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Gesundheitsministerin Barbara Klepsch besucht E-Health-Vorreiter Schweden

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

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    Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch tritt am kommenden Montag (10. Juni 2019) ihre fünftägige Reise in das Königreich Schweden an. Dort wird sie sich über das schwedische Gesundheitssystem unter dem besonderen Gesichtspunkt der Digitalisierung im Gesundheitswesen informieren. Begleitet wird die Ministerin von einer 30-köpfigen Delegation, bestehend unter anderem aus Akteuren der Krankenversicherung, Ärzteschaft und Politik sowie von zahlreichen Unternehmern.

    Gesundheitsministerin Barbara Klepsch: „Bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen hat Schweden eine Vorbildfunktion. Wir wollen uns informieren, wie wir erfolgreiche Ansätze für die medizinische Versorgung in Sachsen übertragen können. Außerdem wollen wir die Beziehungen zwischen Sachsen und Schweden vertiefen und neue Kooperationen schließen.“

    Wichtige Programmpunkte in Stockholm sind unter anderem die Besuche beim Ministerium für Soziales, der Sozialversicherungskasse und der E-Health Behörde Schwedens. Dort wird sich die Delegation zum Aufbau des schwedischen Gesundheitssystems austauschen und ihre Erfahrungen im Bereich E-Health und Digitalisierung spiegeln.

    Beim Besuch des Karolinska Unversitätsklinikums erhält die sächsische Gesundheitsministerin einen umfassen Einblick in eine der renommiertesten Kliniken Europas. Darüber hinaus geplant sind Dialoge mit Vertretern aus den schwedischen Regionen und der schwedischen Ärztekammer.

    Weiterhin sollen Beziehungen mit schwedischen Unternehmen und innovativen Start-ups aus der Gesundheitswirtschaft aufgebaut werden. So wird die sächsische Delegation mit dem Gesundheitskonzern Capio und dem E-Health-Spezialisten Cambio Healthcare Systems zwei unterschiedliche Branchenführer vor Ort besichtigen.

    Zum Abschluss der Reise wird Gesundheitsministerin Barbara Klepsch in die nordschwedische Provinz „Norbottens Iän“ reisen, welche die zweitniedrigste Bevölkerungsdichte im Land aufweist. In der Provinzhauptstadt Lulea wird sie sich bei regionalen Vertretern aus Politik und dem Gesundheitswesen darüber informieren, wie Pflege und medizinische Versorgung in extrem dünnbesiedelten Gebieten sichergestellt werden kann.
    Die Delegationsreise wird von der Wirtschaftsförderung Sachsen organisiert und durchgeführt, mit freundlicher Unterstützung der Deutsch-Schwedischen Handelskammer und der Deutschen Botschaft Stockholm.

    Hintergrund „E-Health“ in Schweden:
    Schweden rangiert seit Jahren in internationalen Rankings stets auf einem der vordersten Plätze, unter anderem, weil das Land schon früh auf eine nationale, digitale Gesamtstrategie gesetzt hat.

    In Schweden wurde bereits vor Jahren flächendeckend eine elektronische Patientenakte eingeführt. Mehr als 95 Prozent aller Rezepte in Schweden werden elektronisch ausgestellt und direkt an Apotheken weitergeleitet. Betreut wird die Arzneimittelverwaltung von der E-Health-Behörde (e-hälsomyndigeten), die dem schwedischen Sozialministerium untersteht.

    Die E-Health Behörde ist verantwortlich für die Umsetzung der schwedischen E-Health Strategie „vision e-hälsa 2025“, indem sie die entsprechenden Maßnahmen der Regierung koordiniert und den Informationsaustausch der beteiligten Parteien im Prozess erleichtert.

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