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Tag: 28. Juni 2018

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Gilt nach wie vor: Das Runde muss ins Eckige. Foto: Jan Kaefer

Gastkommentar von Christian Wolff: #wm2022ohneuns

Ab jetzt lautet die Devise: Fußball-WM 2022 in Katar ohne uns! Denn diese Fußball-Weltmeisterschaft an diesem Ort zu diesem Zeitpunkt (Dezember) ist kulturell widersinnig, ökologisch ein Wahnsinn, politisch höchst fragwürdig, sportlich daneben. Zeigen wir der FIFA die rote Karte – und fangen jetzt damit an. Jetzt gilt es dafür zu werben, dass im Dezember 2022 möglichst niemand vor dem Fernseher sitzt, um sich Spiele in aufwendig heruntergekühlten, von modernen Sklaven gebauten Stadien anzuschauen.

Gilt nach wie vor: Das Runde muss ins Eckige. Foto: Jan Kaefer

Hofmanns WM-Fazit: “Ich würde mit Löw weitermachen”

Gut denkbar, dass viele deutsche Fußballfans noch immer kopfschüttelnd vor dem Fernseher sitzen und hoffen, das gestrige 0:2 der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Südkorea sei nur ein böser Traum gewesen. Enttäuschung hier - Schadenfreude da. L-IZ-Fußballexperte Marko Hofmann jedoch hat sich dem WM-Auftritt der Mannschaft mit rationalem Blick angenommen.

Weniger Stunden = weniger Lehrer. Foto: Ralf Julke

Für die Kürzung des Sportunterrichts bekommt Christian Piwarz heftigste Kritik

Selbst die Bildungspolitiker im Wilhelminischen Reich wussten es noch: Nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist. Das hatten sie von den alten Griechen übernommen. Und eigentlich spielt Sport in unserer heutigen Zeit, wo immer mehr Kinder schon mit Bewegungs- und Haltungsschäden in die Schule kommen, eine noch größere Rolle. Da grenzt es schon an Fahrlässigkeit, wenn Sachsens Kultusminister ausgerechnet an den eh schon zu wenigen Sportstunden den Rotstift ansetzt.

Das LOFFT-Schild am Theaterhaus wird abgenommen. Foto: LOFFT

Das LOFFT geht jetzt auf eine halbjährige Odyssee durch den Leipziger Westen

Die Hoffnung ist groß, dass die künftige Spielstätte für das LOFFT in der Baumwollspinnerei rechtzeitig fertig ist. Denn ab jetzt ist das freie Theater, das sich bislang ein Haus mit dem Theater der Jungen Welt am Lindenauer Markt teilte, erst einmal heimatlos. Nach knapp 20 Jahren hat das LOFFT am Dienstag, 26. Juni, feierlich seinen Auszug aus dem Theaterhaus am Lindenauer Markt begangen.

Schon die Verkehrsmittelwahl verändert die eigene CO2-Bilanz deutlich. Foto: Ralf Julke

Leipzig wird seine Klimaschutzziele für das Jahr 2020 meilenweit verfehlen

In Leipzig werden viele Masterpläne geschrieben, die sich dann oft genug als müder Papiertiger erweisen. Wahrscheinlich trügt der Eindruck auch nicht, dass Leipzig müde geworden ist. Oder müde gemacht wurde. Deswegen ist Leipzig bei einem wirklich wichtigen Masterplan-Thema gar nicht dabei. Die SPD-Fraktion hatte das angefragt.

Schön anschmiegsam sollen sie sein ... Foto: Ralf Julke

Das Untertan-Projekt: Was Diederich so unter Schäkern mit jungen Frauen versteht

Es ist ein verflixt langes Stück, das Frau von Wulckow da geschrieben hat. Jedenfalls passiert eine Menge am Rande, da, wo Diederich Heßling herumschlawinert und sich einerseits einkratzt, andererseits schamhaft errötet oder erbleicht. Und das müsste er eigentlich auch bei der Begegnung mit dem alten Stadtrat Buck, der jetzt recht einsam dasitzt, Opfer des Gerüchts, das Diederich ausgestreut hat. Aber der Alte ist nicht mal wütend.

Gute Laune auf der Demonstration gegen Party-Patriotismus, Nationalismus und Homophobie im Fußball. Foto: L-IZ.de

Sag leise Servus „Mannschaft“: Eine Demo in Leipzig + Video

Sie hatten gute Laune und waren wenige. Die Linksjugend rief für den 27. Juni zur Demonstration ans Connewitzer Kreuz und nur knapp 50 Teilnehmer kamen. Was wohl auch an den kuriosen Umständen gelegen haben dürfte. Da hatte man vor etwa vier Tagen begonnen, gegen den „Party-Patriotismus“ und Homophobie im Windschatten der Fußball-WM in Russland zu mobilisieren und dann legte die deutsche Nationalmannschaft ein Spiel hin, in welchem sie gegen die Fußball-Großmacht Süd-Korea sang- und klanglos aus dem WM-Turnier ausschied. Und so zog die Party-Demo auf der Karli an bedröppelten Gesichtern vorüber, während sie ihre Schlagrichtung ein wenig verloren hatte.

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