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Spitzentreffen von Leipziger Wirtschaft und Polizei: Sicherheit muss höchste Priorität haben

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    Das Sicherheitsgefühl der Wirtschaft in der Stadt Leipzig ist durch die jüngsten kriminellen Akte und extremistischen Straftaten gegen Unternehmen schwer beschädigt worden. Alle politischen und gesellschaftlichen Akteure sind jetzt gefordert, gemeinsam auf eine neue Sicherheitskultur in der Stadt Leipzig hinzuwirken, um das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung, insbesondere von Unternehmen und deren Beschäftigten sowie Investoren branchenübergreifend wiederherzustellen.

    So lautet der gemeinsame Appell von Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig, Handwerkskammer zu Leipzig und Polizeidirektion Leipzig, die im Rahmen ihrer Sicherheitspartnerschaft zu einem Spitzentreffen mit Vertretern der Immobilien- und Baubranche sowie der Stadtverwaltung Leipzig geladen hatten.

    Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig: „Wenn sich Unternehmen in der Stadt Leipzig zunehmend unsicher fühlen, und derartige Vorfälle deutschlandweit Negativschlagzeilen bewirken, entsteht der größtmögliche Schaden für den gesamten Wirtschaftsstandort. Brandanschläge und Vandalismus verursachen zum einen Millionenschäden bei den betroffenen Unternehmen, zum anderen sind sie dann oft das entscheidende Ausschlusskriterium bei Investitionen und Neuansiedlungen. Politik und Verwaltung dieser Stadt müssen sich darüber im Klaren sein, dass sich dies der prosperierende Wirtschaftsstandort Leipzig nicht länger erlauben kann und das Thema nunmehr mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und Dringlichkeit angegangen werden muss.“

    Claus Gröhn, Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig: „Handwerksbetriebe und Gewerbetreibende müssen für Gefahren sensibilisiert und über mögliche Schutzmaßnahmen aufgeklärt werden. Gegen Angriffe, wie wir sie zuletzt erlebt haben, wird sich aber kein Unternehmen, erst recht kein kleinerer Handwerksbetrieb, gebührend absichern können. Hier dürfen die Unternehmen nicht das Gefühl bekommen, allein gelassen zu werden. Im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft unterstützen wir deshalb unsere Mitgliedsbetriebe zum Beispiel bei der Nutzung von Sicherheitstechnik und bei der Einschätzung von Gefährdungsanalysen. Unsere Betriebsberater unterbreiten dafür seit geraumer Zeit kostenfreie Beratungsangebote.“

    Torsten Schultze, Polizeipräsident Leipzig: „Die bestehende Sicherheitspartnerschaft zwischen Leipziger Wirtschaft und Polizei ist eine tragfähige Grundlage, auf der wir konsequent aufbauen müssen, um das Sicherheitsempfinden in der gesamten Stadt, insbesondere aber auch für die Unternehmen wiederherzustellen. Dafür müssen drei Säulen gestärkt werden: Prävention, Kommunikation und Reaktion. Die Polizeidirektion wird daher ihre Serviceangebote für Unternehmen in diesen Bereichen ausweiten.“

    Im Rahmen ihrer Sicherheitspartnerschaft werden IHK sowie Handwerkskammer zu Leipzig und Polizeidirektion Leipzig die Gespräche im Januar 2020 unter Einbeziehung von hochrangigen Vertretern der Landesregierung, der Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden des Freistaates sowie der Stadtverwaltung und des Stadtrates Leipzig fortsetzen, mit dem Ziel, konkrete Maßnahmen für Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit verbindlich zu verabreden.

    Laut einer aktuellen Standortumfrage der Wirtschaftskammern aus Halle (Saale) und Leipzig erachten die Unternehmen in der Stadt Leipzig die „Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit“ branchenübergreifend als einen der wichtigsten Standortfaktoren (Platz 5 von 48 untersuchten Standortfaktoren). Gleichzeitig sehen sie gerade hier besonders große Defizite: Hinsichtlich der Zufriedenheit rangiert dieser Faktor nur auf Platz 30.

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