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Elstermühlgraben an der Thomasiusstraße soll Ende Mai endlich fertig sein

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    Als die Funkenburgbrücke auch im Januar noch nicht für den Kraftverkehr freigegeben wurde, wurde Manfred Rauer, Stadtrat der SPD, unruhig. Denn das freizulegende Stück Elstermühlgraben zwischen Thomasiusstraße und Lessingstraße ging damit noch einmal in die Verlängerung. Also fragte er besorgt an bei Leipzigs Verwaltung: Wann wird das Prachtstück denn nun fertig?

    Das Dezernat Umwelt, Ordnung, Sport hat ihm jetzt geantwortet und gleich mal auf die Frage „Was sind die Gründe, dass der Bau nicht weitergeht?“ betont: „Die Baustelle ruht nicht.“

    Man muss schon zur richtigen Stunde kommen, um die Arbeiter bei der Arbeit zu sehen. Der Graben selbst ist ja fertig.

    Aber: „Es wurden und werden seitens des Bauunternehmens unter anderem Arbeiten an den Außenanlagen sowie an den Einbauten für die Wasserrahmenrichtlinie im Grabenbereich vorgenommen. Die Fertigstellung des Stegweges ist aufgrund des erforderlichen Korrosionsschutzes von der Witterung abhängig und kann erst im Frühjahr erfolgen. Auch bei der Herstellung des Stichs Thomasiusstraße mit Passepflaster kam es zu Verzögerungen. Um eine langfristig stabile und sichere Lage des Pflasters bei hoher optischer Qualität zu gewährleisten, wurde sogar ein Gutachter eingeschaltet. Des Weiteren war die Verlegung im Zeitraum, in dem Bodenfrost herrschte, behindert. Die Pflasterverlegung wird zum derzeitigen Zeitpunkt wieder aufgenommen und bis Anfang April 2019 fertiggestellt.“

    Der erwähnte Stegweg führt an der Gottschedstraße parallel auf der Nordseite des Mühlgrabens Fußgänger und Radfahrer direkt an der Häuerfront vorbei, weil es hier kein begehbares Ufer mehr gibt und der Elstermühlgraben direkt bis an die Grundmauern der Häuser reicht. Damit Fußgänger keinen Umweg laufen müssen, führt der Steg hier auf Straßenniveau übers Wasser.

    Und die erwähnten „Einbauten für die Wasserrahmenrichtlinie“ sind auch keine technischen Rührmaschinen oder ähnliches, sondern jene Steinschüttungen auf dem Grund des betonierten Grabens, die künftig die Ablagerung von Sedimenten erleichtern sollen. Und wenn die sich ablagern, sollen hier auch Wasserpflanzen wieder Fuß fassen können und die üblichen Wasserbewohner wieder Lebensraum finden. Denn um die Verbesserung der Wasserqualität und der Lebensbedingungen für die typischen Wasserpflanzen und -tiere geht es in der Wasserrahmenrichtlinie.

    „Wann ist die Fertigstellung geplant?“, hatte Rauer noch gefragt.

    „Nach derzeitigem Kenntnisstand ist die Gesamtverkehrsfreigabe in der 22. KW 2019 geplant“, so das Umweltdezernat. Das ist die letzte Maiwoche. Offen ist nur noch der genaue Tag. Und wenn dieser Grabenabschnitt endlich fertig ist, geht es um die Entscheidung für das dann noch fehlende Stück Elstermühlgraben zwischen Lessingstraße und Elsterstraße. Die Vorlage dazu soll jetzt in den Stadtrat gehen, sodass möglicherweise 2020 Baubeginn ist und dieses Grabenstück 2023 zusammen mit dem Stadthafen in Betrieb genommen werden kann.

    Zu Weihnachten dürfen zumindest Fußgänger und Radfahrer wieder über die Funkenburgbrücke

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