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Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Aufruf zur Aktion Solidarität mit den Geflüchteten in Griechenland!

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    Wir rufen alle Menschen in Leipzig auf, sich am kommenden Sonntag, den 29.März an einer gemeinsamen Solidaritätsaktion zu beteiligen. Die Situation der Geflüchteten auf den griechischen Inseln ist mehr als dramatisch. Dies geht leider in der aktuellen Berichterstattung und Diskussion unter, obwohl gerade im Zuge der Pandemie, diese unserer besonderen Aufmerksamkeit bedarf.

    Die Unmenschlichkeit des europäischen Grenzregimes zeigt sich eben dort verstärkt im Spiegel der Corona-Schutzmaßnahmen: Wir werden aufgefordert, uns aus Solidarität mehrmals am Tag 20-30 Sekunden lang die Hände zu waschen – in den griechischen Lagern gibt es oft nicht einmal genügend Trinkwasser. Wir werden aufgefordert aus Solidarität 1,5 – 2 Meter Abstand zu halten – in Moria teilen sich teilweise bis zu 15 Personen ein Zelt.

    Unsere Solidarität darf nicht an den Landesgrenzen enden! Wir müssen jetzt die sofortige Auflösung der Lager auf den griechischen Inseln und die Evakuierung der sich darin befindenden Menschen fordern! Außerdem die sofortige Aufnahme des schon beschlossenen Kontingents von unbegleiteten oder kranken Kindern in Deutschland, unabhängig vom sonstigen europäischen Handeln, denn wir haben die Kapazitäten und alle Möglichkeiten.

    Dies wollen wir, auch in Zeiten von Ausgangsbeschränkung und Versammlungsverbot, öffentlichkeitswirksam fordern. Dazu rufen wir euch auf, Schilder oder Transparente zu malen und euch damit am Sonntag den, 29.März, 14 Uhr in die Fenster, Balkone, Gärten oder vor euer Haus  (wenn ihr gerade spazieren oder joggen gehen wollt) zu stellen, die Aktion zu filmen oder fotografieren und unter dem #solidaritätübergrenzen, 15 Uhr in den sozialen Netzwerken online zu stellen.

    Um jeglicher Unsicherheit vorzubeugen, wollen wir euch auch nochmal auf die seit 23.März geltende Allgemeinverfügung aufmerksam machen. Diese untersagt „das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund“.

    Nachfolgend nennt die Allgemeinverfügung eine Reihe triftiger Gründe für das Verlassen der eigenen Wohnung/ des eigenen Hauses, zum Beispiel in Punkt 2.13. der Bekanntmachung für  „Sport und Bewegung an der frischen Luft im Umfeld des eigenen Wohnbereichs […], allerdings ausschließlich alleine oder in Begleitung des Lebenspartners bzw. mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung größer als fünf Personen“.

    Also bitte haltet euch daran und nutzt bei Unsicherheit, Krankheit, Quarantäne die sonstigen Möglichkeiten wie Balkone und Fenster. Denn auch für uns ist eure Gesundheit wichtig!

    Weitere Informationen: https://www.facebook.com/events/643736436413926/

    Freitag, der 27. März 2020: Polizei wegen angeblicher Corona-Verstöße im Dauereinsatz und Wochenendvorbereitungen

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