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Historisches Grünes Gewölbe: Statement zu den aktuellen Ermittlungen

Von Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus
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    Zu den heutigen Exekutivmaßnahmen der Staatsanwaltschaft Dresden und der Dresdner Polizei in Berlin im Zusammenhang mit dem Ermittlungsverfahren zum Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe in Dresden sagt die Sächsische Kulturministerin Barbara Klepsch: „Zuallererst möchte ich der Polizei und der Staatsanwaltschaft meinen großen Dank für die akribischen Ermittlungen aussprechen.“

    „Ich freue mich sehr, dass die Polizei und Staatsanwaltschaft mit einem so großen Einsatz wieder ein wichtiges Stück zur Aufklärung dieses Verbrechens beitragen. Ich hoffe, dass wir zu neuen Erkenntnissen über den Verbleib unserer Schätze kommen.

    Ich schaue gerade sehr gespannt nach Berlin und ich freue mich über diesen Ermittlungserfolg. Wenn sich bestätigen würde, dass die Täter gefasst werden konnten, wäre das ein großer Erfolg und es wäre ein gutes Signal in schwierigen Zeiten. Vor einem Jahr waren wir erschüttert über den dreisten Angriff auf unsere Kunstschätze.

    Jetzt endlich dürfen wir Hoffnung haben, die gestohlenen Juwelen zurückzubekommen. Sie haben nicht nur einen unschätzbaren materiellen Wert, sondern auch einen hohen ideellen Wert für unsere Kultur. Der Schaden, der mit dem Diebstahl verursacht wurde, ist nicht nur für uns Sachsen immens, sondern für die Weltkultur.

    Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben gemeinsam mit der Polizei und dem SIB den Einbruch genau ausgewertet und es wurden umfangreiche Maßnahmen zum Schutz des Historischen Grünen Gewölbes ergriffen, die den hohen Sicherheitsstandard der SKD verbessert haben.

    Daran arbeiten wir ganz umfassend weiter, auch mit der international besetzten Expertenkommission. Und ich habe noch eine zweite Hoffnung, die ich vorbehaltlich der Ermittlungen und der coronabedingten Einschränkungen hege: Ich habe die Hoffnung, dass möglichst bald wieder viele Besucher aus Sachsen und der ganzen Welt die Schätze in unseren Museen bewundern dürfen.“

    Die Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Prof. Dr. Marion Ackermann betont: „Die aktuellen Entwicklungen in Berlin geben uns große Hoffnung, dass der Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe knapp ein Jahr danach kurz vor seiner Aufklärung steht. Heute sind über 1.600 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte unter der Leitung der sächsischen Soko „Epaulette“ im Einsatz.

    Wir hoffen natürlich, dass die Juwelengarnituren gefunden werden und bald wieder an ihrem angestammten Ort zurückkehren können. Seit den für uns alle so schrecklichen Ereignissen haben wir in Zusammenarbeit mit dem LKA, dem SIB und der Unterstützung einer Expertenkommission ein Risikominderungskonzept erstellt und weitreichende Maßnahmen getroffen, aufgrund derer wir sicherstellen können, dass so etwas zukünftig nie wieder passieren kann.“

    Montag, der 16. November 2020: Appell statt Verbot

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