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Kristian Kirpal: Städtische Klimapolitik im Konsens mit der Wirtschaft gestalten!

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    „Bei aller gebotenen Notwendigkeit, dem Klima- und Umweltschutz einen größeren Stellenwert einzuräumen und Klimaziele zu erfüllen, dürfen Unternehmen nicht durch aktionistische, überzogene und ordnungsrechtlich angeordnete Maßnahmen in ihrer Tätigkeit eingeschränkt oder behindert werden. Wir brauchen einen Plan mit Augenmaß – ob die Erklärung eines Klimanotstandes dies rechtfertigt, ist fraglich.“

    „Dies gilt insbesondere für den Wirtschaftsverkehr. Die Einziehung von Kurzzeitparkplätzen zur Anlieferung in der Jahnallee, die künftige Unmöglichkeit des Gewerbeparkens im Waldstraßenviertel oder die geplanten Fahrspurreduzierungen in der Wundt- und Harkortstraße sind unverhältnismäßig und im Hinblick auf ihren Beitrag zur CO2-Reduzierung fragliche Maßnahmen. Wir erwarten daher, dass Klimaschutzprogramme bzw. -maßnahmen gemeinsam und im Konsens mit der Wirtschaft erarbeitet werden.“

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      1 KOMMENTAR

      1. Auch wenn ich mancherlei Maßnahmen sehr unerquicklich finde und einige tatsächlich überdacht werden können, so ist doch die getätigte Erwartung, alles müsse im Konsens mit der Wirtschaft stattfinden, genau die falsche Ansicht.

        Aufgabe und Pflicht der Gesellschaft sollte es sein, der Wirtschaft (und allen anderen, die in der Gesellschaft leben) Rahmenbedingungen zu geben, in welchen sie agieren können.
        An großen Beispielen sieht man bereits, dass dies nicht mehr gut funktioniert, da Interessengruppen und Lobbyisten mittlerweile erschreckenden Einfluss aufgebaut haben.

        Die ständig wachsen wollende Wirtschaft kann und darf nicht das Maß der Dinge sein.
        Auch muss die Wirtschaft bisherige Erwerbsformen überdenken – nicht alles geht eben in einer verdichteten Großstadt!

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