Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Aktuelle Meldungen aus Eilenburg

Geänderte Öffnungszeiten im Bürgerbüro der Stadtverwaltung Eilenburg: Das Bürgerbüro öffnet an den Tagen Montag bis Freitag wieder für Vorsprachen ohne vorherige Terminvereinbarung. Für Einwohner, welche z.B. aus beruflichen Gründen in der Woche nur am späten Nachmittag oder am Samstag vorsprechen können, werden zusätzlich Terminsprechstunden angeboten.

 Ab 15. Juni 2020 gelten folgende Sprechzeiten

Montag: 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr, ohne Terminvereinbarung
Dienstag: 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr, mit und ohne Terminvereinbarung
Mittwoch: 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr, ohne Terminvereinbarung
Donnerstag: 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr, mit und ohne Terminvereinbarung
Freitag: 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr, ohne Terminvereinbarung
Samstag: 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr, ausschließlich nur mit Terminvereinbarung

Termine können im Internet unter www.terminland.de/eilenburg gebucht oder telefonisch unter der Rufnummer (03423) 652-261 im Bürgerbüro vereinbart werden.

Informationen, welche Unterlagen zur Vorsprache benötigt werden, können unter der Rufnummer (03423) 652-261 telefonisch erfragt oder auf der Internetseite des Bürgerbüros unter www.eilenburg.de eingesehen werden.

Stadt Eilenburg ist Preisträger

Mit der Projektidee „Heinzelmännchen führen über den Planetenwanderweg“ wurde Eilenburg in diesem Jahr als ein Preisträger in der Kategorie Kommunen ausgewählt. Insgesamt 18 Ideen der kommunalen Ebene wurden in dieser Kategorie in Mitteldeutschland prämiert. Das Preisgeld beträgt 24.800 €.

Das Projekt trägt dabei sowohl bildenden als auch Erlebnischarakter. Die Heinzelmännchen-Sage nach Goethes „Des kleinen Volkes Hochzeitsfest“ – die in Eilenburg spielt – soll über den Burg-berg und das Stadtzentrum hinaus bekannt gemacht und gleichzeitig der bestehende Planetenwanderweg aufgewertet werden.

Die Erneuerung der Beschilderung ist gemeinsam mit dem Landratsamt Nordsachsen bereits ge-plant gewesen und soll zeitnah umgesetzt werden. Mit dem Preisgeld kann nunmehr eine wesent-liche inhaltliche Aufwertung und Erweiterung vorgenommen werden.

Weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen

Mit Bezug auf die Lockerungen der Corona-Maßnahmen hat die Stadtverwaltung das Banner „Eilenburg bleibt zu Hause“ am Rathaus entfernt. Trotz der Lockerungsmaßnahmen wird darauf hin-gewiesen, dass weiterhin die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Personen auf ein zwingend nötiges Minimum zu reduzieren sind und wo immer möglich einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist. Auf der Homepage der Stadt Eilenburg sind weiterhin die aktuellen Informationen zur Corona-Situation abrufbar.

Buchsbaumzünsler-Raupe befällt Rosendreieck

Die Buchsbäume rund um das Rosendreieck zwischen Blumenuhr und Marktplatz ist mit der Buchsbaumzünsler-Raupe befallen. Die Hecke bzw. Einfassung wurde aus diesem Grund zurück-geschnitten. Der Schädling ist in diesem Jahr besonders zeitig und besonders aktiv.

Wer im privaten Bereich seine Buchsbäume erhalten will, sollte frühzeitig gegensteuern und die Bäume regelmäßig nach dem Schädling kontrollieren. Für die Beratung der Gartenbesitzer stehen in den Fachmärkten geschulte Pflanzendoktoren zur Verfügung.

Ebenso können sich Haus- und Kleingärtner mit ihren Fragen zum Pflanzenschutz und rund ums Gärtnern an die Sächsische Gartenakademie im Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie wenden.

Eilenburger Sommerkalender aktiv

Erstmalig ist analog zum bekannten öffentlichen Adventskalender ein „Eilenburger Sommerkalender“ ins Leben gerufen worden. Noch bis zum 20.06. werden täglich Sonderaktionen oder kleine Events von Eilenburger Geschäften und Einrichtungen angeboten, die trotz Einhaltung der gebotenen Hygienevorschriften möglich sind und zu einer Wiederbelebung der Geschäftstätigkeit führen sollen.
Informationen gibt es dazu u.a. auf www.eilenburg.de/716/

Stellenausschreibung

In der Stadtverwaltung Eilenburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Sachbearbeiter (m/w/d) – Bürgerbüro zu besetzen.

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere den Empfang für die Verwaltung, Bürgerberatung, Bürgerinformation und Beschwerdemanagement, die Bearbeitung des Einwohner-, Pass- und Meldewesens sowie des Gewerberechts, die Betreuung des Fundrechts und der Garagenverwaltung, Kassentätigkeit für die Gesamtverwaltung, Durchführung von Beglaubigungen sowie weiteren städtischen Aufgaben, Ausstellung von Freizeitpässen, Verwaltung der Schiedsstelle, Zentrale Fax-, Email- und Paketannahme sowie Weiterleitung. Eine abschließende Abgrenzung des Aufgabengebietes wird ausdrücklich vorbehalten.

Es werden eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bzw. vergleichbare Kenntnisse und Fähigkeiten vorausgesetzt. Erfahrungen im Bereich des Pass- und Melderechts, Zivilrechts, Verwaltungsrechts, Sozialrechts, Personenstandsrechts im Zusammenhang mit Ausländer- und Asylbewerberrecht, Ordnungswidrigkeiten- und Gewerberecht, Kostenrecht, Stadtrecht sowie im Umgang mit Bürgern sind wünschenswert.

Weiterhin sind Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Durchsetzungsvermögen, ein freundliches, kommunikatives Auftreten sowie Teamfähigkeit erforderlich. Kenntnisse im Umgang mit der Spezialsoftware MESO, HKR, Caigos und browserbasierte Onlineanwendungen sind wünschenswert. Die Bereitschaft zur Samstagsarbeit muss vorliegen.

Wir bieten Ihnen ein interessantes, verantwortungsvolles Tätigkeitsfeld in einem engagierten und aufgeschlossenen Team, einen vielseitigen und abwechslungsreichen Arbeitsplatz sowie flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten im Rahmen der geltenden Dienstvereinbarung unter Berücksichtigung arbeitsorganisatorischer Erforderlichkeiten. Weiterhin profitieren Sie von den attraktiven Arbeitgeberleistungen des öffentlichen Dienstes.

Die Arbeitszeit beträgt 30 Stunden/Woche. Die Vergütung erfolgt gemäß des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD-VKA) in der Entgeltgruppe 7.

Die zu besetzende Stelle ist für Menschen jeden Geschlechts in gleicher Weise geeignet. Schwer-behinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Aus Kostengründen werden eingereichte Bewerbungsunterlagen nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Die Rücksendung erfolgt nach Abschluss des Verfahrens.

Mit der Abgabe der Bewerbung willigt der/die Bewerber/in in eine Speicherung der personenbezogenen Daten während des Bewerbungsverfahrens ein. Ein Widerruf dieser Einwilligung ist jederzeit möglich. Wenn es nicht zu einer Einstellung kommt bzw. kein frankierter Rückumschlag beiliegt, werden die Bewerbungsunterlagen auf datenschutzrechtlich unbedenklichem Wege vernichtet.

Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien, Darstellung des beruflichen Werdegangs, Beurteilungen) richten Sie bitte, bevorzugt in elektronischer Form, bis zum 30.06.2020 an jobs@eilenburg.de. Dabei sollte nur eine Gesamtdatei als pdf-Anhang beigefügt sein, die eine Größe von 5 MB nicht überschreitet.

Postalische Bewerbungen richten Sie bitte an:
Stadtverwaltung Eilenburg, Personalverwaltung „Bürgerberater“ Marktplatz 1, 04838 Eilenburg.

Stellenausschreibung

In der Stadtverwaltung Eilenburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die städtische Einrichtung „Hort Berg“ eine Stelle als Erzieher (m/w/d) zu besetzen.

Gesucht werden flexible, zuverlässige, offene und ehrliche, belastbare und teamfähige Personen mit der o.g. Qualifikation. Der Grundlehrgang Erste Hilfe ist vor Arbeitsaufnahme zu absolvieren. Ein Nachweis zur Impfung gegen Masern ist zwingend erforderlich. Weiterhin nachgewiesen werden sollte die Impfung gegen Mumps, Röteln, Keuchhusten und Windpocken. Ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis wird erbeten.

Es wird erwartet, dass die Erzieherinnen / die Erzieher ein gewisses Maß an Einfühlungs- aber auch an Durchsetzungsvermögen, Engagement und Organisationstalent besitzen sowie sich die entsprechenden Konzeptionen der Einrichtungen aneignen und danach arbeiten.

Die Arbeitszeit beträgt 30 h/Woche. Die Bereitschaft zur Mehrarbeit und zur flexiblen Arbeitszeit ist Bedingung. Die Vergütung erfolgt nach dem TVÖD-VKA, S 08a, Anlage C (Beschäftigte als Erzieher mit staatlicher Anerkennung).

Wir bieten Ihnen ein interessantes und anspruchsvolles Tätigkeitfeld in einem engagierten und aufgeschlossenen Team. Die Möglichkeiten den Standort Eilenburg aktiv mitzugestalten sowie flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten im Rahmen der geltenden Dienstvereinbarung unter Berücksichtigung arbeitsorganisatorischer Erforderlichkeiten. Weiterhin profitieren sie von den attraktiven Arbeitgeberleistungen des öffentlichen Dienstes.

Die zu besetzenden Stellen sind für Männer und Frauen in gleicher Weise geeignet. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Aus Kostengründen werden eingereichte Bewerbungsunterlagen nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Die Rücksendung erfolgt nach Abschluss des Verfahrens. Mit der Abgabe der Bewerbung willigt der/die Bewerber/in in eine Speicherung der personenbezogenen Daten während des Bewerbungsverfahrens ein. Ein Widerruf dieser Einwilligung ist jederzeit möglich. Wenn es nicht zu einer Einstellung kommt bzw. kein frankierter Rückumschlag beiliegt, werden die Bewerbungsunterlagen auf datenschutzrechtlich unbedenklichem Wege vernichtet.

Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien, Darstellung des beruflichen Werdegangs, Beurteilungen) richten Sie bitte, bevorzugt in elektronischer Form, bis zum 12.06.2020 an jobs@eilenburg.de.

Postalische Bewerbungen senden Sie bitte an:
Stadtverwaltung Eilenburg, FB Ordnung und Soziales „Erzieher/innen“, Marktplatz 1, 04838 Eilenburg

Straßensperrungen in der Stadt Eilenburg

Straße Weinbergstr.
Maßnahme Vollsperrung – Abschnitt zwischen den Einmündungen zur Friedrichshöhe
Zeitraum 28.05.2020 – 19.06.2020
Grund HAVARIE an der Trinkwasserleitung

Straße Schulstraße
Maßnahme Sperrung einer Fahrtrichtung – Einbahnstr. von Dr.-Külz-Ring in Richtung Schreckerstr.
Zeitraum 02.06.2020 – 05.06.2020
Grund Sanierung der Schieberkreuze an der Trinkwasserleitung im Fahrbahnbereich

Straße Kellerstr. und Teilbereich M.-Gorki Platz
Maßnahme halbseitige Sperrung Kellerstr. und Sperrung Teilbereich M.-Gorki-Platz
Zeitraum 04.05.2020 – 28.08.2020
Grund Neuverlegung Stromkabel
Es sind insbesondere die Haltverbotsbeschilderung zu beachten.

Straße Grabenweg
Maßnahme Vollsperrung – nur in der tägl. Arbeitszeit
Zeitraum 25.05.2020 – 19.06.2020
Grund Kabelverlegung im Auftrag der Stadtwerke

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 79: Von Gier, Maßlosigkeit, Liebe und Homeschooling in Corona-Zeiten

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Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Semperoper Dresden: Premiere „Die Zauberflöte“ mit verändertem Saalplan
Europäische Union fördert Planung der Neubaustrecke Dresden-Prag
Premiere am 31. November: Walk of Shame
Premiere Lohengrin wird vorgezogen auf den 1. November 2020
Zoo bleibt ab Montag geschlossen: Kein Besucherverkehr bis 30. November
Fahrplanabweichungen vom 4. bis 20. November 2020 im Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn
Nach Leitungsschaden: Druckabfall beim Trinkwasser im Musikviertel
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Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Vor der US-Wahl: Statistiker zählen die Amerikaner in Leipzig – völlig unterschiedlich
Zu Fotografieren gibt es in Leipzig immer was. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserZumindest schrumpft Leipzig nicht, auch wenn die Corona-Pandemie seit März das Bevölkerungswachstum erst einmal komplett ausgebremst hat. Wenn Menschen nicht umziehen, weil das Studium noch nicht beginnt oder eine neue Arbeitsstelle nicht zu finden ist, stockt die Wanderungsbewegung erst einmal. Und Leipzig lebt nun einmal vom Zuzug aus allen Himmelsrichtungen.
Semperoper Dresden: Premiere „Die Zauberflöte“ mit verändertem Saalplan
Semperoper. Foto: Marcus Fischer

Foto: Marcus Fischer

Aufgrund der aktuellen Situation gelangt die Premiere der unter Berücksichtigung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln von Josef E. Köpplinger erarbeitete Neuinszenierung „Die Zauberflöte“ ohne Pause vor maximal 331 Gästen leicht gekürzt zur Aufführung. Die ebenfalls für den 1. November 2020 in Semper Zwei angesetzte Wiederaufnahme von „Schneewitte“ in der Sparte Junge Szene entfällt.
Premiere am 31. November: Walk of Shame
Das „Ost-Passage-Theater“. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

I blush. Meine Beine zittern. Die Stimme steckt mir im Hals und meine Hände schwitzen. Striche im Kopf. Was wollte ich sagen? Wer wollte ich nochmal sein? Das tiefsitzende Gefühl etwas falsch gemacht zu haben. Nicht genug zu sein. Sorry?
Premiere Lohengrin wird vorgezogen auf den 1. November 2020
Leipzigs Opernhaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Keine Kulturveranstaltungen im November, doch der 1.11. ist ein letzter Tag, um zusammen eine lang ersehnte Premiere zu erleben: Spontan zieht Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer die ursprünglich erst für den 7. November 2020 angekündigte Premiere von „Lohengrin“ vor.
Freibeuter-Fraktion beantragt die Aufhebung der Waffenverbotszone auf der Eisenbahnstraße
Die Eisenbahnstraße im Leipziger Osten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs war ein massiver Eingriff in die Bürgerrechte, als Sachsens Polizei 2018 rund um die Eisenbahnstraße eine Waffenverbotszone einrichtete. Und es wurde geradezu peinlich, als Innenminister Roland Wöller 2019 erklärte, dass eine unabhängige Prüfung von Sinn und Erfolg dieser Sonderzone gar nicht beabsichtigt sei. Die Polizei soll sich hier quasi selbst evaluieren. Das findet selbst FDP-Stadtrat Sven Morlok völlig am Thema vorbei.
Fünf Stadtratsfraktionen appellieren an die Leipziger/-innen: Helfen Sie mit, die Corona-Maßnahmen einzuhalten
Galt schon im Frühjahr: Plakat der Stadt auf der Sachsenbrücke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wird nicht leicht, sondern richtig hart, was ab Montag, 2. November mit den nun wieder verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auch auf die Leipziger/-innen zukommt. Viele sind ja des ganzen Auf und Ab tatsächlich müde. Doch mit diesem Virus lässt sich leider nicht spaßen. Deshalb appellieren jetzt fünf Ratsfraktionen gemeinsam an die Leipzigerinnen und Leipziger: „Bitte helfen Sie mit, die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen!“
Ein paar kleine Korrekturen zu ein paar großen Zahlen aus einem Leser-Kommentar
Plakat aus der Frühzeit von Corona in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserZu unserem am 20. September veröffentlichten Beitrag „Petition freundlich abgelehnt: Es ist noch nicht Zeit für ein Renaissance-Stadtfest aus Dank zur Errettung vor der großen Corona-Seuche“ gab es im Nachhinein eine kleine Diskussion, in der vor allem Leser „Igor“ sehr emotional wurde und auch einige Zahlen ins Gespräch brachte, mit denen er die Auswirkungen des Coronavirus versuchte einzuordnen oder zu relativieren. Ganz so klar wurde das nicht.
Fratelli tutti: Warum wir endlich wieder Politiker brauchen, die begriffen haben, was Geschwisterlichkeit ist
Papst Franziskus: Fratelli tutti. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDrei Enzykliken hat Papst Franziskus mittlerweile veröffentlicht, die dritte am 3. Oktober. Enzyklika kann man als Rundschreiben übersetzen. Aber was Franziskus da macht, ist eigentlich mehr, fast schon eine Streitschrift, mit der der seit 2013 amtierende Papst einer ganzen Gesellschaftsordnung ins Gewissen redet. Einer Gesellschaft, die die selbst verkündete Brüderlichkeit dem Wettbewerb und dem Egoismus geopfert hat. Corona hat eigentlich nur offengelegt, wie wenig von den so gern zitierten europäischen Idealen tatsächlich gelebt wird.
Freitag, der 30. Oktober 2020: Schutzverordnung regelt den „Lockdown light“ in Sachsen
Petra Köpping (SPD), Sozialministerin Sachsens. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie neue Corona-Schutzverordnung für Sachsen ist da und sie enthält all das, was zuvor angekündigt wurde. Viele Einrichtungen müssen bis Ende November schließen und die Zahl der sozialen Kontakte soll sich deutlich reduzieren. Außerdem: ein Stromausfall im Leipziger Osten und eine Auszeichnung für Susanne Köhler. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 30. Oktober 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
In der neuen Dingwelt: Rückblick in eine Kindheit zur Zeit der Wende

© Jwaller

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelIm Sommer 2019 habe ich die Interviewreihe „Wendegespräche“ begründet. In der Folge durfte ich mit insgesamt zehn Menschen unterschiedlichen Alters und sozialer Herkunft sprechen. So beispielsweise mit einem Dozenten, einer Choreographin, einem Versicherungsvertreter und einer Näherin – mit Menschen, die in der DDR sozialisiert waren, aber auch mit einer Teilnehmerin aus den alten Bundesländern, die über ihre persönlichen Erfahrungen vor, während und nach der Wende berichteten. In dieser Ausgabe schließe ich die „Wendegespräche“ mit einem persönlichen Blick auf meine Erinnerungen während dieser Zeit ab.
Grüne beantragen: Leipzigs Verwaltung soll bis 2022 einen Integrierten Gewässerentwicklungsplan vorlegen
Weiße Elster bei Stahmeln. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Noten 4 und 5 bekommen Leipzigs Flüsse für ihre Wasserqualität. Das liegt nicht nur daran, dass die Anrainer am Oberlauf allerlei Zeug hineinlaufen lassen, das da nicht hineingehört. Es liegt auch daran, dass die Flüsse von ihrer natürlichen Aue völlig abgeschottet sind und deshalb auch der Artenreichtum nicht gedeihen kann. Das im Juni beschlossene Auenentwicklungskonzept kann nur der Beginn sein, den Missstand aufzulösen. Leipzig braucht aber auch endlich ein Konzept, die Wasserrahmenrichtlinie umzusetzen, beantragen die Grünen.
Nach 2022 könnte die Sanierung der alten Theaterspielstätte Gottschedstraße 16 beginnen
Das Haus Gottschedstraße 16. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserErst wollte die Stadt das Haus verkaufen, um mit dem Erlös die neue Spielstätte des Schauspiels zu bezahlen. Dann stellte sich schnell heraus, dass das so nicht funktionierte und verschiedene Leipziger Vereine legten neue Nutzungskonzepte für das Haus Gottschedstraße 16 vor. 2018 beschloss der Stadtrat einen Verkaufsstopp für das Haus Gottschedstraße 16. Im Mai 2020 beschloss er dann, den Weg freizumachen für ein „Haus des Festivals“. Der Planungsbeschluss liegt jetzt vor, muss aber noch beschlossen werden.
Er gibt nicht auf: Ein Mörder kämpft weiter um mildere Strafe
Hofft weiter auf eine mildere Strafe: Dovchin D. (heute 41, rechts), hier im Januar 2019 neben seinem Anwalt Dr. Stefan Wirth beim ersten Prozess nach der Revision. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle Leser2016 brachte er zwei Frauen in Leipzig um und zerteilte ihre Leichen. Dafür wurde er zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt. Nach einer erfolgreichen Revision der Verteidigung und einem neuen Prozess bestätigte das Landgericht 2019 die Strafe - doch die Entscheidung wurde wiederum gekippt. Am kommenden Freitag steht der heute 41-jährige Dovchin D. deswegen vor dem Richter. Zum dritten Mal.
Die umgebaute Haltestelle Goerdelerring geht am 31. Oktober wieder komplett ans Netz
Linie 4 in der neuen Haltestelle Goerdelerring. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEndlich fertig. Als hätten es die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) geplant: Praktisch mit Corona starteten sie in diesem Jahr die Bauarbeiten in ihren größten Baustellen in der Bornaischen Straße und am Goerdelerring, die über Monate ein zuweilen verwirrendes Umleitungsregime zur Folge hatten. Und die größte und sperrigste dieser Baustellen wird jetzt endlich fertig. Die zentrale Haltestelle Goerdelerring wird ab 31. Oktober wieder komplett bedient, teilen die LVB mit.
Leipziger Forscher staunen: Älteste ausgegrabene Mongolin besaß Erbgut von Denisovanern, Neandertalern und modernen Menschen
Diyendo Massilani durchsuchte die Genome der Salkhit- und Tianyuan-Individuen auf DNA-Spuren von ausgestorbenen Homininen und wurde fündig. Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

Für alle LeserVon Kosmopoliten spricht Diyendo Massilani. Aber so empfanden sich die Menschen, die vor 30.000 und 40.000 Jahren in den eisfreien Weiten des großen Kontinents Eurasien unterwegs waren, bestimmt nicht. Auch wenn sie dann und wann überrascht gewesen sein dürften, dass sie auf andere Gruppen von Menschen stießen, die etwas anders aussahen und wohl auch etwas anders sprachen. Und trotzdem paarte man sich. Zum Glück für heutige Anthropologen.