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„Nightlifestreetwork“: Spendenscheck von Leipziger Kinderstiftung

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    Am kommenden Mittwoch erhält das Projekt Nightlifestreetwork einen Scheck über 3.000 Euro von der Leipziger Kinderstiftung. Damit wird die seit sechs Jahren andauernde Zusammenarbeit fortgesetzt. Mit dem Geld werden Flyer, One-Night-Stand-Packs und Ausrüstung der beiden Projektträger, Mobile Jugendarbeit Leipzig e.V. und Sachgebiet Straßensozialarbeit der Stadt Leipzig, finanziert.

    „Nightlifestreetwork“ richtet sich unter dem Slogan „Sprich mit uns“ an jugendliche Partygänger und sensibilisiert an Wochenenden u.a. vor Clubs, Diskotheken oder auf der Kleinmesse für die Gefahren des Nachtlebens. Es wird seit 2009 von Streetworkern umgesetzt, die vor Veranstaltungen auf junge Leute zu gehen, wichtige Informationen verteilen und Kurzberatungen durchführen.
    „Nach wie vor hat das Projekt eine hohe Akzeptanz, Jugendliche interessieren sich und fragen das Info-Material gut nach“, so die Streetworker Scarlett Wiewald und Tom Ney.

    „In unseren Gesprächen geht es häufig um Verhaltenstipps im Umgang mit Alkohol und anderen Drogen. Wir werden durchweg positiv angenommen und wecken Interesse“, stellen die beiden Sozialarbeiter fest. „Nicht selten wird aus einem Smalltalk ein Beratungsgespräch, das an unseren Standorten in Grünau, Lindenau, im Zentrum, im Norden oder Leipziger Osten fortgesetzt wird. So werden Wissenslücken bezüglich der Ansteckungswege von sexuell übertragbaren Krankheiten, Verhütungsmethoden, schwer kalkulierbare Risiken beim übermäßigem Drogenkonsum und anderen Themen geschlossen.“

    „‚Nightlifestreetwork‘ setzt auf Prävention, bis zu 500 Jugendliche werden pro Abend an verschiedenen Veranstaltungsorten angesprochen. 2017 wurden während 11 Aktionen 1615 Packs ausgegeben und fast gleichviel Jugendliche erreicht. Prävention mit Aufklärung und hilfreichen Informationen ist nach wie vor enorm wichtig und kostet Geld. Deswegen sind wir für die grandiose Unterstützung der Kinderstiftung sehr dankbar“, lobt Lutz Wiederanders, Sachgebietsleiter Straßensozialarbeit.

    Alexander Malios von der Kinderstiftung liegt vor allem die Langfristigkeit am Herzen. Er ist vom Konzept angetan und meint, „es ist wichtig, die Jugendlichen da zu erreichen, wo sie ihre Freizeit verbringen. Über die hohe Kontaktzahl freue ich mich sehr. Das Projekt ist ein toller Beitrag um Unkenntnissen zu begegnen und Aufklärung zu leisten.“

    Mit Unterstützung der ProDigitalis Medien GmbH wird das Projekt gemeinsam weiterentwickelt. Die Expertise des Berliner Unternehmens im Bereich Digitalisierung hilft, die Inhalte und Botschaften für die jugendliche Zielgruppe entsprechend aufzubereiten und zu veranschaulichen. Die digitale Neuaufstellung des Inhalts steht dabei dieses Jahr ebenso im Vordergrund, wie die Überarbeitung des Außenauftritts.

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