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Eine Million Euro für Forschungsprojekte zu Schlaganfallrehabilitation und Elektrofahrzeugbau

Von Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

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    Die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) erhält im Rahmen der Sächsischen Forschungsförderung für zwei Forschungsprojekte Fördermittel in Höhe von jeweils 532.500 Euro vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Schwerpunkte sind eine computerassistierte Methode zur Schlaganfallrehabilitation und eine optimierte Verfahrenstechnik im Elektrofahrzeugbau.

    Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange sagte anlässlich der Übergabe der Zuwendungsbescheide: „Beide Projekte sind exzellente Bereicherungen für die sächsische Forschungslandschaft, da sie eine erhebliche wissenschaftliche und gesellschaftliche Relevanz besitzen.“
    Unter Leitung von Prof. Dr. Kathleen Hirsch, Inhaberin der Professur für Angewandte Pflegewissenschaften, experimentiert ein interdisziplinäres Forschungsteam an einem Lösungsansatz zur computerassistierten Schlaganfallrehabilitation durch nichtinvasive, hirnstromgesteuerte Muskelstimulationen.

    Betroffene eines Schlaganfalles sollen durch die Methode (teil-)gelähmte Extremitäten wieder aktiv durch den eigenen Willen stimulieren und steuern können. Ermöglicht wird dies durch den Einsatz von Brain-Computer-Interfaces (BCI), die den Hirnstrom messen, auswerten und die Muskeln der Betroffenen stimulieren. Geforscht wird unter anderen in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Leipzig und dem Klinikum Altenburger Land.

    „Der Schlaganfall zählt in Deutschland mit etwa 270.000 Fällen pro Jahr zu den häufigsten Erkrankungen. Zukunftsweisende Technologien zur Linderung neurodegenerativer Erkrankungen bieten daher vielen Betroffenen die dringend benötigte Hilfe.“, betonte Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange zur Relevanz der Forschungsinitiative.

    Das zweite Förderprojekt, „Langzeitstabile, innovative Kontaktierungslösungen in elektrischen Systemen von Elektro- und Hybridfahrzeugen – K-O-N-T-A-K-T“, untersucht eine zukunftsweisende Verfahrenstechnik im E-Fahrzeugbau: das Rührreibpunktschweißen. Die spezielle Kontaktiermethode soll zunehmend industriell eingesetzt werden, um elektronische Leiter aus Kupfer oder Aluminium bei der Konstruktion von Elektro- und Hybridfahrzeugen wärmearm zu verschweißen. Das Forschungsteam, unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Sebastian Weis von der Professur für Füge- und Beschichtungstechnik, ist mit Fachexperten aus Füge-, Fertigungs- und Elektrotechnik sowie aus Strukturleichtbau und Betriebsfestigkeit besetzt.

    „Das Thema Elektromobilität zählt zu den renommiertesten Forschungsfeldern am Wissenschaftsstandort Sachsen. Im Freistaat sind bereits mehr als zwei Dutzend hervorragende Forschungseinrichtungen angesiedelt, die sich mit Themen der E-Mobilität, Automatisiertem Fahren und Intelligenten Verkehrssystemen beschäftigen. Die Optimierung spezieller Verfahrenstechniken im E-Fahrzeugbau leistet einen wichtigen Beitrag zur industriellen Realisierung effizienter und nachhaltiger Mobilität. Die Westsächsische Hochschule Zwickau setzt mit dem neuen Projekt an dieser Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie an und kann sich so künftig als Kompetenzzentrum im Bereich des Rührreibpunktschweißens profilieren.“, erklärte Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange.

    Ziel der sächsischen Forschungsförderung ist die noch stärkere Profilierung der fünf Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) sowie die Unterstützung bei der künftigen Einwerbung von Drittmitteln und dem Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Unternehmen und Gesetz. Neben Zwickau gehen die im Sächsischen Doppelhaushalt 2019/2020 beschlossenen Forschungsmittel an die HTWK Leipzig, die HTW Dresden, die Hochschule Zittau/Görlitz sowie an die Hochschule Mittweida.

    Diese Förderung wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag verabschiedeten Haushalts.

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