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Reformationsjubiläum 2017 – Staat und Kirche ziehen erstmals gemeinsam Bilanz

Ein Jahr nach den großen Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum 2017 ziehen Staat und Kirche erstmals gemeinsam Bilanz: Mit der Publikation „Reformationsjubiläum 2017 - Rückblicke“ dokumentieren und reflektieren die kirchlichen und staatlichen Partner dieses bundesweit einmalige Ereignis. Im Rahmen einer Premierenveranstaltung am 24. Oktober 2018 in Leipzig wird das in der Evangelischen Verlagsanstalt erschienene Buch erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Zehn Jahre lang zogen staatliche und kirchliche Partner an einem Strang, um das 500. Jubiläum von Martin Luthers Thesenanschlag und damit 500 Jahre Reformation angemessen zu würdigen. Vielstimmigkeit, Ökumene, Internationalität, Partizipation und Nachhaltigkeit – so lauteten ihre Ziele für die Feierlichkeiten im Jahr 2017. Die Publikation greift diese Zielsetzungen auf und hinterfragt, ob Lutherdekade und Reformationsjubiläum den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht geworden sind.

Buchpräsentation mit namhaften Gästen

In der Präsentationsveranstaltung diskutieren die Herausgeber – die Staatliche Geschäftsstelle „Luther 2017“ und die Geschäftsstelle der EKD „Luther 2017 – 500 Jahre Reformation“ – mit prominenten Gästen aus Staat, Kirche, Zivilgesellschaft, Kultur und Tourismus – darunter der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Christian Hirte MdB, sowie die Schriftstellerin Christine Eichel – die verschiedenen Aspekte des Reformationsjubiläums.

Gleichzeitig wird der Blick nach vorn gerichtet: „Wir wollen auch auf das schauen, was in der Lutherdekade und im Jubiläum angestoßen wurde und bis heute andauert“, so Astrid Mühlmann, Geschäftsführerin der Staatlichen Geschäftsstelle „Luther 2017“. „Die Reformation ist mit dem Jubiläum nicht zu Ende gegangen, sie wird unser Leben auch weiterhin beeinflussen.“

„Reformationsjubiläum 2017 – Rückblicke“: Bilanz, Dokumentation und Perspektive

„Reformationsjubiläum 2017 – Rückblicke“ ist Dokumentation, Reflexion, Position und Perspektive zugleich. Sie ist eine Publikation des Kuratoriums zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums, die gemeinsam von kirchlichen und staatlichen Partnern herausgegeben wurde und die das Jubiläumsjahr noch einmal lebendig werden lässt.

Weite Bilderwelten zu den zahlreichen Veranstaltungen und Projekten des Jahres 2017, Erfahrungsberichte und O-Töne der engagierten Akteure, Interviews u. a. mit Schriftstellern, Wissenschaftlern, Historikern, Theologen und Touristikern und eine filmische Zeitreise zu den authentischen Orten der Reformation und den Höhepunkten des Jubiläums – all das erwartet den Leser auf den rund 400 Seiten.

Zum Hintergrund

Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther in Wittenberg seine 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasshandels. Dieses Datum markiert den Beginn der Reformation, die einen Modernisierungsprozess in Kirche, Staat und Gesellschaft ausgelöst hat und die bis heute wirkt – weltweit.

Die Bundesregierung, die Länder und Kommunen haben das 500-jährige Reformationsjubiläum zusammen mit den evangelischen Kirchen in Deutschland seit 2008 mit der Lutherdekade Hand in Hand vorbereitet und durchgeführt.

Einladung an die Medien

Wir laden die Vertreter der Medien zur Buchpräsentation „Reformationsjubiläum 2017 – Rückblicke“ ein:

Was?
Präsentationsveranstaltung
„Reformationsjubiläum 2017 – Rückblicke“
u. a. mit Wolfgang Huber, Christian Hirte MdB und Christine Eichel

Wo?
Kupfersaal
Kupfergasse 2
04109 Leipzig

Wann?
24. Oktober 2018, 17:00-20:00 Uhr

Leipziger Zeitung Nr. 60: Wer etwas erreichen will, braucht Geduld und den Atem eines Marathonläufers

MelderReformationsjubiläum
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