Artikel zum Schlagwort Sinti und Roma

Finissage und Gespräch am 12. Juni im Erich-Zeigner-Haus

Quelle: Erich-Zeigner-Haus e.V.

Als Verein für politische Jugend- und Erwachsenenbildung widmet sich der Erich-Zeigner-Haus e.V. in diesem Jahr in Form einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe gesellschaftlichen, politischen und historischen Themen, die Roma und Sinti in Deutschland und Europa betreffen. Gloria Pfister, die derzeit im Verein einen Freiwilligendienst absolviert, konzipierte und organisierte die Reihe. Im vergangenen Monat referierte sie im Rahmen ihres Projektes auch selbst – zum Thema Antiziganismus und seinen Strukturen in der Kinder- und Jugendliteratur. Weiterlesen

Am 15. Mai im Erich-Zeigner-Haus: Das Problem „Antiziganismus“ und das Beispiel antiziganistischer Kinderliteratur

Quelle: Erich-Zeigner-Haus e.V.

Neben der nunmehr dritten vereinseigenen Vortragsreihe des Erich-Zeigner-Haus e.V. über Erinnerungspolitik mit dem Titel „Erinnerungspolitik hinter, vor und nach dem Eisernen Vorhang“ begann, ebenso im Frühjahr, eine weitere Reihe mit einem anderen thematischen Fokus im Bereich der Erwachsenenbildung des Vereins. Die Veranstaltungsreihe „Sinti und Roma – Lebenswirklichkeiten in Geschichte, Gesellschaft und Politik“ wurde konzipiert und organisiert von Gloria Pfister, die derzeit einen Freiwilligendienst im Verein absolviert. Weiterlesen

Veranstaltungsreihe startet im April im Erich-Zeigner-Haus

„Sinti und Roma – Lebenswirklichkeiten in Geschichte, Gesellschaft und Politik“

Quelle: Erich-Zeigner-Haus e.V.

Neben der vom Erich-Zeigner-Haus initiierten Vortragsreihe „Erinnerungspolitik hinter, vor und nach dem „Eisernen Vorhang“, die die bereits dritte jährliche Veranstaltungsreihe des Vereines darstellt und Rahmen derer von April bis Dezember sieben Einzelveranstaltungen im Erich-Zeigner-Haus stattfinden werden, startet im Frühjahr eine weitere Reihe. Weiterlesen

Sinti und Roma – gestern und heute

Am 16. Dezember im Grünauer Abgeordnetenbüro der Linken: Ausstellungseröffnung „Sinti und Roma in Leipzig während der NS-Zeit“

Quelle: Sören Pellmann, MdB

Am 27. Januar 2018, dem internationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus, räumte die Stadt Leipzig in ihren zentralen Gedenkfeierlichkeiten am Mahnmal des ehemaligen KZ-Außenlagers in Abtnaundorf, einer Bevölkerungs- und ja, auch Opfergruppe während der NS-Zeit, besonderen Raum ein. Der in Leipzig lebende Rom Gjulner Sejdi hielt an diesem Tag eine sehr beeindruckende Rede und rückte damit die Verbrechen an den Sinti und Roma für einen Moment in den Blickpunkt der Wahrnehmung. Weiterlesen

„… vergiss die Photos nicht, das ist sehr wichtig …“

Das berührende Schicksal mitteldeutscher Sinti und Roma in den Fotos von Hanns Weltzel

Foto: Radio Django

Für alle LeserEine ganz besondere Ausstellung wird am Donnerstag, 16. August, im Felsenkeller eröffnet. „… vergiss die Photos nicht, das ist sehr wichtig …“ heißt sie und widmet sich der Verfolgung mitteldeutscher Sinti und Roma im Nationalsozialismus. Die Eröffnungsveranstaltung am 16. August beginnt um 20 Uhr mit der Sintiswingband Radio Django. Weiterlesen

Vortrag: „Kontinuitäten der Marginalisierung: Ausgrenzung und Verfolgung von Leipziger Sinti und Roma“

Im Rahmen der Ausstellung „...vergiss die Photos nicht, das ist sehr wichtig...“ wird Alexander Rode über Kontinuitäten der Marginalisierung von Leipziger Sinti und Roma referieren. Die Ausgrenzung der Roma und Sinti begann bereits vor 1933. Städtische Behörden, Wohnungs-, Gesundheits-, Fürsorge- oder Gewerbeämter, verfolgten lange vor 1933 eine antiromaistische Politik. In der Zeit des NS waren diese Einrichtungen weder vollkommen nationalsozialistisch durchdrungen, noch waren sie lediglich ausführende Instanzen nationalsozialistischer Politik. Weiterlesen

Erinnern heißt Handeln

Gedenken an die im NS ermordeten Sinti & Roma am 2. August am Schwanenteich

Foto: Ralf Julke

Zum 73. Mal jährt sich am 2. August der Tag an dem der Genozid an den Sinti und Roma seinen traurigen Höhepunkt fand. Damals wurde der Abschnitt BIIe im Konzentrationslager Auschwitz geräumt und die 2.897 noch verbliebenen Sinti und Roma in den Gaskammern ermordet. Insgesamt fielen hunderttausende Sinti und Roma den Nazis zum Opfer. Aus Leipzig überlebten nur fünf von 280 Personen die NS-Todesmaschinerie. Die Initiative Leipzig korrektiv ruft vor diesem Hintergrund für den 2. August ab 17 Uhr zum Gedenken am Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma am Schwanenteich in Leipzig auf. Weiterlesen

Gedenken 72 Jahre nach der Befreiung des KZ Auschwitz

Ein Zeichen für Sinti und Roma in Leipzig

Foto: Andreas Bernatschek

In diesem Jahr jährte sich die Befreiung von Auschwitz zum 72. Mal. Nur wenige Sinti und Roma haben diese Hölle überlebt. Diejenigen, die sie überlebten, konnten danach jedoch nicht in Frieden leben und berichten heute, dass die Diskriminierung und die Repressalien, welche Ihnen in den Jahren danach widerfahren sind, sie tief traumatisiert haben. Weiterlesen