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Neue Chefärzte am Klinikum St. Georg

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    Dr. med. Dyrk Zedlick ist seit 01. März neuer Chefarzt des Verbundes für Gemeindenahe Psychiatrie des Klinikums St. Georg. Er folgt auf Maria Nollau, die nach langjähriger Tätigkeit am Klinikum in Ihren verdienten Ruhestand gegangen ist.

    „Frau Nollau hat zum Erfolg des Verbundes für Gemeindenahe Psychiatrie erheblich beigetragen und diesen seit Mitte der 90er Jahre entwickelt. Ich freue mich, dass wir mit Dr. Zedlick einen erfahrenen Sozialpsychiater für uns gewinnen konnten“, erklärt Dr. Iris Minde, Geschäftsführerin des Klinikums.

    Dr. med. Dyrk Zedlick. © Klinikum St. Georg
    Dr. med. Dyrk Zedlick. © Klinikum St. Georg

    Dr. med. Zedlick, der in Leipzig Medizin studiert und seinen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie gemacht hat, war zuletzt Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Rudolf Virchow Klinikum im Glauchau.

    „Ich möchte die Qualität des Verbundes mit seiner flächendeckenden Struktur in den Bereichen Tagesklinik, Institutsambulanz und Sozialpsychiatrischer Dienst weiter ausbauen und optimieren. Besonders wichtig ist mir die Netzwerkarbeit innerhalb der regionalen psychiatrischen Versorgungslandschaft im neuen kommunalen Psychiatrieplan der Stadt Leipzig.

    Außerdem ist geplant, das neue Zentrum für Psychosoziale Medizin weiter zu etablieren, innerhalb dessen unsere Patienten von der interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche profitieren können“, fasst Dr. med. Zedlick seine Pläne zusammen. Die Pflege guter Kooperationsstrukturen mit den regionalen stationären Versorgungskliniken und den niedergelassenen KollegInnen zähle außerdem dazu.

    Auch die Beratungs- und Betreuungsfunktion des Sozialpsychiatrischen Dienstes sowie die von der Stadt Leipzig übertragenen hoheitlichen Aufgaben möchte Zedlick weiter ausbauen. Deshalb erweiterte er auch umgehend das Angebot des Psychosozialen Beratungstelefons von feiertags und am Wochenende auf eine durchgängige Erreichbarkeit wochentags und reagierte damit auf die derzeitige besondere soziale und seelische Situation vieler Bürgerinnen und Bürger in der Corona-Krise.

    Dr. med. Claudia Schinköthe. © Klinikum St. Georg
    Dr. med. Claudia Schinköthe. © Klinikum St. Georg

    Neue Chefärztin der Klinik für Akutgeriatrie ist seit 01. April Dr. med. Claudia Schinköthe. Sie folgt Dr. Frank Mickley, der nach 36,5 Jahren im Dienste des Klinikums in Ruhestand gegangen ist.

    Geschäftsführerin Dr. Iris Minde begrüßt die Nachfolge aus den eigenen Reihen: „Dr. Mickley hat die Akutgeriatrie am Klinikum aufgebaut und maßgeblich beeinflusst. Umso mehr freut es mich, dass Frau Dr. Schinköthe, die seit 2014 in der Akutgeriatrie tätig ist und zuletzt Leitende Oberärztin war, nun als Chefärztin das Amt übernommen hat“.

    Nach ihrem Studium der Humanmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg absolvierte Dr. med. Schinköthe die Facharztausbildung auf den Gebieten der Inneren Medizin und Nephrologie und erwarb die Zusatzbezeichnung Geriatrie.

    „Ich freue mich sehr, dass ich die Akutgeriatrie am Klinikum St. Georg nun als Chefärztin repräsentieren darf. Die demographische Entwicklung in unserem Land und das Überwiegen älterer Patientinnen und Patienten im Krankenhaus stellt alle Fachdisziplinen vor große Herausforderungen.

    Mir liegt die Allgegenwärtigkeit unseres Fachgebiets im stationären Alltag am Herzen. Das bedeutet einerseits, dass die Akutgeriatrie als eigenständige Fachdisziplin ihre anerkannte Rolle im Gesamtklinikum behauptet, und andererseits dass wir noch mehr als bisher Interdisziplinarität und Dialog benötigen, um unseren älteren Patienten mit ihren vielfältigen Problemwelten gerecht zu werden.

    Vor allem Demenzkranken muten wir im Krankenhaus oft unbewusst sehr viel zu. Zudem fordern neue Rahmenbedingungen der Politik noch mehr geriatrische Präsenz in den Krankenhäusern. Hier kommt viel organisatorische Arbeit auf uns zu”, beschreibt Frau Dr. Schinköthe ihre Ziele.

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 78: Wie Corona auch das Leben der Leipziger verändert hat

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