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Initiative zur Behebung des Ärztemangels in der Kinder- und Jugendpsychiatrie startet Fortbildungsangebot

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
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    Am 10. September findet die Auftaktveranstaltung des Fortbildungsverbundes der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Sachsen zum Thema „Psychopharmakotherapie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ am Sächsischen Krankenhaus Großschweidnitz statt.

    Der Fortbildungsverbund ist aus einer gemeinsamen Initiative der leitenden Oberärzte und Chefärzte sächsischer Kliniken im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) und dem Sächsischen Ministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt entstanden. Zur Behebung des (Fach-)Ärztemangels in der KJP vor allem in den ländlichen Regionen des Freistaates Sachsen sprachen die Chefärzte Fortbildungsangeboten an den verschiedenen Krankenhausstandorten einen großen Stellenwert zu. Für die Etablierung dieses Verbundes wurde 2019 eine Koordinierungsstelle im Sozialministerium geschaffen.

    Gesundheitsministerin Petra Köpping: „Die Coronaviruspandemie hat die Situation im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie verschärft. Wir hoffen, dass wir mit diesem Angebot eines Fortbildungsverbundes zahlreiche Interessierte erreichen und zusammenbringen können, um Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen sowie ihren Eltern langfristig bestmöglich zu helfen. Wir unterstützen als Sozialministerium sehr gern die Initiative der Medizinerinnen und Mediziner, durch Fortbildungsangebote, für den Fachbereich zu werben. Das ist ein wichtiger Baustein, der uns dabei hilft, dem Mangel entgegen zu wirken.“

    Im Rahmen des Fortbildungsverbundes sollen im regelmäßigen Rhythmus 2-3 Fortbildungsveranstaltungen pro Jahr an allen interessierten kinder- und jugendpsychiatrischen Fachkliniken im Freistaat Sachsen stattfinden. Das Angebot soll je nach Thema und Schwerpunkt ein breites Fachpublikum erreichen: Fachärzte und Assistenzärzte im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ärzte und Fachkräfte verwandter Gebiete wie der Pädiatrie oder der Erwachsenen-Psychiatrie, Psychologen und Psychotherapeuten, aber auch Studenten der Medizin und Psychologie sowie Mitarbeiter der Jugendhilfe.

    Neben der Vermittlung von Fachwissen sollen die Fortbildungsveranstaltungen Möglichkeiten zum Kennenlernen der Klinikstandorte samt der besonderen Strukturen oder Konzepte geben und Gelegenheit zu fachlichem Austausch und offenem Gespräch bieten. Auf diesem Weg können sich auch die kleineren und peripher gelegenen Häuser dem Publikum vorstellen, was langfristig die Personalrekrutierung unterstützen soll. Durch die gezielte Ansprache und Einladung von Medizinstudenten zu diesen Fortbildungsveranstaltungen soll auf das Fachgebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie aufmerksam gemacht werden.

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