu enttabuisieren, können Kunst und Soziokultur durchaus wirkungsvolle Mittel sein – auch zu Hilfe und Stärkung der Betroffenen wie auch der Prävention. In diesen Zusammenhängen wurde eine thematische Webseite erarbeitet: www.hinsehen-handeln-jetzt.de, die ab Freitag, 19. November, online ist.

Gedenkstein in der Gottschedstraße. Foto: LZ
Leben·Gesellschaft

Mittwoch, der 13. Mai 2020: Sexualisierte Gewalt und Hakenkreuze als deutscher Alltag

In mehreren sächsischen Städten – darunter Leipzig – hat es in den vergangenen Tagen wieder Schmierereien mit Bezug zum Nationalsozialismus gegeben. In Nordsachsen entdeckten Polizisten zudem ein privates Waffenlager eines Bundeswehr-Soldaten. Am Abend sorgte eine Sendung auf ProSieben für Aufsehen. Darin sprachen Frauen über sexualisierte Gewalt im Alltag. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 13. Mai 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.

Matthias Hirth: Lutra lutra. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Die Raskolnikow-Frage in einer Zeit des sexuellen Ramschverkaufs

Am Ende ist man froh, dass die Sache zu Ende ist – und das 730 Seiten dicke Buch auch. Aber irgendwie hatte Matthias Hirth wohl tatsächlich Dostojewski vor Augen, seinen eindrucksvollen Wälzer „Schuld und Sühne“, der seit 1994 in der deutschen Übersetzung „Verbrechen und Strafe“ heißt und satte 760 Seiten dick ist. Ein mörderisches Buch, wie man weiß. Mit einem am Ende ja bekanntlich einsichtigen Helden.

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