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„Energiewende jetzt – Für ein Atommüllendlager in Leipzig“

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    Am 26.09.19 hat sich die Linksjugend Leipzig von 15-19 Uhr Uhr am Wilhelm-Leuschner-Platz im Rahmen der Klimaaktionswoche von FridaysForFuture mit einem Bagger auf die Suche nach einem Atommüllendlager begeben. Mehrere Politiker*innen der CDU, AfD und FDP haben in Wahlforen sowie im Kandidierenden-Check des MDR den Wunsch nach einem Atomkraftwerk in der Lausitz geäußert.

    Wir sehen darin einen absurden Versuch die dringend notwendige Energiewende durch den Ausbau von erneuerbaren Energien abzublasen und vom eigentlich Diskurs abzulenken. Dennoch haben bei den letzten Landtagswahlen vor allem Parteien gewonnen, die einer nachhaltigen Klimastrategie zur Lösung der Klimakrise unserer Meinung diametral entgegen stehen.

    Man könnte also pardodistisch sagen: „Dann bleibt wohl doch nur die Atomkraft!“. Bei der Suche nach einem Endlager wollte die linksjugend Leipzig deswegen behilflich sein und hat mit einem Bagger testweise einige Atomfässer im Leipziger Boden verklappt. Dies sollte den Beginn einer strahlenden Ära für den Freistaat Sachsen einläuten.

    Die Veranstaltung fand als Improvisationstheater statt und umfasste die Verkündung derEndlagersuche (durch den Regierungssprecher Alexander Super-GAU-Land aka. Michael Neuhaus) sowie dessen Aufbau. Außerdem ereigneten sich auf der Baustelle zwei Unfälle bei dem zwei Arbeiter*innen verstrahlt wurden.

    Michael Neuhaus (Stadtrat Die Linke Leipzig, Bundessprecher linksjugend [’solid]) dazu: „Eigentlich fordern wir den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien und die Demokratisierung des Energiesektors. Da sowohl die Bundesregierung als auch der Freistaat Sachsen hier versagt haben, bleibt uns wohl nur die Schnapsidee eines sächsischen Atomkraftwerkes, um dem Super-GAU der Klimakrise zu entrinnen.“

    Marco Böhme (MdL undergänzt und klärt auf: „Atomkraft, die wohl dümmste Idee um die Klima- und Energiekrise zu lösen. Neben dem Problem des Atommülls und einer zentralistischen Energieversorgung von einzelenen Großkonzernen die Monopolartig agieren, werden u.a. beim Abbau von Uran schon heute ganze Landstriche verseucht und bis zu 40 % der später erzeugten Energiemenge verbraucht.

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