8.9 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Klimaschutzprozess: Treibhausgas-Emissionen sinken zu langsam

Mehr zum Thema

Mehr

    Mit dem Bericht „Europäische Energie- und Klimaschutzkommune“ können sich die Leipzigerinnen und Leipziger ab sofort zum Klimaschutzprozess der Stadt informieren. Er liegt aktuell zum Herunterladen auf leipzig.de/klimaschutz im Bereich „Publikationen“ bereit.

    Wie aus dem Bericht hervorgeht, sind die Werte der Treibhausgas-Emissionen in Leipzig in den vergangenen Jahren zu langsam gesunken. „Maßstab ist dabei der Beschluss des Stadtrates zum Klimanotstand, der für Leipzig bis spätestens 2050 Klimaneutralität vorsieht“, erläutert Peter Wasem, Leiter des Amtes für Umweltschutz.

    „Eine Absenkung der Treibhausgasemissionen mit der derzeitigen Rate führt allerdings dazu, dass das Emissionskontingent, das uns bis 2050 noch zur Verfügung steht, bereits im Jahr 2026 erschöpft sein wird und deshalb – quasi über Nacht – die Klimaneutralität erreicht sein müsste. Da dies praktisch unmöglich ist, ist es notwendig, bereits jetzt erhebliche zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen, die Minderungsrate entscheidend zu steigern.“

    Neben den Daten und Aussagen zur Treibhausgasbilanzierung wird im Bericht auch der Umsetzungsstand der über 100 Maßnahmen des Leipziger Energie- und Klimaschutzprogramms für das Jahr 2018 abgebildet. Die Broschüre informiert zudem ausführlich über den Einsatz der verschiedenen Energieträger in der Stadt Leipzig. So werden etwas die relevanten Einzelergebnisse zum Energieverbrauch und den Treibhausgasemissionen nach den drei Sektoren „Haushalte“, „Wirtschaft und kommunale Einrichtungen“, „Verkehr“ und den verschiedenen Energieträgern aufgeschlüsselt.

    Die Broschüre „Europäische Energie- und Klimaschutzkommune“ informiert jährlich sowohl über die Erfolge, als auch die Hemmnisse im kommunalen Klimaschutzprozess und will gesellschaftliche Diskussionen über den weiteren Weg anregen. Der weitere Weg des kommunalen Klimaschutzprozesses wird Inhalt der ersten klimapolitischen Stunde in der Ratsversammlung am 9. Juli 2020 sein.

    Wie die DHL-Express-Maschine am Flughafen Leipzig/Halle zur riesigen CO2-Last des Postkonzerns beiträgt

    Topthemen

    3 KOMMENTARE

    1. Vielleicht sollten wir unseren Kindern schon mal folgendes erklären: Wir haben leider gerade deine Zukunft verheizt. Wir haben das zwar gewußt, aber nicht ernst genommen. Das Klima wird kippen, du wirst vielleicht in der Wüste verrecken. Denn das, was noch an Lebensmitteln produziert werden kann, wird nur für einen kleinen Bruchteil der jetzigen Bevölkerung reichen, auch hier in Deutschland. Sorry, aber ist halt so.

      Sollte jeder schon mal probieren.

    2. Ja, natürlich.
      Wegen der Arbeitsplätze.
      Weil es so gut für die lokale Wirtschaft sei.
      Weil es die GroKo für uns so beschlossen hat.
      Und natürlich, weil die CO2-Emissionen der Fluggesellschaften nicht in die Bilanz der Stadt Leipzig einfließen.

      Lauter gute Argumente.
      Für den dreckigsten Flughafen Deutschlands.

    3. „…führt allerdings dazu, dass das Emissionskontingent, das uns bis 2050 noch zur Verfügung steht, bereits im Jahr 2026 erschöpft sein wird.“
      Ach du Scheiße. Und da diskutieren wir noch über einen Flughafenausbau?

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ