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Gute Beteiligung beim Streikauftakt im Einzelhandel – 240 Verkäufer*innen heute im Tagesstreik

Von ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

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    240 Verkäuferinnen und Verkäufer beteiligten sich beim Streikauftakt am ersten Tagesstreik in diesem Jahr im Einzelhandel in Mitteldeutschland. Betroffen waren die Kaufländer in Magdeburg und Zeitz sowie das E-Center in Haldensleben und Schönebeck. In Dresden wurden IKEA, Esprit und H&M bestreikt. Den ersten Streik gab es bei Primark in Dresden.

    „Die Beteiligung war gut. Im Kaufland Zeitz (Friedensstraße) beteiligte sich bis auf drei Beschäftigte die gesamte Frühschicht. Esprit in Dresden konnte nur durch eine Notbesetzung aus Berlin geöffnet werden“, so ver.di Streik-leiter Jörg Lauenroth-Mago. „Immer wieder beklagen die Streikenden die fehlende Wertschätzung im Betrieb. Über das Arbeitgeberangebot von 1,5 % und 1 % auf 2 Jahre waren alle erbost.“

    „Trotz guter Umsatzentwicklung, steigender Gewinne und einem positiven Konsumklima mauern die Arbeitgeber und bewegen sich nicht. Wir werden die Streiks bis zum 2. Verhandlungstermin fortsetzen“, so Lauenroth-Mago.

    Auf der heutigen Streikversammlung in Dresden wurde die Fortsetzung der Streiks bei IKEA, Primark, Esprit und H&M am Donnerstag, 6. Juni, beschlossen.

    „Die Beschäftigten wollen für ihre Leistungen fair bezahlt werden und an der guten wirtschaftlichen Entwicklung im Einzelhandel beteiligt werden. Auch Unterschiede bei den Einkommen zwischen Ost und West müssen im 30. Jahr der Grenzöffnung endlich abgebaut werden“, so Lauenroth-Mago weiter.

    ver.di fordert für die 256.000 Beschäftigten des Einzel- und Versandhandels in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine Erhöhung von 2 Cent pro Minute. Die Ausbildungsvergütungen sollen je Ausbildungsjahr um 100 EUR steigen. Der Tarifvertrag soll für eine Laufzeit von 10 Monaten abgeschlossen werden.

    Damit der Tarifvertrag auch allen Beschäftigten zu Gute kommt, will ver.di gemeinsam mit den Arbeitgebern die Allgemeinverbindlichkeit für die Tarifverträge des Einzel- und Versandhandels beantragen.

    Für ver.di Mitglieder soll es eine Vorteilsregelung in Form von drei bezahlten freien Tagen, sogenannten Gesundheitstagen, geben.

    In Dresden treffen sich die Streikenden am Donnerstag, 6. Juni, ab 9:00 Uhr auf der Prager Straße (vor den Treppenstufen).

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