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Sachsenbrücke und Co. dürfen nicht zum Synonym für Lärm, Dreck und Kriminalität werden

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    Am vergangenen Wochenende spielten sich schockierende Szenen auf der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park ab. Während Hunderte auf der Brücke feierten, wurde im Laufe der Nacht von Samstag zu Sonntag ein junger Mann von einer Gruppe angegriffen und durch einen Messerangriff schwer verletzt. Laut Polizei nutzen auch Diebe und Räuber das nächtliche Getümmel vermehrt aus, es kommt immer wieder zu tätlichen Übergriffen.

    Solche Ereignisse haben nichts mehr zu tun mit dem gemütlichen Zusammenkommen, das sich ursprünglich auf der Sachsenbrücke und anderen Orten in Leipzig, abspielte!
    Seit einigen Wochen erreichen uns immer wieder Nachrichten und Anrufe von Bürger/-innen, die sich gestört fühlen von lautstarken Partynächten und dem anschließenden Müllgelage auf öffentlichen Plätzen. Auch auf dem Jahrtausendfeld in Plagwitz oder am Völkerschlachtdenkmal wird regelmäßig so lautstark gefeiert, dass Anwohner/-innen sich genötigt fühlen, die Polizei zu alarmieren.

    Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Leipziger Stadtrat, erklärt dazu: „So kann es nicht weitergehen. Dass sich die lang aufgestaute Party-Sehnsucht ein Ventil sucht, ist verständlich – dass dabei Menschen zu Schaden kommen, geht zu weit! Platz-Verbote nützen hier allerdings wenig, da die Feier-Hotspots einfach an eine andere Stelle rücken würden.

    Mit dem Verhalten der letzten Wochen schaden die Beteiligten den Leipziger:innen und vor allem sich selbst. Der Clarapark und die Sachsenbrücke gehören zu den schönsten Freiräumen der Stadt. Es darf nicht soweit kommen, dass diese mit einem Negative-Image belastet oder zum Synonym für Lärm, Dreck und Kriminalität werden. Diese Orte sollen für alle Raum für Miteinander und Erholung sein. Dazu gehören der respektvolle Umgang mit Mensch und Natur und gegenseitige Rücksichtnahme.“

    Nach Stadtratsbeschluss sollen nun Plätze für legale Spontanparties in Leipzig gefunden werden, um Feiernden einen Raum zu schaffen. Dieses Vorhaben haben wir als Fraktion ausdrücklich unterstützt. Klar ist aber: Die Party darf nicht zulasten des friedlichen Miteinanders gehen!

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