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Neues Teilstück des Elstermühlgrabens wird am 11. Juni eröffnet

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    Gleich zwei große Termine hat sich Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) in dieser Woche in Leipzig vorgenommen. Vielleicht sind es auch mehr. Denn irgendwie ist für Landtag und Regierung gefühlt schon Sommerpause. Irgendwelche Gesetzesbeschlüsse wird es vor der Landtagswahl im Herbst nicht mehr geben. Da bleibt auch für de Ministerpräsidenten Zeit, am Freitag zur Eröffnung des Bachfestes zu kommen. Und am Dienstag schaut er sich eine Kanalabschnittseröffnung an.

    Denn am Dienstag, 11. Juni, um 15 Uhr wird – mit einiger Verspätung – ein weiterer Abschnitt des Elstermühlgrabens eröffnet. Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit wird jetzt mit dem Abschnitt zwischen Lessing- und Thomasiusstraße ein weiterer Teil des Elstermühlgrabens eröffnet.

    „Es ist der vorletzte Teilbauabschnitt des für den Hochwasserschutz und die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie wichtigen Vorhabens“, formuliert Leipzigs Stadtverwaltung, die recht froh ist, dass der Freistaat die Freilegung der alten Mühlgräben als Hochwasserschutzmaßnahme akzeptiert und auch aus diesem Förderfonds mitfinanziert.

    Tatsächlich macht die Öffnung in ganz anderen Bereichen Sinn, die in Sachsen aber so nicht gefördert werden – bei der Kühlung des Stadtklimas zum Beispiel, der Aufwertung von Stadtquartieren und – ein Lieblingsthema von Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal – beim Ausbau des bootsgängigen Gewässernetzes. Denn vom – von Rosenthal ebenfalls forcierten – Stadthafen kommend sollen Bootsfahrer künftig durch den Elstermühlgraben bis ins Rosental fahren können, vielleicht auch weiter, aber dagegen spricht der naturbelassene Zustand der nördlichen Weißen Elster.

    Aber so mancher Paddler wird bis zur Angermühlbrücke fahren wollen.

    Blick in den neuen Grabenabschnitt mit "Einbauten". Foto: Ralf Julke
    Blick in den neuen Grabenabschnitt mit „Einbauten“. Foto: Ralf Julke

    Das Freilegen der in den 1950er/1960er Jahren verrohrten Mühlgräben wird bis weit in die 2020er Jahre dauern. Und es ist nicht billig, gerade dann nicht, wenn man dann unverhofft beim Freilegen auf alte Rückstände von Industrie und Gewerbe stößt, die Bauarbeiten inflationsbedingt teurer werden oder sich gar – wie an der Thomasiusstraße – um Monate verzögern. Die Gesamtbausumme stieg deshalb deutlich an von 3,4 auf 6,3 und mittlerweile wohl deutlich über 7 Millionen Euro.

    Dafür gibt es nicht nur eine neue Funkenburgbrücke, sondern auch einen Fußgängersteg, der ein Kanalstück kurz vor der Lessingstraße überbrückt.

    Bislang ist noch nicht klar, wann das noch fehlende Stück des Elstermühlgrabens zwischen Lessingstraße und Elsterstraße freigelegt werden kann. Noch gibt es dazu keinen Baubeschluss. Mit zwei neu zu bauenden Brücken wird das Stück auch ein Eckchen teurer.

    Gemeinsam mit Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung wird Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer das neue Kanalstück am Dienstag, 11. Juni, ab 15 Uhr eröffnen. Leipzigerinnen und Leipziger sind herzlich eingeladen, an der Eröffnungsveranstaltung auf dem Quartiersplatz Thomasiusstraße (Funkenburgbrücke) dabei zu sein.

    Und Heiko Rosenthal, Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung, Sport, und Rüdiger Dittmar, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Gewässer, werden bei der Gelegenheit auch ein bisschen zum Bauablauf erzählen.

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