Das Kabinett hat am 1. Juli den Entwurf des Bundeshaushalts 2023 beschlossen. Darin enthalten sind erfreuliche Nachrichten für Leipzig: Der Bund plant sich im Haushalt 2023 mit zusätzlichen 6 Mio. Euro am Neubau des Instituts für Länderkunde (IfL) in Leipzig zu beteiligen. Diese waren durch Erhöhung der Baukosten des Neubaus nötig geworden und werden in gleicher Höhe durch das Land getragen. Insgesamt werden so nun bis zu 48 Mio. Euro für den Neubau zur Verfügung gestellt.

Dazu Holger Mann, Bundestagsabgeordneter für Leipzig: „Die zusätzlichen Mittel für den Neubau des IfL sind ein Zeichen, dass der Bund die Förderung der Wissenschaft ernst nimmt. Ich freue mich, dass es Bundesministerin Klara Geywitz gelungen ist, die zusätzliche Summe von 6 Mio. Euro in den Haushalt einzustellen. Im parlamentarischen Verfahren zum Haushaltsgesetz werde ich mich dafür einsetzen, dass der Bundestag die Mittel auch so beschließen wird. So sollte dem zeitnahen Baubeginn nichts mehr im Wege stehen.

Der Neubau am Leuschnerplatz wird der Bedeutung des IfL als bundesweit einziges außeruniversitäres Geographisches Institut für die moderne Forschung im Bereich Stadt- und Raumentwicklung gerecht. 
Der Neubau soll den wachsenden Beständen der Geographischen Zentralbibliothek eine neue Heimat bieten und fördert gleichzeitig die städtebauliche Entwicklung in Leipzigs Mitte. Es wäre so das erste Gebäude, das auf dem neu gestalteten Wilhelm-Leuschner-Platz Gestalt annimmt.“

Hintergrund:

Die beiden Zuwendungsgeber Bund und Land Sachsen hatten 2018 bisher 37,27 Mio. Euro für den Neubau bewilligt. Nach komplizierten Baugrunderkundungen auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz und infolge von Kostensteigerungen auch durch den Bauverzug, hatten sich die Mehrkosten auf knapp 10 Mio. Euro summiert.
Wenn der Haushaltsentwurf des Bundes so bestätigt wird, werden für den Neubau aber nun insgesamt mehr als 48 Mio. Euro zur Verfügung stehen.

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