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Corona fordert noch mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

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    Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten, arbeitsbedingte Erkrankungen – damit sehen sich sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber immer wieder konfrontiert. Doch mit Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland müssen bisherige Maßnahmen in Unternehmen und besonders in Kliniken überdacht und angepasst werden. Am Klinikum St. Georg gewährleistet der Bereich Sicherheitsmanagement in enger Zusammenarbeit mit der Klinischen Krankenhaushygiene einen detaillierten und umfassenden Arbeitsschutz aller Mitarbeiter der Unternehmensgruppe und hat im Umgang mit dem neuartigen Sars-Cov2-Virus neue Richtlinien für den beruflichen Alltag im Krankenhaus entwickelt.

    „Unser Konzept engmaschiger, spezifischer Arbeitsschutzmaßnahmen hat sich über die Jahre bewährt, sodass wir gerade jetzt auf eine solide Basis aufbauen und dies an die gegenwärtig besondere Situation anpassen können. Das fängt beim Tragen eines Mund-Nase-Schutzes und Einhalten des Mindestabstandes an und hört bei der Testung von Personal auf“, führt Dr. Iris Minde, Geschäftsführerin des Klinikums, aus.

    Vieles sei bereits Klinikstandard, wurde nun aber durch die Vorgaben des Bundesministeriums ausgedehnt. Darunter die Installation von Barrieren an Tresen im Aufnahmebereich, die Markierung von Abständen auf Fußböden sowie die häufigere Reinigung und Desinfektion. Auch im Klinikum erfolgen Meetings und Abstimmungen nun per Videokonferenzen und die Arbeit im Home Office ist besonders für Personal, das zu den bekannten Risikogruppen gehört, möglich.

    Wiederholte Schulungen und Informationen für das Personal geben Sicherheit und sorgen für die Einhaltung der auferlegten Standards. Auch psychische Belastungen werden erst genommen. Hier bietet das innerbetriebliche Kriseninterventionsteam (KIT) mit Psychologen und Physiotherapeuten Betreuungen an. Je nach Bedarf werden strukturierte Dienstnachbesprechungen und Einzelgespräche in Anlehnung an das Critical Incident Stress Management-Modell (CISM) angeboten. Auch ein internes Beratungstelefon steht betroffenen und belasteten Mitarbeitern zu Verfügung.

    „Die seit 2011 durchgängig bestehende, durch die Landesdirektion Sachsen vergebene Auszeichnung mit dem OHRIS-Zertifikat bestätigt uns in unserer Vorgehensweise. Auch in diesem Jahr haben wir die Zertifizierung erhalten. Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein sehr wertvolles Gut, das es stets zu schützen gilt“, betont Dr. Minde.

    Die hohe Qualität der Arbeitsschutzmaßnahmen am Klinikum St. Georg wird durch drei ausgebildete Fachkräften für Arbeitssicherheit gewährleistet, die die einzelnen Aktionen koordinieren und durchführen. Sie überprüfen die staatlichen und berufsgenossen-schaftlichen Anforderungen an den Arbeitsschutz und stellen deren Einhaltung sicher. Unterstützung erhalten die Fachkräfte dabei von über 100 Mitarbeitern, die ehrenamtlich als Sicherheitsbeauftragte ihres jeweiligen Fachbereichs tätig sind und ihr spezifisches Wissen mit einbringen.

    In einem vier Mal jährlich stattfindenden Arbeitsschutzausschuss beraten die Fachkräfte gemeinsam mit einem Vertreter der Geschäftsführung, der Arbeitsmedizin der Krankenhaushygienikerin, der Pflegedienstleitung und dem Betriebsrat aktuelle Themen. Ziel aller Maßnahmen sind die Unfallverhütung und der gesundheitliche Schutz des Arbeitnehmers.

    Fällt ein Mitarbeiter aufgrund eines Arbeitsunfalls oder einer arbeitsbedingten Erkrankung länger aus, sind die Fachkräfte für Arbeitssicherheit auch Ansprechpartner für die anschließende betriebliche Wiedereingliederung. Das Klinikum St. Georg arbeitet hierbei eng mit der Unfallkasse Sachsen zusammen.

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 78: Wie Corona auch das Leben der Leipziger verändert hat

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