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Dritte Musikalische Lesung im Erich-Zeigner-Haus mit Werken der Nachkriegszeit

Im April begann im Erich Zeigner-Haus die Veranstaltungsreihe „Widerstand in Ton und Wort. Wie künstlerische Ästhetik politische Dimensionen in der NS-Diktatur und Gegenwart erlangt“. Seitdem fanden bereits zwei musikalische Lesungen statt, die sich mit der künstlerischen Form des Widerstandes vor und während der NS-Zeit beschäftigten. Hierbei wurden exemplarische literarische und musikalische Werke vorgelesen und live von jungen Musikerinnen und Musikern aufgeführt.

Am Mittwoch, den 20. Juni um 19 Uhr wird die dritte und zugleich vorletzte musikalische Lesung dieser Reihe im Erich-Zeigner-Haus stattfinden. An diesem Abend werden Werke aus der Zeit nach 1945 im Fokus stehen und damit den Schriftstellern, Musikern und Komponisten für ihre Anklage, ihr Aufschreien und ihrer Kritik, Wut und Verzweiflung aufgrund des II. Weltkrieges Raum bieten.

Mit dem 08. Mai 1945 war zwar (zumindest in Europa) der Zweite Weltkrieg vorbei, das Leid war mit Kriegsende jedoch noch lange nicht beendet. „Das Ende des Krieges – zerstörte Städte, Millionen Tote und Traumatisierte, gebrochene Familien, schrecklicher Hunger, ein Winter, der erneut seine Opfer forderte und überall Menschen, die das Hitlerbild von der Wand nahmen und ihre Westen weißwuschen. All dies schlägt sich in der Literatur und Musik nach 1945 nieder“, äußerte sich die Projektleiterin Caroline Müller.

Schriftsteller und Musiker konnten zurück nach Deutschland kehren und mussten nicht mehr mit Vertreibung und Tod rechnen, wenn sie ihre Werke veröffentlichten – zumindest nicht in den ersten Nachkriegsjahren. Auch wenn der Krieg beendet war, wird in der Kunst deutlich, wie omnipräsent noch immer Tod, Traumata, Leid und der Krieg selbst mit all seinen Zerstörungen waren.

Nach dem 08. Mai 1945 wurden zahlreiche Werke veröffentlicht, die den Künstlern seit Jahren auf dem Herzen brannten. Aber nicht nur die vergangenen Eindrücke wurden in der Musik und der Literatur veröffentlicht, sondern auch die neuen Sorgen und Leiden, mit denen die Menschen nach 12 Jahren Nazi-Diktatur lebten.

Zur Veranstaltung werden unter anderem Werke von Paul Celan, Wolfgang Borchert, Erich Kästner, Bertolt Brecht sowie Kurt Weil, Lon Beery und Arnold Schönberg verlesen und vorgetragen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Informationen erhält man auf der Vereinshomepage (http://erich-zeigner-haus-ev.de/) oder der Facebook-Seite (https://de-de.facebook.com/Erich-Zeigner-Haus-eV-404980233010718/).

MelderErich-Zeigner-Haus e.V.
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Stadtbezirksbeirat Altwest kämpft um den Erhalt der Liebesinsel in Leutzsch
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Foto: Ralf Julke

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Leipzigs Grüne fordern die Aussetzung des Forstwirtschaftsplans
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Für alle LeserAm Freitag, 8. November, stellten Rüdiger Dittmar, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Gewässer, und Andreas Sickert, Leiter der Abteilung Stadtforsten, den neuen Forstwirtschaftsplan für den Leipziger Stadtwald vor. Über 10.000 Festmeter Holz sollen im Winter eingeschlagen werden, davon über 7.500 Festmeter im streng geschützten FFH-Gebiet „Leipziger Auensystem“. Das geht so nicht, finden die Grünen und fordern die sofortige Aussetzung des Plans.
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NuKLA appelliert mit einer Petition an den OBM, die Zerstörung des Leipziger Auenwaldes zu stoppen
Baumkronen im Leipziger Auenwald. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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