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Thema

Reformationsjubiläum

Friedrich der Weise und Johann der Beständige: Wie Luthers Fürsten zu seiner Zeit Kirchenpolitik machten

Wer die Zeit der Reformation erforschen möchte, kommt an den beiden Kurfürsten, die Martin Luther beschützten, nicht vorbei. Und auch nicht an ihren Staatsarchiven. Auch wenn es dann doch wieder so ein großes Jubiläum braucht wie das 500-jährige von Luthers Thesenanschlag 2017, dass die Forscher der Sächsischen Akademie der Wissenschaften sich die kurfürstlichen Archive vornahmen unter der Fragestellung: Wie änderte sich damals die Kirchenpolitik?

Reformationsjubiläum 2017 – Staat und Kirche ziehen erstmals gemeinsam Bilanz

Ein Jahr nach den großen Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum 2017 ziehen Staat und Kirche erstmals gemeinsam Bilanz: Mit der Publikation „Reformationsjubiläum 2017 - Rückblicke“ dokumentieren und reflektieren die kirchlichen und staatlichen Partner dieses bundesweit einmalige Ereignis. Im Rahmen einer Premierenveranstaltung am 24. Oktober 2018 in Leipzig wird das in der Evangelischen Verlagsanstalt erschienene Buch erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Das Reformationsjubiläum 2017 in lauter heiteren Fotos

Für FreikäuferDas Reformationsjubiläum ist Geschichte, die Feste sind gefeiert, die Kirchentage liegen beim Buchhalter. Und für alle, die dabei waren, gibt es jetzt auch einen Fotoband, der für das Jahr 2017 noch einmal lauter schöne Momente festhält. Drei Fotografen sind auf Kamerapirsch gegangen.

Herbstvortrag des Fördervereins der Theologischen Fakultät Leipzig

Ende Oktober 2017 gingen das Gedenkjahr und die Dekade zum Reformationsjubiläum zu Ende. Es ist sinnvoll, am Ende dieser Zeit eine kritische Rückschau auf die Ereignisse zu halten und zu fragen, was die verschiedenen Feiern, Gottesdienste, Tagungen, Publikationen und vielfältigen Öffentlichkeitsaktionen gebracht haben. Dazu wollen wir den Herbsttermin innerhalb unserer Vortragsreihe zu „Religion und Gesellschaft“ nutzen und zu einer Vortrags- und Dialog-Veranstaltung einladen.

Eine Jubiläumsfeier, bei der die meisten Betroffenen mal wieder nicht eingeladen wurden

Wer eifrig mitgelesen hat im vergangenen Jahr, der weiß, dass wir hier dutzende Bücher zu Luther und Reformation besprochen haben. Der 500. Jahrestag des gern mystifizierten Lutherschen Thesenanschlags an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg gab zu allerlei Festen Anlass. Und zur Erneuerung vieler Irrtümer. Mindestens zwei Irrtümer sind noch immer lebendig: Sie sind wie Bretterwände, die den Blick verstellen.

„Here I stand“ – Diako würdigt Martin Luther mit einer Ausstellung

Bereits zum 87. Mal lädt das Leipziger Diakonissenkrankenhaus alle Interessierten zu einer neuen Bilderschau. Unter der Überschrift „Here I stand. Martin Luther, die Reformation und die Folgen“ präsentiert die kommende Ausstellung ausnahmsweise keine regionalen Künstler, vielmehr wird der große Reformator Martin Luther in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Eröffnet wird die umfassende Ausstellung am Dienstag, 24. Oktober 2017, ab 18 Uhr im Klinischen Arztdienst des Leipziger Diakonissenkrankenhauses. Der Eintritt ist frei.

Am 2. August in der Michaeliskirche: h-Moll Messe mit Ensemble Consart

Das Ensemble Consart gastiert am kommenden Mittwoch, dem 2. August um 19:30 Uhr mit einem Konzert in der Michaeliskirche in Leipzig. Anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums erklingt die h-Moll Messe von Johann Sebastian Bach in der frühen Fassung von 1733. Die musikalische Leitung hat Andreas Reuter. Karten zu 10 €/ erm. 5 € gibt es an der Abendkasse.

Am 3. August: „Reformationen. Ein Wandelkonzert.“

Im Rahmen des Sommers der Reformation veranstaltet die Leipziger Notenspur am 3. August ab 15:30 Uhr ein Wandelkonzert in der Leipziger Innenstadt. Dargeboten wird das Konzert vom renommierten „Ensemble 1684“ unter der Leitung von GewandhausChor-Leiter Gregor Meyer. An bedeutungsvollen Orten (Neues Rathaus, Markt, Universität) erklingt Musik, die die durch Martin Luther in Gang gesetzten musikalischen Reformationen erlebbar macht.

Wie wirkt Luthers Thesen-Botschaft 500 Jahrer später, wenn sie zur künstlerischen Inszenierung wird?

Da hat der Doktor Martin Luther aber etwas angerichtet, als er vor 500 Jahren seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel auf eine Papierrolle schrieb und in die Welt hinaus sandte. Was ja der Grund ist, warum die evangelische Kirche in diesem Jahr versucht, irgendwie 500 Jahre Reformation zu feiern. Vollgestopft mit Ereignissen, die selbst die Luther-Pilger überfordern. Auch Leipzig bekommt noch was zu hören am 2. September.

Uraufführung des Kinderchores zum Reformationsjubiläum

In „Das Biest kann schwimmen“, begibt sich der Kinderchor der Oper Leipzig gemeinsam mit der Jugendmusiziergruppe „Michael Praetorius“ am Samstag, 24. Juni, 15 Uhr in die Welt Martin Luthers. Rund um Kammersänger Martin Petzold als Martin Luther versammelt sich das Publikum bei diesem eigens zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation kreierten Musiktheaterstück um die lange Tafel Luthers und seiner Gäste und taucht ein mitten in eine Zeit des Glaubens und des Umbruchs.

Auf dem Weg: Luther beim Kirchentag + Video

Er kam spät, aber er kam. Noch auf der betonierten Fernstraße von Preußen gen Sachsen war Luthers Reise bereits das erste Mal beinahe zu Ende, als seine Reisekutsche nicht mehr starten wollte. In Berlin mit einem „Volksverhetzungs“-Bannfluch der Obrigkeit belegt, reiste der Reformator trotz Panne mutig weiter durch das Land seiner Protestanten und neuer Atheisten. Immerhin in Begleitung von Moses selbst – was konnte da schon schiefgehen – rollte er gegen 16:30 Uhr in Leipzig ein. Am Augustusplatz jedoch versuchten ihn erneut Büttel des Staates zu stoppen und zur Abkehr von seinem Weg zu zwingen. Doch der Reihe nach: Luther ein Antisemit? Moses in Leipzig? Und was hat das Spaghettimonster damit zu tun?

Kein Tag wie jeder andere: DB für Sonderverkehr zum Abschlussgottesdienst in Wittenberg am 28. Mai gerüstet

Am Sonntag, 28. Mai, ist auf den Schienen zwischen Berlin, Leipzig, Dresden, Halle und Magdeburg alles anders: Um die Besucher des Festgottesdienstes zum Abschluss des Deutsches Evangelischen Kirchentages nach Lutherstadt Wittenberg zu bringen, werden Shuttle-Züge in dichtem Takt fahren. Der sonst übliche Fahrplan für den Nahverkehr rund um Wittenberg wird an diesem Tag nicht gelten.

Ausstellung zur Rolle der Universtität Leipzig in der Reformation wird am 24. Mai eröffnet

Ganz Luther-Land steckt im Reformations-Geburtstags-Fieber. Alle zeigen, was sie in ihrem Fundus zu 500 Jahren Reformation angesammelt haben. Auch die Universität Leipzig hat eine Ausstellung konzipiert, die einen Aspekt dieser Reformationsgeschichte zeigt: nämlich die Rolle der Universität in der Reformation. Am Mittwoch, 24. Mai, wird sie im Alten Senatssaal eröffnet.

Am 2. Juni in der Bibliothek „Erich Loest“: Ivonne Hübner liest aus „Ketzerhaus“

November 1517. Luthers 95 Thesen gelangen durch aufrührerische Studenten in die hochfromme Stadt Görlitz an der Neiße. Elsa, eine Magd, und Andres, Brauereisohn und Hoffnungsträger einer großen theologischen Laufbahn als Priester, ahnen nicht, dass ihrer beider Schicksal miteinander verknüpft ist. Während Elsa das Leben an der Seite von Gunnar, Andres’ Stiefbruder, vorbestimmt ist, verliert Andres den Glauben an die römisch-katholische Kirche und an seine Gelübde.

Ab 1. April ergänzt Luther-Ticket die Angebote

Viele von Martin Luthers Wirkungsstätten sind bequem mit den Zügen des Regionalverkehrs zu erreichen. Um dabei zeitlich noch flexibler unterwegs zu sein, wird im Reformationsjahr 2017 das Luther-Ticket für einen Aufpreis von fünf Euro pro Person angeboten. In Kombination mit einem Sachsen-, Sachsen-Anhalt-, Thüringen- oder Regio120-Ticket können Nahverkehrszüge im Geltungsbereich des jeweiligen Tickets bereits vor 9 Uhr genutzt werden. Zusätzlich gilt es auch im Stadtverkehr von Lutherstadt Wittenberg, Lutherstadt Eisleben und Eisenach. Eigene Kinder/Enkelkinder unter 15 Jahren reisen in Begleitung der Eltern/Großeltern kostenfrei.

„Glaubenswelten“: Kabinettausstellung im Bach-Museum beleuchtet religiöses Leben Leipzigs in der Bach-Zeit

Reformationsstadt Leipzig startet in das Jubiläumsjahr 2017 Leipzig darf sich seit Beginn dieses Jahres offiziell „Reformationsstadt Europas“ nennen. Heute überreichte Prof. Martin Friedrich von der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ (GEKE) die entsprechende Urkunde an Oberbürgermeister Burkhard Jung, den Superintendenten des Evangelisch-Lutherischen Kirchenbezirkes, Martin Henker, sowie an Selma Dorn als Vertreterin der Evangelisch-Reformierten Kirche in Leipzig.

Deutsche Bahn baut fürs Reformationsjubiläum extra ein S-Bahn-Netz

Was machte Martin Luther eigentlich am 28. Mai 1517? Die Frage muss man ja mal stellen dürfen, wenn der Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum am Sonntag, 28. Mai, auf den Elbwiesen in Lutherstadt Wittenberg stattfindet. Die Deutsche Bahn rechnet mit mehr als 100.000 Anreisenden zu diesem Höhepunkt des Jubiläumsjahrs „500 Jahre Reformation“.

Kirchentag auf dem Weg in Leipzig bittet um Gastfreundschaft

2017 feiern wir 500 Jahre Reformation. Der Kirchentag auf dem Weg wird Ende Mai daher rund 500 Veranstaltungen in Leipzig anbieten. Mehrere tausend Gäste suchen dann für einige Nächte eine Bleibe. Viele übernachten in Hotels und Pensionen, andere suchen in Schulen eine Unterkunft – auf Isomatten, Feldbetten oder Luftmatratzen. Für Besucherinnen und Besucher, denen diese Art der Unterbringung nicht möglich ist – seien es ältere Menschen, Familien mit kleinen Kindern, Menschen mit Behinderung oder auch internationale Gäste, werden jetzt private Unterkünfte gesucht.

Festgottesdienst in Bautzen – Bei Empfang wirbt Tillich für Verbindung von Glaube und Toleranz

Mit einem ökumenischen Festgottesdienst im Dom St. Petri in Bautzen ist das Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ in Sachsen eröffnet worden. Bei einem Empfang im Burgtheater in Bautzen anlässlich des Jubiläums sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich, „2017 steht nicht nur in Sachsen, sondern bundesweit im Zeichen des Reformationsjubiläums.“ Gerade für den Freistaat werde das Jubiläum in diesem Jahr ein wichtiges Thema sein, da Sachsen durch die Reformation sehr geprägt worden sei. Tillich erinnerte auch daran, dass hier zahlreiche wichtige Reformationsorte liegen.

Bund fördert Leipziger Reformationsprojekt

Das multimediale Großprojekt „Abendmahl – abnehmender Schrecken I zunehmende Liebe“ des Forums Zeitgenössischer Musik Leipzig (FZML) wird vom Bund unterstützt. Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters hat die Förderung von „Abendmahl“, das anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 in Leipzig, Erfurt und Lutherstadt Wittenberg gastieren wird, bestätigt. In dem Projekt wird die historische Situation der Reformation mit modernen Medien nachgestellt werden.

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