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Staatsminister Schmidt besuchte das LEADER-Gebiet Sächsische Schweiz

Von Sächsisches Staatsministerium für Regionalentwicklung
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    Staatsminister Thomas Schmidt hat heute (24. April 2020) das LEADER-Gebiet „Sächsische Schweiz“ im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge besucht. Im Neustädter Ortsteil Langburkersdorf informierte sich der Staatsminister über die Umsetzung des LEADER-Programms – insbesondere in Anbetracht der derzeitigen Corona-Pandemie. Im Fokus standen dabei die bereits fertiggestellten aber auch geplanten Vorhaben, die mithilfe der Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) unterstützt werden.

    „Auch in dieser außergewöhnlichen Situation stehen wir an der Seite unserer LEADER-Gebiete. Ich bin beeindruckt, wie es auch in der derzeitigen Ausnahmesituation gelingt, mit eingeschränkten Möglichkeiten die Projekte fortzuführen und die Antragsteller bei ihren Vorhaben zu unterstützen«, sagte Staatsminister Schmidt.

    „LEADER ist unser erfolgreichstes Instrument zur Stärkung des ländlichen Raums als lebenswertes Umfeld. Gerade in Langburkersdorf sieht man, wie lebendig der ländliche Raum mit seinen Vereinen und wie notwendig die Erhaltung und Nutzung der besonderen ländlichen Bausubstanz ist.“

    Das LEADER-Gebiet „Sächsische Schweiz“ umfasst den Altkreis Sächsische Schweiz und hat rund 130 000 Einwohner. Bis zum Jahr 2020 stehen dem Gebiet rund 19,7 Millionen Euro als Budget zur Verfügung, mit dem Vorhaben im ländlichen Raum gefördert werden können. Mit diesen Mitteln wurde unter dem Leitbild „Sächsische Schweiz – Willkommen in der Landschaf(f)t Zukunft“ unter anderem das Ensemble des Langburkersdorfer Schlosses und der Kulturscheune schrittweise saniert und zum Mittelpunkt des kulturellen Lebens für die Region entwickelt.

    Derzeit werden die Sanitäranlagen der Kulturscheune erneuert. In Zukunft sollen in der stark touristisch frequentierten LEADER-Region Fragen der Mobilität gelöst werden. Der Träger der Lokalen Aktionsgruppe „Landscha(f)ftZukunft e. V.“ hat dafür eigens mit LEADER-Mitteln einen Mobilitätsmanager eingestellt.

    „Die Akteure in unseren 30 sächsischen LEADER-Gebieten leisten hervorragende Arbeit für die Attraktivität der ländlichen Regionen – passgenau für die Bedürfnisse vor Ort. Dieses Erfolgsmodell muss verstetigt werden! Die Voraussetzung dafür ist, dass auch künftig mindestens 40 Prozent der in Sachsen zur Verfügung stehenden ELER-Mittel über LEADER in den ländlichen Raum fließen. Daher bin ich froh, dass wir uns in Sachsen dazu verständigt haben“, sagte Staatsminister Schmidt.

    „Trotz des verspäteten Starts der neuen EU-Förderperiode müssen die erfolgreichen LEADER-Projekte kontinuierlich fortgeführt werden. Deswegen werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass die LEADER-Gebiete auch von dem für die Übergangsphase bereitgestellten Geld profitieren!“

    Hintergrundinformationen:

    Nach den guten Erfahrungen mit der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) in der vergangenen Förderperiode hatte der Freistaat Sachsen den Regionen für die Jahre 2014 bis 2020 noch größere Gestaltungsmöglichkeiten in der regionalen Entwicklung eröffnet und mehr Verantwortung bei der Verwendung der Fördermittel übertragen.

    Bei der Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums setzt der Freistaat Sachsen wie kein anderes Bundesland auf das LEADER-Prinzip: Die Akteure im ländlichen Raum können nahezu flächendeckend die Vorteile eigenständiger Strategien einschließlich der Verantwortung für ihr Budget nutzen. Die Regionen erhalten dafür mit 427 Millionen Euro 40 Prozent der Mittel des sächsischen Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum (EPLR). Mit diesem hohen Anteil ist der Freistaat Sachsen europaweit an der Spitze.

    Die 30 LEADER-Gebiete bestimmen in einem transparenten Verfahren selbst, welche Projekte in welcher Höhe gefördert werden. Die Entwicklungsstrategien und Leitbilder der Gebiete sind die Basis für thematische Aufrufe, nach denen sich Bürger, Unternehmen, Vereine und Gemeinden um eine Förderung bewerben können. Ein Entscheidungsgremium wählt nach den regionalen Prioritäten die Vorhaben aus. Die Bewilligung der Förderung erfolgt durch die jeweiligen Landratsämter.

    LEADER (französisch: „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“) ist eine Initiative der Europäischen Union zur Entwicklung der ländlichen Räume unter maßgeblicher Mitarbeit der Bevölkerung. Die finanzielle Unterstützung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER erfolgt aus ELER-Mitteln sowie aus sächsischen Landesmitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

    LEADER in Sachsen | https://www.laendlicher-raum.sachsen.de/leader-2014-2020-6866.html
    LEADER-Gebiet „Sächsische Schweiz“ | https://www.re-saechsische-schweiz.de/

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