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Vier Renntage 2018 – Gutscheine ab sofort erhältlich

Gelungenes Rennbahn-Jubiläum: Das 150-jährige Scheibenholz zieht Bilanz

Leipzigs älteste Sportstätte feierte 2017 ihr 150-jähriges Bestehen und zahlreiche Gäste feierten mit: Allein an den Renntagen kamen knapp 40.000 Besucher ins Scheibenholz – 4.000 mehr als im vergangenen Jahr. Weitere Kulturveranstaltungen wie das LVZ Sommerkino und die Flohmärkte lockten noch einmal rund 25.000 Gäste auf das historische Gelände. Darüber hinaus erfreuten sich die Rennbahngastronomie und der Biergarten größerer Beliebtheit.

30 spannende Galoppentscheidungen förderten 2017 auch den Betrieb an den Wettkassen: rund 18.000 Euro wurden durchschnittlich pro Rennen eingesetzt. Eine Steigerung um 18 Prozent im Vergleich zu 2016. Leipzig konnte somit in diesem Segment einen weiteren großen Schritt nach vorne machen und ist die Rennbahn in Deutschland mit den höchsten Wachstumsraten – ganz in der Tradition ihrer 150-jährigen Geschichte.

An den vier mit insgesamt 173.000 Euro dotierten Renntagen sahen die Besucher attraktiven Galoppsport mit Rennen im Ausgleich II bis IV. Mit Markus Klug und Andreas Wöhler schickten einige der besten deutschen Trainer ihre Schützlinge nach Leipzig, geritten von Top-Jockeys wie Filip Minarik, Alexander Pietsch oder Jozef Bojko. Zum Jubiläumsrenntag Mitte September richtete Leipzig zudem das Finale der ersten Mitteldeutschen Galoppserie aus. Abseits des Geläufs begeisterten u. a. das Maskottchenrennen, die Wahl von Mr. & Mrs. Scheibenholz, ein Schafrennen sowie die Open-Air-Fotoausstellung „150 Jahre Scheibenholz“ das Publikum.

„Über 100.000 Besucher – sei es zu den Renntagen, Messen und Märkten, zum Sommerkino, zu Hochzeiten und Firmenfeiern oder auch nur zu einem gepflegten Bier – durften wir 2017 im Scheibenholz begrüßen“, freut sich Alexander Leip, Geschäftsführer der Scheibenholz GmbH & Co. KG. „Das zeigt, dass das Scheibenholz als Sport-, Kultur-, und Freizeitlocation wieder einen festen Platz im Herzen der Leipziger eingenommen hat. Eine Bestätigung unseres Einsatzes ist auch, dass immer mehr Firmen an den Renntagen, aber auch ganzjährig, das Scheibenholz für ihre Veranstaltungen wiederentdeckt haben. Jetzt heißt es, die Wintermonate zu nutzen und weiterhin mutige Konzepte für das Gelände zu entwicklen, um den positiven Trend auch 2018 und darüber hinaus zu bestätigen.“

Galoppsport für Jedermann – Rennstall Scheibenholz wächst auf über 70 Mitglieder

Für den im Scheibenholz ansässigen Pferdetrainer Marco Angermann gab es ebenfalls Grund zum Feiern: Mit elf Saisonsiegen der 20 vor Ort trainierten Vollblüter war 2017 die bisher erfolgreichste Saison seiner 5-jährigen Trainerlaufbahn.

Einen Anteil an diesem Erfolg haben auch die zwei Galopper des 2016 neu gegründeten Rennstall Scheibenholz e.V. Mit zwei Siegen begeisterten die Pferde Vermentino und Mount Juliet ihre inzwischen über 70 Mitbesitzer. Auch im kommenden Jahr bietet der Verein Galoppsportinteressierten die Möglichkeit, für zehn Euro im Monat Mitbesitzer eines Rennpferdes zu werden.

Clemens Meyer (Schriftsteller, Vorstandsmitglied im Leipziger Reit- und Rennverein Scheibenholz e.V.), Jürgen Funke (Präsident Leipziger Reit- und Rennverein Scheibenholz e.V.), Alexander Leip (Geschäftsführer der Scheibenholz GmbH & Co. KG) und Oberbürgermeister Burkhard Jung stoßen zum Jubiläumsrenntag auf den 150. Geburtstag der Rennbahn Scheibenholz an. Foto: Scheibenholz

Clemens Meyer (Schriftsteller, Vorstandsmitglied im Leipziger Reit- und Rennverein Scheibenholz e.V.), Jürgen Funke (Präsident Leipziger Reit- und Rennverein Scheibenholz e.V.), Alexander Leip (Geschäftsführer der Scheibenholz GmbH & Co. KG) und Oberbürgermeister Burkhard Jung stoßen zum Jubiläumsrenntag auf den 150. Geburtstag der Rennbahn Scheibenholz an. Foto: Scheibenholz

Großer Besucherzuspruch beim LVZ Sommerkino

Knapp 10.000 Besucher nahmen an insgesamt 23 Kinoabenden zwischen dem 20. Juli und 16. August vor der 200m² großen Leinwand auf der Leipziger Galopprennbahn Platz. Zu den erfolgreichsten Filmen zählten die französische Komödie „Frühstück bei Monsieur Henri“, die Hollywood-Adaption von „Die Schöne und das Biest“ und die deutsche Liebeskomödie „Mein Blind Date mit dem Leben“ mit jeweils über 700 Besuchern.

Eine Fortsetzung des Eventformats wird es in Kooperation mit der LVZ auch im Sommer 2018 geben.

Kultur-Events abseits der Renntage

Weitere Veranstaltungen, wie die Gartenmesse LebensArt, das erste Straßenmusikfestival oder Sportevents, wie die Ruder-Bundesliga und der ProMotion Team Run, belebten das grüne Rennbahn-Gelände mitten in der Stadt. Darüber hinaus sorgten auch die Antik-, Trödel- und Kreativmärkte mit rund 12.000 Besuchern für großen Zustrom. Auch 2018 wird das Scheibenholz wieder Schauplatz verschiedenster Veranstaltungsformate von Sport bis Kultur sein.

Vier Renntage für 2018 geplant / Gutscheine ab sofort erhältlich

Eröffnet wird die Rennsaison traditionell mit dem Aufgalopp am 1. Mai. Groß in Mode ist auch der zweite Renntag am 3. Juni, an dem das Rahmenprogramm wieder von Fashion und Design bestimt wird. So werden erneut Mr. & Mrs. Scheibenholz gesucht, aber auch eine Modenschau in Kooperation mit jungen Nachwuchsdesignern ist erstmalig in Planung. Nach dem LVZ Sommerkino zwischen Juli und August verspricht der Spätsommerrenntag am 15. September wieder attraktiven Galoppsport. Der Internationale Renntag am 13. Oktober beschließt das Leipziger Galoppjahr. 2018 steht dann die Leipziger Partnerstadt Addis Abeba (Äthiopien) im Fokus dieses Themenrenntages.

Für die Renntage der Saison 2018 können ab sofort Gutscheine online unter www.scheibenholz.com/tickets oder im Büro der Scheibenholz GmbH & Co. KG (Rennbahnweg 2a, 04107 Leipzig, Mo.-Fr., 10 – 16 Uhr) erworben werden.

Die geplanten Galopprenntage 2018:

Aufgalopp

  1. Mai 2018 (Dienstag)

Moderenntag

  1. Juni 2018 (Sonntag)

Spätsommerrenntag

  1. September 2018 (Samstag)

Internationaler Renntag

  1. Oktober 2018 (Samstag)
MelderScheibenholzGalopprennbahn
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In der neuen Dingwelt: Rückblick in eine Kindheit zur Zeit der Wende

© Jwaller

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Grüne beantragen: Leipzigs Verwaltung soll bis 2022 einen Integrierten Gewässerentwicklungsplan vorlegen
Weiße Elster bei Stahmeln. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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Nach 2022 könnte die Sanierung der alten Theaterspielstätte Gottschedstraße 16 beginnen
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Archivfoto: Ralf Julke

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Er gibt nicht auf: Ein Mörder kämpft weiter um mildere Strafe
Hofft weiter auf eine mildere Strafe: Dovchin D. (heute 41, rechts), hier im Januar 2019 neben seinem Anwalt Dr. Stefan Wirth beim ersten Prozess nach der Revision. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle Leser2016 brachte er zwei Frauen in Leipzig um und zerteilte ihre Leichen. Dafür wurde er zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt. Nach einer erfolgreichen Revision der Verteidigung und einem neuen Prozess bestätigte das Landgericht 2019 die Strafe - doch die Entscheidung wurde wiederum gekippt. Am kommenden Freitag steht der heute 41-jährige Dovchin D. deswegen vor dem Richter. Zum dritten Mal.
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Linie 4 in der neuen Haltestelle Goerdelerring. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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Diyendo Massilani durchsuchte die Genome der Salkhit- und Tianyuan-Individuen auf DNA-Spuren von ausgestorbenen Homininen und wurde fündig. Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

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Kurzarbeit dämpft auch im Oktober die Arbeitslosenzahl und das Stellenangebot ist auf Vorjahresniveau
Gemeldete Arbeitslose in Leipzig. Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

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Frühstücksträume: Lauter leckere Tipps, wie man aus der Frühstückslangeweile herauskommt
Barbara Baumann: Frühstücksträume. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Wort Corona kommt in diesem Buch einmal nicht vor. Aber eigentlich passt das Buch haargenau in diese seltsame Zeit mit all ihren Einschränkungen und nun der zweiten langen Zeit, wo die ganze Familie wochenlang zu Hause hocken muss. Da lohnt es sich, selbst das Sonntagsfrühstück zu einem richtigen Erlebnis zu machen – mit selbst gemachter Konfitüre und selbst gebackenen Brötchen. Oder auch ganz international.
Donnerstag, der 29. Oktober 2020: FDP, Linke und Gaststätten kritisieren Corona-Politik
Rico Gebhardt, (MdL, Die Linke). Foto: Michael Freitag

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Für alle LeserBundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsident/-innen haben sich gestern auf einen „Lockdown light“ verständigt. FDP und Linke kritisieren unter anderem fehlende Parlamentsbeteiligung und die Gaststätten wollen ihre Schließung nicht einfach hinnehmen. Außerdem: Der ehemalige Unirektor Cornelius Weiss ist tot. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 29. Oktober 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Bertolts Bruch und Friedrichs Fiasko: Zwistigkeit im Glanz der Freiheit
Screenshots: www.duden.de, Montage: LZ

Screenshots: www.duden.de, Montage: LZ

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im Handel„Zwist“. Beinahe schon ein veraltetes Wort, aus dem Niederdeutschen übernommen, das steht für „Streit“ oder „Zerwürfnis“. Dieser Fast-Archaismus schien mir aber als Ersatzwort in der Silbenparallele wesentlich besser zu passen, als „Einigkeit und Recht und Freiheit“ zum 30. Jahrestag des Beitrittsjubiläums hinauszuposaunen.
Mit dem richtigen Hygienekonzept und guter Belüftung könnten Hallenveranstaltungen auch in Corona-Zeiten stattfinden
Konzert mit Tim Bendzko am 22. August in der Quarterback Immobilien Arena Leipzig. Foto: SC DHfK Handball

Foto: SC DHfK Handball

Für alle LeserAm 2. November sollen die neuen verschärften Allgemeinverfügungen zur Corona-Pandemie in Kraft treten. Und die Sportvereine und -verbände in Mitteldeutschland meldeten sich sofort nach Verkündung mit heftiger Kritik zu Wort, denn sie haben in der Regel alles getan, damit der Verein nicht zum Hotspot für das Virus wurde. Und mit dem großen Experiment RESTART-19 im August haben die Universitätsmedizin Halle (Saale) und der SC DHfK gezeigt, dass auch Sportveranstaltungen mit dem richtigen Hygienekonzept machbar sind.
Mehr als ein Stück Ernährungswende in Taucha: Kooperative Landwirtschaft vor den Toren Leipzigs
Kohlernte bei KoLa mit Spaßfaktor. © Frank Willberg

Foto: Frank Willberg

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelEine Gemüsewurzelrevolution vor den Toren der Stadt. KoLa Leipzig steht für Kooperative Landwirtschaft. Die Genossenschaft mit aktuell 976 Mitgliedern ist im Mai 2018 entstanden und hat einen überaus verheißungsvollen Auftakt hingelegt. Aber was macht solidarische Landwirtschaft besser als gewöhnlicher Ökolandbau? Wie hat sich die Idee von KoLa bislang entwickelt? Und was bewegt hauptsächlich junge Menschen, diesen nicht unbedingt einfachen Weg einzuschlagen?
SPD fasst ihren Antrag zum Wilhelm-Leuscher-Platz neu: Das neue Quartier braucht mehr Grün, mehr Spielplätze und Radabstellanlagen
Blick auf den Nordteil des Geländes Richtung Rossplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich sollte die zukünftige Bebauung des Wilhelm-Leuschner-Platzes in der Ratsversammlung am 7. Oktober debattiert und beschlossen werden. Doch eine lange Latte an Änderungsanträgen ließ schon ahnen, dass die Diskussion um diesen Platz heftig werden würde. Jetzt soll die Verwaltungsvorlage am 11. November diskutiert werden. Und auch die SPD-Fraktion attestiert den städtischen Planern hier ein Denken von vorgestern und fordert die Schaffung erlebbarer Grünflächen.
Nach Aus für B 178-Verlängerung in der Lausitz: ADFC fordert endlich mehr Einsatz für Radwegebau in Sachsen
Und wo fahren die Radfahrer? Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAls Sachsen vor über einem Jahr seine Projekte für das „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ anmeldete, waren auch reihenweise teure Straßenneubauten drin, die vorher nie eine Chance auf Realisierung gehabt hätten. Aber der Glaube ist unerschütterlich, dass über Staatsstraßen und Autobahnen endlich die florierende Wirtschaft käme. Auch in die Lausitz. Am 23. Oktober aber vermeldete das Verkehrsministerium das Ende eines dieser Traumprojekte.
Verkehrsdezernat lehnt Linke-Antrag ab: Am Cottaweg können wir nichts ändern
Die neu montierten Geländer an der Einmündung Cottaweg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Herumgeeier um den Cottaweg und seine gefährliche Einmündung in die Jahnallee zeigt recht exemplarisch, wie schwer sich Leipzigs Verkehrsplaner tun, altes Autostraßendenken zu verlassen und wirklich moderne Lösungen für den Stadtverkehr zu finden. Die neuen Geländer an der Einmündung stehen geradezu für dieses Denken von Vorgestern. Gibt ja nun keine Unfälle mehr, meint das Planungsdezernat zu einem Antrag der Linksfraktion.