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Jüdische Lebenswelten im Livestream aus dem Ariowitschhaus zur Leipziger Buchmesse

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    Im Rahmen von „Leipzig liest“ stellen Judith Fanto, Mirna Funk und Hans von Trotha am 27., 28. und 29. Mai jeweils 20 Uhr ihre neuen Romane in Online-Lesungen live aus dem Ariowitsch-Haus vor. In diesem Jahr wurde die Leipziger Buchmesse voller Hoffnung auf bessere Zeiten vom März in den Mai verlegt. Doch leider kann diese nun auch nur eingeschränkt und hauptsächlich virtuell stattfinden.

    Wir freuen uns daher umso mehr, dass die traditionelle Lesereihe des Bertelsmann-Verlages im Ariowitsch-Haus „Jüdische Lebenswelten“ im Livestream mit einer Lesung pro Tag stattfinden kann.

    Judith Fantos Erzählung einer jüdischen Familiengeschichte wurde als bestes Debüt in den Niederlanden ausgezeichnet. Die mittlerweile in Holland lebende Enkelin Geertje erzählt von ihrem Großonkel Viktor, der in den 1930er Jahren früh die nationalsozialistische Gefahr für seine Familie erkennt. Der gutaussehende Bonvivant, dem der Roman seinen Titel „Viktor“ verdankt, hilft mit geradezu halsbrecherischen Aktionen der Familie seines Bruders zur Flucht und gemeinsam tauchen sie unter. Jahrzehnte später begibt sich die Enkelin auf Spurensuche in der Familiengeschichte.

    Moderiert wird die Online-Lesung am Donnerstag, 27. Mai um 20 Uhr von der MDR-Journalistin Betina Baltschev.

    Mirna Funk ist Autorin mehrerer Romane und Kinderbücher und schreibt seit zwei Jahren für die monatliche Kolumne „Jüdisch heute“ der „Vogue“. Sie arbeitet als freie Journalistin für diverse deutsche und israelische Publikationen. Am Freitag, 28. Mai um 20 Uhr stellt sie ihren neuen Roman „Zwischen Du und Ich“ vor. Zwischen Berlin-Mitte und Tel Aviv verarbeitet das junge Paar Nike und Noam ihre individuellen Familientraumata, ohne sich gegenseitig verlieren zu wollen.

    Die dritte Lesung führt nach Rom in das Jahr 1943: Hans von Trotha entspinnt eine rasante Story um den jüdischen Kunsthändler Ludwig Pollak, der in einer Nacht von seiner Faszination für Kunst erzählt, von seinen spektakulärsten Funden und von den Wegen, die ihm aufgrund seiner jüdischen Identität verwehrt wurden. Die Lesung ist am Samstag, den 29. Mai um 20 Uhr ebenfalls online zu sehen.

    Die Links zu den Online-Lesungen sind unter https://ariowitschhaus.de/veranstaltungen/ zu finden.

    Das Ariowitsch-Haus ist das größte Zentrum für jüdische Kultur in Sachsen. Die Begegnungsstätte bildet mit zahlreichen Konzerten, Lesungen, Ausstellungen, Seminaren und Vorträgen sowie dem Mehrgenerationenhaus ein buntes Zentrum in der Nachbarschaft des Leipziger Waldstraßenviertels.

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