In drei Städten, eine davon Leipzig, blockierten Bürger/-innen der letzten Generation an diesem Tag Verkehrswege und forderten ihre Mitbürger/-innen auf, sich an den Protesten zu beteiligen. Blockaden waren auch in Dresden und Stuttgart geplant.

„Die Prognosen sind absolut dramatisch. Mit 50 prozentiger Wahrscheinlichkeit erreichen wir die 1,5 Grad schon 2026. Und die Bundesregierung macht so weiter wie bisher: Demonstrieren, Petitionen unterschreiben und Kunstprojekte machen reicht nicht mehr. Deswegen brauchen wir jetzt friedlichen zivilen Widerstand.“ sagt Lina, 20. „Es ist tut uns leid, dass wir so stören müssen, aber es darf an effektivem Klimaschutz kein Vorbeikommen geben. Deshalb sitzen wir heute hier erneut auf der Straße“

Letzte Woche besetzten sie und weitere Studierende sowie Unterstützer/-innen der Letzten Generation die Uni Leipzig erfolgreich und bewegten so die Unileitung dazu, eine Erklärung bezüglich der Finanzierung neuer fossiler Energien abzugeben und diese außerdem in den Senat einzureichen, um Verantwortung in der Klimakrise zu übernehmen. Bereits letzte Woche blockierte die Letzte Generation die viel befahrene Jahnallee.

An der Straßenblockade waren heute morgen drei Menschen beteiligt.

„Wir sollten alle auf der Straße sein, denn wir sind alle die letzte Generation, die gegen den Klimakollaps noch etwas tun kann! Kommt zu unseren Vorträgen diese Woche und hört euch unseren Plan an“ so Lina, während sie von der Polizei von der Straße gelöst wird.

Unter dem Titel: „Wütend, dass die Bundesregierung Krieg und Klimakollaps finanziert?“ informieren wir jeden Dienstag um 18 Uhr in Leipzig (Ort wird auf der Website bekannt gegeben) und diese Woche bei der „Public Climate School“ der Uni Leipzig (Programm auf studentsforfuture.info/ortsgruppe/leipzig/public-climate-school-2022) über die Hintergründe unserer Aktion und unseren weiteren Plan zivilen, friedlichen Widerstands.

- Anzeige -

Empfohlen auf LZ

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar