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Flüchtlinge

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Manchmal male ich ein Haus für uns. Flyer: Klett Kinderbuch Verlag

Manchmal male ich ein Haus für uns: Klett Kinderbuch Verlag lädt ein zu einer besonderen Ausstellung in die Galerie KUB

Der Leipziger Klett Kinderbuch Verlag macht sonst immer nur mit Kinderbüchern von sich Reden. Aber besondere Bücher erfordern besondere Aktionen. Und im Frühjahr hat der Verlag so ein besonderes Buch herausgebracht: Alea Horsts Buch „Manchmal male ich ein Haus für uns“ mit Fotos und Geschichten aus dem Flüchtlingslager Kara Tepe. Kinderträume als universelles Gut Natürlich […]

Freitag, der 29. April 2022: Ein Dutzend Demos am Wochenende und privater Wohnraum für ukrainische Geflüchtete geht zur Neige

So viele Demonstrationen an einem Wochenende gab es schon lange nicht mehr: Klimakrise, Wohnen, Ukrainekrieg, Feminismus und Kapitalismus gehören zu den Themen. Vor allem eine anarchistische Demo am Sonntagabend könnte Konfliktpotential bieten. Außerdem: Der Wohnraum für privat untergebrachte Geflüchtete aus der Ukraine wird offenbar knapp und etwa 2.500 Beschäftigte in Gesundheitsbereichen in Leipzig sind ungeimpft. […]

Das neue Ankommenszentrum für ukrainische Geflüchtete ist startklar

Als am 9. März das Ankommenszentrum für Geflüchtete aus der Ukraine seinen Betrieb aufnahm, zeichnete sich schnell ab, dass dieses nicht ausreichen wird. Bereits am ersten Tag bildeten sich vor dem Neuen Rathaus lange Schlangen. Knapp eine Woche später hatte die Verwaltung bereits eine Alternative mit deutlich mehr Kapazitäten gefunden: die Turnhalle der Gerda-Taro-Schule. Dort […]

Der Krieg in der Ukraine nimmt seinen weiteren Lauf. Überall auf der Welt protestieren die Menschen für Frieden. Foto: LZ

Montag, der 14. März 2022: Zivilist/-innen fliehen aus Mariupol, Disziplinarverfahren gegen AfD-Richter und Pläne für den Leuschner-Platz

Europa und die Welt schauen auf die Lage in der Ukraine. Heute fanden zum vierten Mal Gespräche zwischen Vertreter/-innen Russlands und der Ukraine statt. Außerdem: Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der AfD, der nach seiner Tätigkeit im Bundestag wieder als Richter in Sachsen arbeiten wollte, muss sich einem Disziplinarverfahren stellen. Und auf dem Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz tut sich […]

Freitag, der 11. März 2022: Notunterkünfte geplant, Hilfe aus der Kultur und Corona-bedingte LVB-Einschränkungen

Weil täglich hunderte Menschen aus der Ukraine in Sachsen ankommen, sind die Erstaufnahmeeinrichtungen mittlerweile überfüllt. Nun entstehen Notunterkünfte, darunter welche wie die Grube-Halle in Leipzig, die bereits 2015 genutzt wurde. Außerdem: Die Leipziger Kultur plant Unterstützung für Geflüchtete und die Corona-Zahlen steigen weiter, was unter anderem bei den LVB zu neuen Einschränkungen führt. Die LZ […]

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Foto: L-IZ.de

Der Ukrainekrieg und die Auswirkungen auf Sachsen: „Vor uns steht eine Herkulesaufgabe“

Das Sächsische Landeskabinett hat sich am Dienstag, dem 1. März, mit dem Krieg in der Ukraine und den Auswirkungen auf Sachsen beschäftigt. Ministerpräsident Kretschmer sieht eine „Herkulesaufgabe“ und rechnet mit tausenden Flüchtenden, die bald im Freistaat ankommen werden. Sachsen möchte deshalb seine Kapazitäten ausbauen. Zudem sind finanzielle und logistische Hilfen geplant. Energieminister Günther sieht die […]

Alles scheint bereit für den jährlichen Weihnachts-Budenzauber - doch in Sachsen explodieren gerade wieder die Infektionszahlen. Foto: LZ

Dienstag, der 16. November 2021: Sachsen plant 2G-Regel im Einzelhandel, Warnstreik an der Leipziger Uniklinik, Situation an polnisch-belarussischer Grenze weiter angespannt + Video

Wie geht es weiter mit der Pandemie? In Sachsen explodieren die Infektionszahlen in einem Ausmaß, dass selbst die Ausrufung des Katastrophenfalls nun nicht mehr ausgeschlossen scheint. In dieser Krisensituation wurde heute deutschlandweit an mehreren Unikliniken, so auch in Leipzig, die Arbeit niedergelegt, um für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Unterdessen wird politisch weiter um eine Lösung des Grenzkonflikts zwischen Polen und Belarus gerungen – nach wie vor sitzen tausende geflüchtete Menschen auf belarussischer Seite fest und hoffen auf Einlass in die EU. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 16. November 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Razzia gegen mutmaßlichen Schleuser und Mitbeschuldigte in Leipzig

Hunderte Kräfte der Bundespolizei waren am Mittwoch an einer Razzia mit Fokus auf Leipzig beteiligt: In rund 40 Fällen besteht der Verdacht auf Ausweisfälschung. Der Hauptbeschuldigte, wohnhaft in Leipzig-Grünau, soll Geflüchtete dazu aufgefordert haben, ihre Aufenthaltstitel und Ausweise als verloren gegangen zu melden, um mit den neu ausgestellten Dokumenten Personen nach Deutschland zu schleusen. Der mutmaßliche Schleuser wurde festgenommen.

Druckaufbau gegenüber freiwilligen Impfunwilligen trifft auch testwillige Geimpfte: "Tests nur 15 Euro" auf dem Wilhelm Leuschner Platz. Foto: LZ

Dienstag, der 9. November 2021: Corona-Welle Nummer vier rollt über Sachsen, geschichtsträchtiger Tag für Deutschland und angespannte Situation an belarussisch-polnischer Grenze

Deutschland und Sachsen befinden sich mitten in der vierten Welle der COVID-19-Pandemie und die Aussichten für die kommenden Wochen sowie die anstehende Adventszeit sehen alles andere als rosig aus: Eine rasche Entspannung wird eher nicht erwartet, auch wenn die Impfungen wieder an Fahrt aufnehmen und die Inzidenz in Sachsen leicht gesunken ist. Ungewiss ist auch, wie es für tausende Flüchtlinge und Migranten weitergeht, die an der belarussisch-polnischen Grenze festsitzen. Außerdem war heute ein aus mehreren Gründen historischer Tag der deutschen Geschichte. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 9. November 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Die Beschädigungen am Haupteingang der Sankt Lukas Kirche am Thälmannplatz, Nähe Eisenbahnstraße. Foto: L-IZ.de

Mittwoch, der 6. Januar 2021: Zweiter Corona-Impfstoff zugelassen + Video

Die EU-Kommission hat den Impfstoff des US-amerikanischen Herstellers Moderna zugelassen. Damit können ab sofort zwei Vakzine zur Eindämmung der Corona-Pandemie verwendet werden, das Tempo der Impfungen wird demnach steigen. In Sachsen wurden bisher allerdings weit weniger Menschen geimpft als möglich gewesen wäre, doch ab Montag starten die Impfzentren. Außerdem: Ein gescheiterter Trump-Soli-Marsch und ein merkwürdiger Farbanschlag auf die Lukaskirche in Leipzig. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 6. Januar 2021, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Leerstandregistrierung wegen Flüchtlingen - ein Fakeschreiben in Leipzig. Foto: L-IZ.de

Fakeschreiben im Namen der Stadt: Haben Sie Wohnungsleerstand für Asylsuchende?

Ob in einem scheinbar guten oder schlechten Willen das Schreiben entstand, müssen wohl die anonymen Verfasser/-innen erklären. Werden sie aber nicht, tendieren darf man wohl zu einem guten Willen. Doch am Sonntag, 15. November 2020, klebte an vielen Haustüren Leipzigs ein angeblicher Brief von Oberbürgermeister Burkhard Jung, in welchem er zum Melden von leerstehenden Häusern und Wohnungen aufrufen würde. Grund seien 13.000 Flüchtlinge, welche so gerettet und nach Möglichkeit in Leipzig beherbergt werden sollten.

Kurz vor Beginn der Demo war der Willy-Brandt-Platz schon gut gefüllt. Foto: L-IZ.de

„Wir haben Platz“: Tausende demonstrieren friedlich in Leipzig nach Brand im Moria-Camp + Video

In Leipzig haben am heutigen Mittwochabend tausende Menschen friedlich demonstriert. Trauriger Anlass für die Veranstaltung war der Ausbruch mehrerer Feuer im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Unter dem Motto „Wir haben Platz – Für die sofortige Aufnahme der Geflüchteten aus Moria und allen Lagern“ zeigten die Teilnehmer/-innen ihre Wut und Bestürzung über die Geschehnisse. Der Aufzug startete am Willy-Brandt-Platz, zog über den Leuschner-Platz zur Abschlusskundgebung auf dem Augustusplatz. Laut Veranstaltern waren geschätzt 4.000 Menschen vor Ort. In ganz Deutschland fanden an diesem Abend Demonstrationen statt.

Logo Fridays For Future Leipzig

Für grenzenlose Solidarität – Evakuierung der Lager jetzt! #LeaveNoOneBehind

Als Gruppen der Klimagerechtigkeitsbewegung fordern wir einen solidarischen Neustart der europäischen Asyl- und Migrationspolitik und schließen uns dem von der Seebrücke ausgerufenen Aktionstag zur Evakuierung der griechischen Lager am 5. April an. Unter dem Hashtag #LeaveNoOneBehind wollen auch wir an vielen Orten und Plätzen Spuren hinterlassen und damit zeigen: "Hier ist Platz!"

Die Mission Lifeline Crew am 4. August 2018 bei der Seebrücke-Demo in Leipzig. Foto: L-IZ.de

Jetzt erst recht: Geflüchtete aus den griechischen Elendslagern aufnehmen, Menschen Schutz und Zuflucht bieten

Die nachstehenden Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, zu denen auch die Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag gehört, geben die folgende Erklärung ab: „Bereits seit Oktober letzten Jahres machen Nichtregierungsorganisationen, Menschenrechtsorganisationen und auch wir als Linke Druck in Deutschland, vor allem Kinder und Jugendliche aus den Lagern auf den griechischen Inseln aufzunehmen.“

„Leipzig nimmt Platz“. Foto: L-IZ.de

Aufruf zur Aktion Solidarität mit den Geflüchteten in Griechenland!

Wir rufen alle Menschen in Leipzig auf, sich am kommenden Sonntag, den 29.März an einer gemeinsamen Solidaritätsaktion zu beteiligen. Die Situation der Geflüchteten auf den griechischen Inseln ist mehr als dramatisch. Dies geht leider in der aktuellen Berichterstattung und Diskussion unter, obwohl gerade im Zuge der Pandemie, diese unserer besonderen Aufmerksamkeit bedarf.

„Leipzig nimmt Platz“. Foto: L-IZ.de

Humanität und Rechtsstaatlichkeit wahren – gerade in diesen Zeiten

Vor ein paar Wochen gab der Bundesinnenminister der Forderung vieler Kommunen und Länder nach und erklärte die Bereitschaft, unbegleitete und gefährdete Kinder aus den griechischen Flüchtlingslagern aufzunehmen. Einen Haken hatte und hat die Sache aber, er besteht auf einer gesamteuropäischen Lösung. Das ist zynisch.

„Coronatime“ - Die Zeit spiegelt sich längst auch in den Graffitis in Leipzig. Foto: LZ

Freitag, der 27. März 2020: Polizei wegen angeblicher Corona-Verstöße im Dauereinsatz und Wochenendvorbereitungen

In Deutschland wird gerade ganz genau beobachtet, wie sich der Nachbar verhält. Galt die Aufmerksamkeit früher dem neuen Auto oder der schicken Frisur, ruhen die Blicke nun auf großen Gruppen und anderen „verdächtigen“ Aktivitäten. Die Polizei hatte 58 Einsätze innerhalb von 24 Stunden – nicht immer lagen tatsächlich Verstöße gegen die Allgemeinverfügung vor. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 27. März 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Franziska Schubert (B90 / Die Grünen). Foto: L-IZ.de

Einigung zur Aufnahme von Geflüchteten – Bündnisgrüne: Sachsen hat Herz, Platz und Möglichkeiten

Zur heutigen Einigung zur Aufnahme von minderjährigen, unbegleiteten Geflüchteten aus Griechenland erklärt Franziska Schubert, Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: „Wir begrüßen die Einigung, 400 geflüchtete Kinder in Deutschland aufzunehmen. Es ist aber aus unserer Sicht nur ein erster Schritt in die richtige Richtung. Der Freistaat wird seinen Teil zu dieser Einigung beitragen, denn Sachsen hat Herz, Platz und Möglichkeiten.“

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