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Was kommt nach Hartz IV? Kolbe und Kipping diskutieren am 25. März im Werk 2

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    Als Teil einer Veranstaltungsreihe, die sich grundsätzlich mit einer neuen Sozialpolitik beschäftigt, diskutiert Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE und Mitglied des Deutschen Bundestages, mit Daniela Kolbe, SPD und ebenfalls Mitglied des Bundestages, über eine gerechtere Ausgestaltung unserer Sozialpolitik. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, mitzudiskutieren.

    Daniela Kolbe, MdB: „Endlich nimmt die Debatte darüber, wie unser Sozialsystem besser gestaltet werden soll, Fahrt auf. Dass man dazu das Hartz-IV-System hinter sich lassen muss, dafür gibt es mittlerweile zumindest im progressiven Lager einen Konsens. Doch was dann? Wie sieht eine Sozialpolitik aus, die den Menschen und unserer Zeit gerecht wird? Bedingungsloses Grundeinkommen? Oder ein Bürgergeld mit einem Recht auf Arbeit? Eine Debatte, die wir dringend führen müssen. Dabei dürfen gerne die Unterschiede der Konzepte – etwa der SPD und der Partei DIE LINKE sichtbar werden. Aber auch die Gemeinsamkeiten.“

    Katja Kipping, MdB: „Ende 2019 haben wir 15 Jahre Erfahrung mit Hartz IV. Ich meine, das sind 15 Jahre zu viel. Es ist an der Zeit, grundlegende Alternativen dazu umzusetzen. Dafür brauchen wir aber andere Mehrheiten, und zwar soziale Mehrheiten links der Union.
    Ein Ausstieg aus Hartz IV beginnt mit dem Ausstieg aus dem System der Angst, und das heißt die Hartz IV Sanktionen abzuschaffen. Unsere Alternative zu Hartz IV ist eine sanktionsfreie Mindestsicherung von 1050 € sowie gute Arbeit und ein längeres Arbeitslosengeld I.“

    „Was kommt nach Hartz IV? Kolbe und Kipping Gespräch“
    am Montag, 25. März 2019
    um 18 Uhr
    im WERK 2 – Kulturfabrik e.V.
    Kochstraße 132, 04277 Leipzig

    Anmeldungen an daniela.kolbe.wk@bundestag.de oder telefonisch unter 0341/2682010.

    Der Eintritt ist frei.

    Die Diskussion ist Teil einer Veranstaltungsreihe von Daniela Kolbe, in der aktuelle Fragen der Sozialpolitik diskutiert werden.

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