Mit Wirkung zum heutigen 27. April 2018 hat FinanzbÞrgermeister Torsten Bonew fÞr die Stadt Leipzig eine Haushaltssperre verhÃĪngt. Damit werden im Ergebnishaushalt pro Amt nur 70 Prozent des veranschlagten Budgets freigegeben. Lediglich die zentralen Budgets (Personal, Mieten etc.) sind zu 90 Prozent freigegeben. Die einschneidende MaÃnahme ist nÃķtig, um die finanzielle StabilitÃĪt und HandlungsfÃĪhigkeit der Stadt zu gewÃĪhrleisten.
Angesichts anhaltender Kostensteigerungen bei gesetzlichen Pflichtaufgaben und dem erheblichen Mittelbedarf fÞr dringende Investitionen in die soziale Infrastruktur droht andernfalls eine Schieflage im Haushalt.
âWie ich bereits im vergangenen Jahr beim Projekt ,Leipzig Kitasâ ausgefÞhrt habe, bringt die mÃķglichst schnelle Bereitstellung der benÃķtigten KapazitÃĪten bei Kita und Schulen die Stadt an die Grenzen der finanziellen Belastbarkeitâ, erlÃĪutert Torsten Bonew.
âInsbesondere hinsichtlich der LiquiditÃĪt, also der tatsÃĪchlich verfÞgbaren Finanzmittel, sehe ich keinerlei SpielrÃĪume mehr. Daran ÃĪndern auch ÃberschÞsse im Ergebnishaushalt nichts, das ist die Krux der kommunalen Doppik. Jetzt kommt es darauf an, die ErfÞllung unserer gesetzlichen Pflichten zu gewÃĪhrleisten und bei den Investitionen streng zu priorisieren. Viele andere Projekte mÃķgen wÞnschenswert sein, aber aktuell sind sie nicht finanzierbar.â






Es gibt 2 Kommentare
@Mathias
Nun, nachdem die LVZ schon mal den OB am 24.4.2018 u.a. mit dem Satz: “Die Leipziger SPD zeigte sich von Jungs Bewerbung vÃķllig Þberrascht.” nach Berlin verabschiedet hat
(aktuell hat der Artikel(*) in der Rubrik “Lokales/ Wechsel nach Berlin” das Datum 00:51 27.04.2018, die sehr erhellenden ‘Kommentare’ von inkompetent bis ‘geldgeil’, beginnen ab 24.4.18 6:00 Uhr und Bewerbung ist ja nun mal etwas grundsÃĪtzlich anderes als ein Vorschlag anderer),
und sofort noch eine Umfrage bei ihren Lesern startete: “Soll OberbÞrgermeister Burkhard Jung (SPD) in Leipzig bleiben?”, die ihm dann auch sehr schnell zu 60% den Wechsel nach Berlin gÃķnnten (1% kam in den nÃĪchsten Tagen dazu),
kÃķnnte man schon denken, dass das mit der ‘konservativen Revolution’ sehr ernst gemeint ist.
*) http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Wird-Leipzigs-OBM-Burkhard-Jung-neuer-Sparkassen-Praesident
PS: Ob aber die Haushaltssperre des stellvertretenden OB (CDU) etwas mit den Auflagen der Landesdirektion Sachsen als nachgeordnete BehÃķrde des SÃĪchsischen Staatsministerium des Innern und den ModalitÃĪten der Kreditaufnahme zu tun hat oder doch direkt irgendwelche bayrischen Beamtenversorgungs- Immobilienfonds u.ÃĪ. noch mehr in Leipzig ‘investieren’ wollen, weià ich auch nicht., scheint ja aber auch alles sehr Þberraschend zu kommen..
In der Wirkung werden aber wohl soziokulturelle und gesellschaftlich engagierte Projekte zuerst von der KÞrzung betroffen sein, irgendwie Ziel doch erreicht, kÃķnnte man meinen. Aber Schuld sind ja eh’ die FlÞchtlinge.
Hat der Wahlkampf um den nÃĪchsten OBM gerade begonnen?