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Finissage und Gespräch am 12. Juni im Erich-Zeigner-Haus

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    Als Verein für politische Jugend- und Erwachsenenbildung widmet sich der Erich-Zeigner-Haus e.V. in diesem Jahr in Form einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe gesellschaftlichen, politischen und historischen Themen, die Roma und Sinti in Deutschland und Europa betreffen. Gloria Pfister, die derzeit im Verein einen Freiwilligendienst absolviert, konzipierte und organisierte die Reihe. Im vergangenen Monat referierte sie im Rahmen ihres Projektes auch selbst – zum Thema Antiziganismus und seinen Strukturen in der Kinder- und Jugendliteratur.

    Nach den zwei vergangenen Veranstaltungen im April und Mai soll die Reihe nun am 12. Juni um 19.00 Uhr in Leipzig-Plagwitz ihren Abschluss finden. In einem Gesprächsformat werden Anja Reuss, politische Referentin des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, und Petra Cagalj-Sejdi vom Verein Romano Sumnal über aktuelle gesellschaftspolitische Situationen von Sinti und Roma in Deutschland und Europa berichten.

    Der Fokus liegt hierbei sowohl auf EU-Richtlinien und Maßnahmen, die Roma betreffen, als auch Auswirkungen des Antiziganismus und daraus resultierenden Diskriminierungserfahrungen. Darüber hinaus soll sich der Frage gestellt werden, wie antiziganistische Strukturen auf politischer und gesellschaftlicher Ebene bekämpft werden können. Moderiert wird die Veranstaltung vom Erich-Zeigner-Haus e.V. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei.

    „Aktuelle Diskriminierung und besonders die gesellschaftlich tief verankerten falschen Vorstellungen von Sinti und Roma sind in vielen europäischen Ländern ein großes Problem. Mit der Veranstaltung möchten wir einerseits in Deutschland lebende Roma unterstützen, andererseits Angehörige der Mehrheitsgesellschaft zum Nachdenken bringen, welche Auswirkungen ihr Denken und tägliches Handeln hat.“, sagt Gloria Pfister über die Abschlussveranstaltung der Reihe.

    Im Vorfeld der Gesprächsveranstaltung lädt der Verein außerdem zu einer Finissage ein. Die Ausstellung „Auf dem Dienstwege…“ zeigt Dokumente zur Erfassung, Ausgrenzung und Deportation der Leipziger Sinti und Roma im Nationalsozialismus und hängt seit April im Haus.

    „Nach der Ausstellungseröffnung am 10. April möchten wir, bevor sie an einem anderen Ort hängen wird, dazu einladen, sich noch einmal abschließend die Ausstellung bei uns anzusehen.“, so Henry Lewkowitz, geschäftsführender zweiter Vorstandsvorsitzender des Erich-Zeigner-Haus e.V. Die Finissage findet von 17.30 bis 19.00 Uhr im Ausstellungsraum des Erich-Zeigner-Hauses im Obergeschoss des Gebäudes statt.

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