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Am 15. Mai im Erich-Zeigner-Haus: Das Problem „Antiziganismus“ und das Beispiel antiziganistischer Kinderliteratur

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    Neben der nunmehr dritten vereinseigenen Vortragsreihe des Erich-Zeigner-Haus e.V. über Erinnerungspolitik mit dem Titel „Erinnerungspolitik hinter, vor und nach dem Eisernen Vorhang“ begann, ebenso im Frühjahr, eine weitere Reihe mit einem anderen thematischen Fokus im Bereich der Erwachsenenbildung des Vereins. Die Veranstaltungsreihe „Sinti und Roma – Lebenswirklichkeiten in Geschichte, Gesellschaft und Politik“ wurde konzipiert und organisiert von Gloria Pfister, die derzeit einen Freiwilligendienst im Verein absolviert.

    „Mit diesem Projekt möchten wir die Geschichte der Sinti und Roma etwas sichtbarer machen und auf aktuelle Diskriminierung hinweisen“, so Henry Lewkowitz, geschäftsführender zweiter Vorstandsvorsitzender.

    Einen erfolgreichen Auftakt konnte die Reihe am 10. April im Erich-Zeigner-Haus verzeichnen, bei dem viele Interessierte die Ausstellungseröffnung von „Auf dem Dienstwege – Dokumente zur Erfassung, Ausgrenzung und Deportation der Leipziger Sinti und Roma im Nationalsozialismus“ und die anschließende Vortragsveranstaltung über „das Leben der Sinti und Roma im Nationalsozialismus und danach“ besuchten.

    Nach einer Betrachtung der Geschichte deutscher Sinti und Roma soll die zweite Vortragsveranstaltung der Reihe einen aktuellen Bezug schaffen. Die Veranstaltung mit dem Titel „Das Problem „Antiziganismus“ und das Beispiel antiziganistischer Kinderliteratur“ thematisiert in einführender Weise das gesellschaftliche Konstrukt Antiziganismus bzw. Antiromaismus.

    Der Begriff beschreibt feindliche Einstellungen und vorurteilsgeprägte Sichtweisen gegenüber Sinti und Roma. In der Veranstaltung soll der Begriff und seine Dimension erläutert und als Beispiel dieser Strukturen Antiziganismus in der Kinderliteratur thematisiert werden. Nach dem Vortrag wird das Gespräch mit dem Publikum geöffnet.

    Gloria Pfister wird an diesem Abend referieren. Im Zuge ihrer Planungen der Veranstaltungsreihe setzte sie sich kritisch mit Ressentiments gegenüber Roma und Sinti auseinander.

    Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei.

    Bis zur abschließenden Veranstaltung am 12. Juni ist außerdem die Ausstellung „Auf dem Dienstwege – Dokumente zur Erfassung, Ausgrenzung und Deportation der Leipziger Sinti und Roma im Nationalsozialismus“ kostenlos zu besichtigen. Der Ausstellungsraum im Obergeschoss des Erich-Zeigner-Hauses ist für interessierte Besucher*innen jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

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