Nach einer ergebnislosen zweiten Verhandlungsrunde ruft die Gewerkschaft ver.di die Tarifbeschäftigten des SRH Berufsbildungswerk Sachsen GmbH am Standort Dresden Hellerhofstraße zum Warnstreik auf.
Der Arbeitgeber hatte in der zweiten Verhandlungsrunde lediglich ein aus Sicht der Beschäftigten unzureichendes Angebot vorgelegt und dieses als „Grenze des Mandates“ bezeichnet. Damit sehen sich die Kollegen und Kolleginnen gezwungen, den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen.
Die Forderungen in dieser Tarifrunde sind:
- 350,-€ Erhöhung der monatlichen Entgelte
- Höhergruppierung der Ausbilderinnen von der Gruppe 8a in die Gruppe 8b
- Höhergruppierung der Physio- und Ergotherapeuten von der Entgeltgruppe 6 in die Entgeltgruppe 7
- Laufzeit 12 Monate
„Der Arbeitgeber ist uns zu diesen Forderungen noch nicht einmal auf halber Strecke entgegengekommen.“ sagt André Seidel (Verhandlungsführer von ver.di)
Die Maßnahmen und Kurse im SRH Berufsbildungswerk sind allesamt ausgebucht. „Derzeit werden lediglich Toiletten nicht als Kursräume genutzt“ sagt eine Beschäftigte bei einer Gewerkschaftsversammlung. Auf dem Gelände soll wohl auch gebaut werden, um die Kapazitäten zu erhöhen. Daher sind unsere Forderungen berechtigt, die Beschäftigten leisten einen erheblichen Anteil am Erfolg, jetzt wollen sie ihren Anteil auch finanziell anerkannt bekommen.
Warnstreikzeitraum:
- Montag, 2. März 2026, bis Donnerstag, 5. März 2026, jeweils von 6:00 Uhr bis 22:45 Uhr
- Freitag, 6. März 2026, von 6:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Der Warnstreik betrifft die Tarifbeschäftigten am Standort:
Hellerhofstraße 21, 01129 Dresden
Treffpunkt für die Früh- und Spätschicht ist jeweils zu Schichtbeginn an der Hauptzufahrt zum Betriebsgelände in der Hellerhofstraße 21.
„Das vorgelegte Angebot reicht nicht aus und wird der Leistung der Beschäftigten in keiner Weise gerecht. Wenn der Arbeitgeber von einer angeblichen Mandatsgrenze spricht, bleibt uns keine andere Wahl, als den Druck durch einen Warnstreik zu erhöhen“, so die Streikleitung.









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