Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Städtische Förderung von Lastenrädern geht in die zweite Runde

Mit einem Volumen von 75.000 Euro startet das Amt für Wirtschaftsförderung in die zweite Runde seines sachsenweit einmaligen Programms zur Förderung von Lastenrädern. Mit diesem Budget können rund 40 Lastenräder bei Leipziger Unternehmen gefördert werden.

Bereits die erste Runde war stark nachgefragt und finanziell ausgeschöpft. 39 Anträge daraus wurden positiv beschieden, 11 weitere befinden sich noch in Prüfung. Auch für die zweite Auflage des Programms wird mit hohen Interesse gerechnet, da viele kleine Unternehmen auf die Corona – Krise durch eigene umweltschonende Kundenbelieferung reagieren.

Bei der Anschaffung eines Lastenrades übernimmt die Stadt Leipzig bis zu 50 Prozent des Kaufpreises, höchstens jedoch 2.000 Euro pro Lastenrad. Durch das Programm sollen Lärm und Emissionen verringert und der Verkehrsfluss verbessert werden. Für Unternehmer ist diese Art der Logistik auch finanziell nachhaltig, da die Transportkosten vergleichsweise gering ausfallen.

„Die Nachfrage nach dem von der Stadt Leipzig aufgelegten Programm zur Lastenradförderung war überraschend hoch und die Mittel sehr schnell ausgeschöpft. Daher freue ich mich sehr, dass wir nochmals 75.000 Euro in diesem Jahr zur Verfügung stellen können. Das Programm verbindet Umweltschutz und Wirtschaftsförderung.“, äußerte Uwe Albrecht, Bürgermeister für Wirtschaft, Arbeit und Digitales der Stadt Leipzig.

„Von der erfolgreichen Nutzung der ersten geförderten Lastenräder konnte ich mich heute persönlich überzeugen. Tagesmütter, Apotheker und Handwerker sind nur einige der vielen Anwendungsbeispiele. Geraden in Zeiten der Corona-Pandemie erkennen viele kleine Unternehmen die Chance, ihre Kunden kostengünstig und schnell zu beliefern.“, ergänzte Clemens Schülke, Amtsleiter der Leipziger Wirtschaftsförderung.

Ergänzende Programm-Informationen

Was wird gefördert

• Fabrikneue muskelbetriebene oder elektrische Lastenräder, deren Transportbox mind. 50 kg Zuladung erlaubt.
• Die Fördersumme kann nur für den Kauf verwendet werden.
• Pro Unternehmen können max. 2 Förderungen pro Jahr angemeldet werden.
• Gefördert wird daneben der Abschluss eines Wartungsvertrages.

Höhe der Förderung

• Max. 50 Prozent, jedoch höchstens 2.000 Euro der Anschaffungskosten eines fabrikneuen Lastenrades.

Gesamtbudget 2019 und 2020

• Das Förderprogramm sieht für das Jahr 2020 75.000 Euro vor. Das Gesamtbudget für den Zeitraum 2019 und 2020 beläuft sich auf insgesamt 150.000 Euro.

Antragstellung

• Den Antrag können kleine und mittlere Unternehmen sowie Solo-Selbstständige im Haupterwerb mit Geschäftssitz in Leipzig, z. B. Tagespflegepersonen stellen. Einige Branchen bzw. Berufsgruppen sind von der Förderung ausgeschlossen (siehe Ausschlussliste).

Anmeldung

• Die Anmeldeseite für die Förderung soll ab Mai freigeschaltet werden. Informationen zu Förderung und Anmeldung sind im Internet unter www.leipzig.de/Lastenrad abrufbar.

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 78: Wie Corona auch das Leben der Leipziger verändert hat

MelderFörderungLastenrad
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Zwei Millionen Euro für Veranstaltungsformate in Zeiten von Corona
Nicht nur Fichte: Waldschäden an allen Baumarten
Film ab: Kino Grimma wieder offen
Kritik an Geschäftsführer der Gedenkstättenstiftung
Entscheidung der Mindestlohnkommission begrüßt
Es würde weiteren Schaden vom Freistaat abwenden, wenn Siegfried Reiprich schon vor Jahresende aus dem Amt schiede
Pauluskirche Grünau: Chinesische und europäische Musik
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Anstieg der Arbeitslosigkeit in Leipzig im Juni deutlich gebremst
Entwicklung der Arbeitslosenzahl in Leipzig seit 2014. Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Für alle LeserEs ist Juli. Das halbe Land ist in Urlaubsstimmung, manche Wirtschaftskommentatoren aber haben ein wildes Geunke angestimmt: „Die Depression kommt im Herbst!“ Als wären sie etwas spät aus dem Winterschlaf erwacht. Doch schon am 24. Juni meldete das „Manager Magazin“: „Ifo-Geschäftsklima steigt so stark wie nie zuvor“. Natürlich ist auch das nur Kaffeesatzleserei. Harte Fakten sind: Umsätze, Auftragslage und Arbeitslosenzahlen. Und danach scheint in Sachsen im Juni erst einmal der Tiefpunkt erreicht worden zu sein.
Film ab: Kino Grimma wieder offen
Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Nach monatelanger Pause empfängt das Grimmaer Kino wieder Besucher. Ab Donnerstag, 2. Juli, flimmern die Streifen über die Leinwände. Wie Kinobetreiber Thomas Hildebrand mitteilte, nahm das Gesundheitsamt des Landkreises Leipzig das Hygienekonzept ab.
Mittwoch, der 1. Juli 2020: Vorwürfe gegen Sachsens neuen Verfassungsschutz-Präsidenten
Dirk-Martin Christian, Präsident des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz. Foto: SMI / Isabelle Starruß

Foto: SMI / Isabelle Starruß

Für alle Leser/-innenEin Tag im Amt und schon im Mittelpunkt eines möglicherweise neuen Skandals in Sachsen: Landesverfassungsschutz-Präsident Dirk-Martin Christian soll laut einem Medienbericht seinen Vorgänger Meyer-Plath dazu gedrängt haben, Daten über AfD-Abgeordnete zu löschen. Auch der Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten steht in der Kritik. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 1. Juli 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Leipzig als „Nutznießer der europäischen Idee“
Oberbürgermeister Jung (l.) und einige Stadträt/-innen hissen die Fahne. Foto: René Loch

Foto: René Loch

Für alle Leser/-innenCoronakrise, Klimaschutz, Brexit – die deutsche EU-Ratspräsidentschaft steht vor großen Herausforderungen. Kleine Feiern zum Auftakt am Mittwoch, den 1. Juli, gab es in mehreren Städten, darunter Leipzig. Hier bezeichnete Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) die Stadt als „Nutznießer der europäischen Idee“. Zudem verwies er auf eine besondere Bindung zwischen Leipzig und dem Logo der Ratspräsidentschaft.
Interview mit Projektleiter Alexander Mennicke: „Der AKS hat nicht das Geleckte wie in der Bundesliga“
Der Alfred-Kunze-Sportpark feiert sein hundertjähriges Jubiläum. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 80, seit 26. Juni im HandelAlexander Mennicke hat eine große Aufgabe: Er koordiniert 100 Jahre Alfred-Kunze-Sportpark (AKS). Aber wie soll das gehen in Zeiten von Corona und wie feiert man die 100-jährige Existenz eines Fußballstadions angemessen? In Leutzsch sieht man das Stadion nicht nur als Gebäude, sondern als soziokulturellen Raum, der mehr als nur Steine ist. Hier werden Schicksale entschieden, Geschichten produziert, möglicherweise sogar mit historischem Ausmaß.
Der Abgang von Gordian Meyer-Plath und die ungelösten Probleme des Sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz
Der neue LfV-Präsident Dirk-Martin Christian. Foto: SMI / Isabelle Starruß

Foto: SMI / Isabelle Starruß

Für alle LeserEs war eine zumindest unglückliche Entscheidung, dass die sächsische Regierung nach dem Bekanntwerden des in Sachsen untergetauchten NSU-Terror-Trios 2012 ausgerechnet Gordian Meyer-Plath zum neuen Chef des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz berief. Er stand eben leider nicht für einen Neuanfang. Sein Abgang war eigentlich schon nach der Sachsenwahl 2018 fällig. Doch erst am Dienstag, 30. Juni, gab der ebenfalls in der Kritik stehende Innenminister Roland Wöller seine Ablösung bekannt.
Der ernüchternde Blick in die Peanuts-Welt der Leipziger Solo-Selbstständigen
Entwicklung der Einkommen der Selbstständigen in Leipzig. Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Für alle LeserDie Kommunale Bürgerumfrage informiert regelmäßig über die Entwicklungen der Stadt und schildert ein Bild der Meinungen und Vorstellungen ihrer Bürgerinnen und Bürger, auch wenn aufgrund mehrerer großer Wahlen die Veröffentlichungen zuletzt etwas stotterten, sodass jetzt die Kurzauswertung der Bürgerumfrage 2019 zusammen mit der Gesamtauswertung der Bürgerumfrage 2018 erscheint. Die Daten spiegeln die Stadtgesellschaft also in der Zeit vor ca. 0,5 bis 1,5 Jahren wider, somit vor der COVID-19-Pandemie.
It is like it is: Ein Mahnmal zur Coronakrise vor dem Leipziger Gewandhaus
Der Künstler Dennis Josef Meseg. Foto: Dennis Josef Meseg

Foto: Dennis Josef Meseg

Für alle LeserEinerseits ist es verständlich. Der Mensch hält es nicht ewig aus in seinen vier Wänden. Er möchte mit anderen zusammen sein, möchte feiern und das Leben genießen. Und so machen „alarmierende“ Party-Geschichten aus Stuttgart, München und Berlin die Runde. Andererseits aber zeigen immer neue Ausbrüche von Corona, dass das Virus weder besiegt noch verschwunden ist. Dass wir also gut daran tun, weiterhin vorsichtig und achtsam zu sein. Der Kunststudent Dennis Josef Meseg aus Bonn macht das zu seinem Thema.
Mehrheit der befragten Leipziger/-innen gibt dem 365-Euro-Ticket Rückenwind
Wie stehen Sie zum 365-Euro-Ticket? Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2019

Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2019

Für alle LeserAm Dienstag, 30. Juni, stellte das Amt für Statistik und Wahlen gleich zwei wichtige Veröffentlichungen vor: zum einen die lang erwartete Auswertung der „Bürgerumfrage 2018“, zum anderen schon einmal den kleinen Schnellbericht zur „Bürgerumfrage 2019“. Der hat es natürlich in sich, auch weil er zum Beispiel ein großes Diskussionsthema aufgreift: das 365-Euro-Jahresticket.
Ernst Pinkert – ein „rassistischer und kolonialer Täter“?
Eingang zum Leipziger Zoo. Foto: Zoo Leipzig

Foto: Zoo Leipzig

Für alle LeserManchmal schießt man auch mit einem berechtigten Anliegen über das Ziel hinaus. Den Gründer des Leipziger Zoos Ernst Pinkert als „rassistischen und kolonialen Täter“ zu bezeichnen, ist eine Behauptung, die man sich genau überlegen sollte und die sich nicht mit Blick auf ein paar Wikipedia-Artikel untermauern lässt.
Grüne machen den heiß umkämpften Gehweg am Elstermühlgraben zum Thema im Stadtrat
Privates Verbotsschild am Uferweg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser7,3 Millionen Euro hat es gekostet, das 150 Meter lange Stück Elstermühlgraben zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Elsterstraße. 2015 wurde es feierlich freigegeben. Prima, sagten sich die Spaziergänger. Wieder ein Stück Wasserspaziergang. Prima, sagten sich ein paar Hausbesitzer und parkten und bauten den nördlichen Uferweg zu. Und brachten sogar Schilder an: Durchgang verboten. Diese dreiste Landnahme wird jetzt Thema im Stadtrat.
These #20: Soziale Arbeit ersetzt niemandem die Übernahme sozialer Verantwortung.
Kalender-These #20 – Juli 2020. Foto: MJA Leipzig e.V.

Foto: MJA Leipzig e.V.

Für alle LeserSoziale Arbeit hat keine Alleinverantwortlichkeit und dient nicht als Kompensator. Soziale Verantwortung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – sie obliegt jedem einzelnen Menschen. Gilt es, soziales Handeln, gesellschaftliche Prozesse und die Profession der Sozialen Arbeit gemeinsam zu betrachten, empfiehlt sich Eingangs einen kurzen Blick auf die Entstehung und Ausgliederung der Sozialen Arbeit zu werfen. Soziales Handeln ist so alt wie die Menschheit selbst.
Das Ende der Leidenszeit ist in Sicht: SC DHfK-Talent Paulina Kayßer hofft nach Knie-OP auf schnelles Comeback
Paulina Kayßer bei der U20-EM 2019 in Schweden. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 80, seit 26. Juni im HandelBereits vor einem halben Jahr hatten wir das Langstreckentalent Paulina Kayßer als Neuzugang des SC DHfK Leipzig vorgestellt (siehe LZ 74/ Dezember 2019). Die inzwischen 20-jährige Leichtathletin, die 2019 bei der U20-EM in Schweden einen spektakulären 5. Platz über 5.000 Meter erkämpfte, befand sich allerdings schon damals in einer verletzungsbedingten Zwangspause. Ihr Knie bereitete der gebürtigen Norddeutschen nicht nur dauerhafte Schmerzen, sondern zunehmend auch Kopfzerbrechen. Denn statt der erhofften Heilung kehrten die Schmerzen immer und immer wieder zurück.
SC Verl vs. 1. FC Lok Leipzig 1:1 – Kein Sieger, kein Verlierer, aber einen Aufsteiger
Die Auswärtstorregel bremste Lok im Kampf um den 3. Liga-Aufstieg am Ende aus. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Für alle LeserHängende Köpfe beim 1. FC Lok Leipzig. Die Probstheidaer haben den Aufstieg in die 3. Liga hauchzart verpasst. Nach dem 2:2 im Hinspiel reichte das 1:1 (1:0) im Rückspiel nicht zum Aufstieg. Lok verliert damit nur ein Spiel in der Saison und steigt dennoch nicht auf. In Bielefeld fand Leipzig in der 2. Halbzeit nicht mehr ins Spiel und verspielte erneut eine Führung. Durch die Auswärtstorregel reichte dem SC Verl das Ergebnis zum Aufstieg.
Dienstag, der 30. Juni 2020: „Impulsprogramm“ für sächsische Unternehmen beschlossen
Ex-Chef einer zahnlosen Behörde - Gordian Meyer-Plath, Präsident des sächsischen Verfassungsschutzes. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserIn Chemnitz saß heute das sächsische Kabinett zu einer Sondersitzung zusammen. Dort stellte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) das Impulsprogramm „Sachsen startet durch“ vor, das sächsischen Unternehmen mit mehr als einer Milliarde Euro in der Krise unter die Arme greifen soll. Außerdem: ein Verfassungsschutzpräsident wird Touristiker, beim MDR geht ein Programmdirektor vorzeitig und Leipzig demonstriert mal wieder. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag den 30. Juni 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.