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Festjahr zum 200. Geburtstag von Clara Schumann in Leipzig eröffnet

Der Schumann-Verein Leipzig e.V., Träger des Museums im Schumann-Haus, begeht heute mit einem Festakt gleich zwei Ereignisse: die Präsentation des neuen Museumskonzepts und die Eröffnung des Festjahres CLARA 19 anlässlich des 200. Geburtstags der Künstlerin. Clara und Robert Schumann bezogen vor genau 179 Jahren in der Leipziger Inselstraße 18 ihre erste gemeinsame Wohnung.

Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Mit Clara Schumann wird eine außergewöhnliche Künstlerin und Persönlichkeit gewürdigt. Der virtuosen und erfolgreichen Konzertpianistin und Komponistin, Mutter von acht Kinder und Partnerin von Robert Schumann, ist stets eine deutlich geringere Beachtung entgegengebracht worden als ihrem Mann. Bis heute ist die Benachteiligung von Frauen ein Thema der Kulturpolitik. Ich freue mich, dass mit der Neugestaltung und Erweiterung der Ausstellung zum 200. Geburtstag Clara Schumanns ihre einzigartige Schaffens- und Emanzipationsgeschichte in den Mittelpunkt gerückt und das Schumann-Museum zu einem echten Paarmuseum wird.

Bereits Clara und Robert Schumann haben das Haus zu einem Kulturzentrum europäischen Ausmaßes gemacht. Heute gehört es zum Netzwerk der „Leipziger Notenspur“ und damit zu den Leipziger Musikerbe-Stätten, die 2018 mit dem europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet wurden. Mehr denn je müssen wir an die existenzielle und nicht allein künstlerisch bereichernde Bedeutung des europäischen Miteinanders erinnern.“

Die Ministerin würdigte zudem das private Engagement für den Erhalt und die Pflege des Schumann-Hauses und seine Belegung mit kultureller Kinder- und Jugendbildung. 1999 wurde das stark sanierungsbedürftige Schumann-Haus von der Rahn Dittrich Group gekauft und denkmalgerecht wiederhergestellt. Heute beherbergt es Museum, Veranstaltungsort und Bildungsraum.

Hauptnutzer des Gebäudes ist die Freie Grundschule „Clara Schumann“ mit künstlerischem Profil. Gemeinsam mit dem Schumann-Verein Leipzig e.V., Träger des Museums und Veranstalter von jährlich über 40 Konzerten im Schumann-Saal, bildet das Schumann-Haus ein musikalisches und museales Zentrum für das Erbe von Clara und Robert Schumann in Leipzig.

MelderClara Schumann
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Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEs ist zwar ein echtes Novum, dass Oberbürgermeister Burkhard Jung ein Sofortprogramm zum Klimanotstand der Stadt Leipzig vorlegt, das der Stadtrat nun beschließen soll. Aber auch aus Sicht der Leipziger „Scientists for Future“ schafft es das Programm nicht ansatzweise, Leipzig auf den Kurs zu bringen, seine Klimaziele für das Jahr 2026 zu erreichen. Dann hat Leipzig nämlich sein Co2-Budget rechnerisch völlig aufgebraucht, ohne dass die Emissionen tatsächlich spürbar gesunken sind.
Linke beantragt eine transparente Berichterstattung zum sozialen Wohnungsbau in Leipzig
Entwicklung der Bodenpreise und der Grundstücksverkäufe in Leipzig. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserÜberhaupt nicht zufrieden mit der im Mai vorgelegten „Wohnungsbauförderkonzeption 2020“ des Dezernats Stadtentwicklung und Bau zeigt sich jetzt die Linksfraktion. Wenn die Fraktionen Schulnoten verteilen dürften, wäre dieser Änderungsantrag wohl so etwas wie ein „ungenügend“. Denn so wie die bisherige Förderung gestrickt war, entsteht nicht einmal ein Drittel der benötigten „Sozialwohnungen“ pro Jahr.
Prekäre Arbeitsplätze passen nicht zu einem Wohnungsmarkt mit steigenden Mieten
Die Befürchtungen zu den negativen Entwicklungen der nächsten zehn Jahre. Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Für alle LeserSo eine Leipziger Bürgerumfrage macht vieles sichtbar, was mit einiger politischen Klugheit geändert werden könnte. Aber Politik ist nicht immer klug. Oft genug ist sie interessengesteuert. Und wenn es um richtig viel Geld geht, wird sie geradezu undurchschaubar. Das spüren auch die Leipziger/-innen, auch wenn sie ziemlich ratlos den steigenden Mieten gegenüberstehen und immer mehr das dumme Gefühl haben, dass sie sich Wohnen in Leipzig vielleicht bald nicht mehr leisten können.
Während der Corona-Zeit fit bleiben: So gelingt es

Foto: Pixabay

Die vergangenen Wochen waren ohne Frage keine einfache Zeit. Insbesondere in Bezug auf die eigene Fitness macht die außergewöhnliche Corona-Lage einem das Leben schwer. Inzwischen sind zwar die ersten Fitnessstudios wieder geöffnet, doch mit den strengen Hygiene- und Abstandregelungen sind die Workouts dort nur in eingeschränktem Maße möglich. Auch Sportvereine können ihre Angebote derzeit noch nicht wieder anbieten. Höchste Zeit also, sich auch anderweitig fit zu halten. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Beitrag.