1.8 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

„Echo Tschechien“ wird fortgesetzt – neues Literatur- und Residenzprogramm für Herbst geplant

Mehr zum Thema

Mehr

    Zur Leipziger Buchmesse 2020 hatte Tschechien die Literaturreihe „Echo Tschechien“ mit der Vorstellung von 11 Autor/-innen sowie rund 20 Lesungen und Diskussionen geplant. Nach der Absage der Buchmesse wird die Reihe nun im Herbst fortgesetzt.

    Neben der Vorstellung der tschechischen Neuerscheinungen gibt es Diskussionen und Themenabende, u.a. über die Folgen der Corona-Pandemie für die europäische Kultur und Beziehung der Nachbarländer sowie für Schriftsteller/-innen in ihrer Rolle als Grenzgänger.

    Die tschechischen Auftritte hat die Mährische Landesbibliothek Brünn im Auftrag des Tschechischen Kulturministeriums gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern entwickelt: der Buch Wien, der Globale Bremen, dem Leipziger Literarischen Herbst, der Schaubühne Lindenfels, der Stadt Leipzig und dem Tschechischen Klub Zürich. Außerdem ist ein tschechisches Programm im Rahmen der Frankfurter Buchmesse vorgesehen.

    Weiterer Höhepunkt des Herbstes ist die Fortführung des Residenzprogramms in den Partnerstädten Leipzig und Brünn: Die Referate für Internationale Zusammenarbeit der Partnerstädte in Kooperation mit der Mährischen Landesbibliothek und dem Tschechischen Literaturzentrum haben den Autor/-innen-Austausch für die kommenden drei Jahre beschlossen – bis 2023, dem Jahr des 50-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft.

    Tschechisch-deutsches Autor/-innen-Residenzprogramm wird bis 2023 fortgesetzt

    Das tschechisch-deutsche Residenzprogramm wurde 2018/19 in den Partnerstädten Leipzig und Brünn erstmals aus Anlass des tschechischen Gastlandauftritts bei der Leipziger Buchmesse durchgeführt. Fünf tschechische und fünf deutsche Autor/-innen erhielten Gelegenheit, während eines einmonatigen Schreibaufenthalts in Leipzig und Brünn die Kulturszene der Städte näher kennenzulernen. Festgehalten haben sie ihre Erlebnisse in literarischen Tagebüchern, Feuilletonbeiträgen und Blogs.

    Um dieses Autor/-innen-Projekt nachhaltig weiterzuentwickeln, wurde nun die Fortsetzung der Initiative mit je einem Stipendiaten/ einer Stipendiatin pro Jahr beschlossen. Das Programm ist über drei Jahre bis 2023 angelegt – dem Jahr des 50-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums Leipzig-Brünn. Die Schreibaufenthalte sind für je vier Wochen geplant, 2020 vom 1.10. bis 31.10. in Leipzig und vom 15.10. bis 15.11. in Brünn.

    Die tschechischen Residenzautor/-innen werden vom Dramaturgischen Rat des Projekts „Leipzig2020Tschechien“ ausgewählt und die deutschen vom Literaturhaus Leipzig und dem Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig. Gemeinsame Auftritte finden zur Leipziger Buchmesse 2021 statt.

    Tschechisches Literaturprogramm in Bremen, Leipzig, Wien und Zürich geplant

    Der Auftakt zum „Herbst-Echo Tschechien“ findet im kleinen erlesenen Rahmen in Zürich statt: Beim Sommerfestival des Tschechischen Klubs Zürich (27.-30.8.) stellt Markéta Pilátová am 27.8. ihr neues Buch „Mit Baťa im Dschungel“ (übersetzt von Sophia Marzolff, Wieser Verlag 2020) vor. Am 29. und 30.8. folgt u.a. Iva Procházková mit einer Lesung aus ihrem Kinderbuch „Auch Mäuse kommen in den Himmel“ (Sauerländer 2011) sowie dem Kriminalroman „Der Mann am Grund“ (Braumüller Verlag 2018).

    Ab Oktober startet das Herbst-Echo Tschechien im Rahmen der Frankfurter Buchmesse (14.-18.10.) mit Lesungen und Diskussionen über die tschechischen Neuerscheinungen 2020. Es folgt der Leipziger Literarische Herbst (19.10.-25.10.), bei dem der/ die tschechische Teilnehmer_in des Residenzprogramms der Partnerstädte Leipzig und Brünn auftritt.

    Im Anschluss daran, am 27. und 28.11., lädt die Schaubühne Lindenfels zum deutsch-tschechischen Festival: Am Beginn steht ein Abend zum Thema „Kultur und Literatur in Zeiten der Corona – ZUKUNFT SCHREIBEN“, mit Debatten über Epidemie und Bedrohung der Menschheit in der tschechoslowakischen sowie tschechischen Literatur, die Folgen der Pandemie, die Ausgrenzung der Menschen und Kultur in Europa sowie die Rolle der Schriftsteller/-innen – ihr Leben zwischen Realität, Beobachtung und Phantasie. Der zweite Tag ist der tschechischen Literatur, Lesungen und Gesprächen über die Neuerscheinungen 2020 gewidmet.

    Die Globale Bremen (27.10.-3.11.) trägt in diesem Jahr das Motto „Libri prohibiti – verbotene Bücher“ und lädt am 29.10. zur „Nacht der tschechischen Literatur“. Seinen Ausklang findet „Echo Tschechien“ bei der Buch Wien (11.-15.11.). In Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur, dem Tschechischen Zentrum Wien und dem Tschechischen Literaturzentrum finden vier Lesungen aus neu übersetzten tschechischen Büchern statt.

    Nähere Informationen zu den tschechischen Autor/-innen und Büchern finden Sie unter Leipzig2020Tschechien/Presse.

    Tschechien2020Leipzig wird veranstaltet vom Kulturministerium der Tschechischen Republik und der Mährischen Landesbibliothek sowie der Leipziger Buchmesse, mit Unterstützung des Generalkonsulats der Tschechischen Republik in Dresden, der Partnerstädte Leipzig und Brünn sowie der Tschechischen Zentren in Deutschland und Österreich.

    Mittwoch, der 6. Mai 2020: Die nächste Lockerungsrunde in Sachsen steht bevor

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ