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Arbeit im Wald ist beliebt und gefragt Neuer Jahrgang beginnt Berufsausbildung in sächsischen Wäldern

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    Am 1. September starten 64 junge Menschen mit der Ausbildung zur Forstwirtin und zum Forstwirt ihr berufliches Abenteuer in den sächsischen Wäldern. Davon werden 45 den praktischen Teil der dualen Ausbildung bei Sachsenforst absolvieren, weitere 19 werden in körperschaftlichen oder privaten Forstbetrieben und forstlichen Dienstleistungsunternehmen ausgebildet. In den kommenden drei Jahren lernen sie die komplette Bandbreite der modernen forstlichen Praxis kennen.

    Forstminister Wolfram Günther: „Unser Wald braucht tatkräftige und engagierte Forstwirtinnen und Forstwirte – und zwar mehr denn je. Der Klimawandel macht dem Wald zu schaffen. Und der Waldumbau ist eine der großen Aufgaben unserer Zeit. Deshalb freue ich mich über das Interesse der jungen Leute, die jetzt beim Sachsenforst, aber auch in anderen Forstbetrieben ihre Ausbildung beginnen. Und deshalb freue ich mich, dass wir in diesem Jahr deutlich mehr Ausbildungsstellen anbieten können. Den Azubis wünsche ich viel Erfolg, Freude und Erkenntnisse. Sie erlernen einen schönen, einen spannenden Beruf, der immer wichtiger wird.“

    Ausbildungszahlen steigen – Bedarf und Nachfrage auch

    Die diesjährige Anzahl an Ausbildungsstellen ist gegenüber den Vorjahren deutlich an-gestiegen (2020: 51 Azubis, 2019: 48 Azubis). Der Stellenzuwachs wird sowohl von Sachsenforst (plus fünf Stellen) als auch den privaten und körperschaftlichen Ausbildenden geschultert. Aus gutem Grund: Nicht nur Sachsenforst, sondern auch andere Forstbetriebe und Dienstleistungsunternehmen in Sachsen haben einen hohen Bedarf an den hervorragend ausgebildeten Fachkräften. Gleichzeitig steigen mit der Bewältigung der Klimafolgen und dem notwendigen Waldumbau die Anforderungen an die Waldarbeit.

    Der Beruf der Forstwirtin und des Forstwirtes ist nicht nur wichtig, sondern auch beliebt: Auf eine Ausbildungsstelle kommen bei Sachsenforst fast sieben Bewerbungen. Erfreulicherweise wird die Waldarbeit auch bei Frauen immer beliebter: Rund zehn Prozent des neuen Ausbildungsjahrganges sind weiblich. Die überbetrieblichen Ausbildungsabschnitte werden in der forstlichen Ausbildungsstätte in Morgenröthe-Rautenkranz (Vogtlandkreis) absolviert. Der neue Jahrgang wird aber voraussichtlich bereits im kommenden Jahr in das nahegelegene Bad Reiboldsgrün umziehen, wo derzeit ein neues Ausbildungszentrum entsteht.

    Umfassende Ausbildung mit glänzenden Berufsaussichten

    Die Ausbildung ist vielseitig und anspruchsvoll. Neben klassischen forstlichen Maßnahmen wie dem Pflanzen und Fällen von Bäumen gehören auch vertiefte Kenntnisse in der nachhaltigen Waldpflege, des praktischen Naturschutzes und der angewandten Waldökologie zum Repertoire der Waldarbeit. Ein besonderer Fokus liegt in Sachsen zudem auf der Vermittlung von grundlegenden Fertigkeiten im Umgang mit modernen Forstspezialmaschinen. Von den jungen Leuten verlangt die Ausbildung neben körperlicher Fitness und technischem Verständnis ein hohes Verantwortungsbewusstsein bei der Arbeit in der Natur.

    Nach erfolgreichem Abschluss finden Forstwirtinnen und Forstwirte in Sachsen beste berufliche Ein- und Aufstiegschancen. Neben Sachsenforst, der regelmäßig einem Groß-teil seines Ausbildungsjahrgangs einen Berufseinstieg anbieten kann, und anderen Forstbetrieben sowie forstlichen Dienstleistungsunternehmen wissen auch Unternehmen der Baum- und Landschaftspflege die fachkundigen Forstabsolventen zu schätzen.

    Zudem ist eine weitere Qualifizierung zum/zur Geprüften Forstmaschinenführer/-in, Forstwirtschaftsmeister/-in oder Geprüften Natur- und Landschaftspfleger/-in möglich. Teil-weise nehmen ehemalige Azubis auch ein forstliches Universitäts- oder Fachhochschulstudium auf, um eine Laufbahn zur Försterin oder zum Förster einzuschlagen.

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