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Eine Milliarde Euro – Leipzig investiert so stark in Infrastruktur wie noch nie

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    Eine neue Rekordsumme wollen Stadt Leipzig sowie die Kommunalwirtschaft in diesem Jahr investieren. Im Mittelpunkt stehen Neu- und Erweiterungsbauten bei Schulen und Kitas sowie Investitionen in Verkehrs- und Energieinfrastruktur. So entsteht beispielsweise im Stadtzentrum eine neue Grundschule, die Verkehrsbetriebe investieren weiter in neue Straßenbahnen – und am Marktplatz wird das Alte Rathaus für rund eine Million Euro saniert. Unterm Strich stehen in diesem Jahr Investitionen von rund einer Milliarde Euro.

    Oberbürgermeister Burkhard Jung: „Die Stadt profitiert stark von der boomenden Wirtschaft – und sie gibt einen großen Teil ihrer Einnahmen als Investition in die Region zurück. Bei Schulen und Kindergärten dürfen und wollen wir nicht aufhören zu investieren. Unsere Stadt wächst weiter stark und unsere Aufgabe ist es, ausreichend Betreuungsplätze und attraktive Lernorte zu schaffen. Auch unsere kommunalen Unternehmen zeigen mit ihren hohen Investitionen, dass sie eine Antwort finden auf das Bevölkerungswachstum. Auch der Wohnungsbau schlägt sich in diesem Jahr deutlich spürbar bei den kommunalen Investitionen nieder. Mehr als 68 Millionen investieren wir in bezahlbaren Wohnraum.“

    Das Schulnetz soll um neue Schulen erweitert werden: Auf dem Investitionsplan steht die Grundschule Mitte (Brüder-/Jablonowskistraße), die Oberschule Ratzelstraße sowie 12 neue Leipzig-Kitas. Die LESG wird neue Kita-Plätze in der Curiestraße und der Bremer Straße bauen, die LWB investiert in Kitas in der Karl-Jungbluth-/Watestraße und der Windmühlen-/Brüderstraße.

    Straßenbau-Schwerpunkte legt die Stadt in der Georg-Schwarz-Straße sowie bei der Plagwitzer Brücke und der Karl-Heine-Straße. Im Stadtteil Connewitz ist die Sanierung der Bornaischen Straße zwischen Wiedebachplatz und Ecksteinstraße ein wichtiges städtebauliches Investment. Rund 1,2 Millionen Euro fließen in den Neubau der Funkenburgbrücke sowie in die Freilegung des Elstermühlgrabens.

    Auch für sich selbst baut die Stadt: In diesem Jahr soll das neue Stadtarchiv auf der Alten Messe fertig werden. Die Investitionen, realisiert von der LEVG, belaufen sich auf rund 11,8 Millionen Euro. Das neue Gebäude soll auch Büroräume bieten, unter anderem soll hier das Amt für Jugend, Familie und BIldung ein neues Zuhause finden.

    Das städtische Klinikum St. Georg plant in diesem Jahr Investitionen in Höhe von rund 22 Millionen Euro, darunter die Erweiterung des Mutter-Kind-Zentrums sowie der Neubau des Ambulanzgebäudes mit Medizinischem Versorgungszentrum.

    Mit großen Summen planen auch die Stadtwerke (62 Mio.) und die Verkehrsbetriebe (66,4 Mio.). Konkret sollen in diesem Jahr rund 24,2 Millionen Euro in dezentrale Blockheizkraftwerke und erneuerbare Stromerzeugungsprojekte fließen; die Verkehrsbetriebe investieren rund 33,7 Millionen Euro in neue Bahnen und die Verbesserung des Streckennetzes.

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