Ein Manifest warnt vor der totalitären Digitalisierung unserer Gesellschaft

Für alle LeserMan braucht wahrscheinlich wirklich das Sensorium, das man in einer Diktatur entwickelt hat, um zu spüren, wenn eine Gesellschaft wieder von Fremdbestimmung bedroht ist. Es liegt am Willen einiger Menschen, unbedingt alles zu kontrollieren, zu beherrschen und zu manipulieren. Und sei es mit „intelligenter“ Technik. Ostdeutsche Bürgerrechtler zeigen sich jetzt in einem Manifest zutiefst besorgt.
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24 Bürger aus Kreisen der DDR-Opposition protestierten am Mittwoch, 9. Mai, gegen totalitäre Tendenzen der Digitalisierung unserer Gesellschaft. „Uns treibt die Sorge um, dass eine neue Art totalitärer Durchdringung der Gesellschaft droht. Einer, aber keineswegs der einzige Grund dafür ist der in vielen Medien erhobene Verdacht, dass Facebook Wahlen und Volksabstimmungen beeinflusst hat“, schreibt Uwe Schwabe, Vorstandsvorsitzender des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. (ABL e.V.).

„Auch wenn dieser Angriff auf unser Gemeinwesen auf leiseren Sohlen daherkommt als der offene Terror des Dritten Reichs oder die SED-Diktatur, sind die bereits heute an Millionen Menschen zu beobachtenden Schäden beunruhigend.“

Im Manifest heißt es: „Wir entdecken in der digitalen Umwandlung unserer Gesellschaft totalitäre Züge, die uns in unseren bürgerrechtlichen Intentionen zuwider sind.“

Das komplette Manifest:

„Der Mensch ist keine Maschine – Zur Verteidigung der Menschenwürde gegen ihre Widersacher im digitalen Zeitalter“

24 Bürger aus Kreisen der DDR-Opposition protestieren heute gegen totalitäre Tendenzen der Digitalisierung unserer Gesellschaft.

Uns treibt die Sorge um, dass eine neue Art totalitärer Durchdringung der Gesellschaft droht. Einer, aber keineswegs der einzige Grund dafür ist der in vielen Medien erhobene Verdacht, dass Facebook Wahlen und Volksabstimmungen beeinflusst hat. Auch wenn dieser Angriff auf unser Gemeinwesen auf leiseren Sohlen daherkommt als der offene Terror des Dritten Reichs oder die SED-Diktatur, sind die bereits heute an Millionen Menschen zu beobachtenden Schäden beunruhigend.

In unserem Manifest heißt es: „Wir entdecken in der digitalen Umwandlung unserer Gesellschaft totalitäre Züge, die uns in unseren bürgerrechtlichen Intentionen zuwider sind.“

Wenn eine geschichtlich neue Kraft weitgehend unkontrolliert immer mehr Bereiche des Lebens und der Gesellschaft beeinflusst – wenn sie den privaten wie den öffentlichen Sektor, das Bildungswesen wie die Berufswelt durchdringt – dann ist bereits eine Voraussetzung für die Errichtung einer totalitären Herrschaft gegeben. Kommt noch eine Ideologie dazu, wird es gefährlich.

Wir sind in Sorge, dass so eine Ideologie von einem sehr aktiven Teil unserer Eliten allmählich Besitz ergreift: Immer mehr prominente Bürger unseres Kulturkreises behaupten, wir seien nichts anderes als Bioroboter. Der Begleittext belegt, wie verbreitet diese These inzwischen schon ist. Sie spiegelt sich in der anderen These, dass die Maschinen bald ein menschengleiches Innenleben besitzen werden.

Ein von Technikern und Naturwissenschaftlern entworfenes Menschenbild macht sich breit und verdrängt allmählich die differenzierte, respektvolle, zurückhaltende und plurale Art und Weise, wie unter Demokraten über den Menschen gesprochen werden sollte. Was verloren zu gehen droht, ist nichts weniger als die Würde des Menschen.

Deutschland hat es zwei Mal erlebt, dass totalitäre Herrscher, die sich durch ein pseudowissenschaftliches Menschenbild legitimiert fühlten, ein Unrechtssystem errichteten und Angst und Schrecken verbreiteten. Im Manifest heißt es deshalb: „Wir sind nicht gewillt, tatenlos zuzusehen, wie unsere Freiheit und Privatsphäre, unser zivilisierter Umgang miteinander, die Achtung vor dem Glauben anderer, unsere Sozialstruktur, unsere Marktwirtschaft, unsere Demokratie und unsere Umwelt einem digitalen Abgott geopfert werden.“

Wir rufen auf, einen neuen Gesellschaftsvertrag zu schließen, der regelt, wie die digitalen Techniken gehandhabt werden dürfen. Ausgehend von den Erfahrungen der Friedlichen Revolution ist eine breite zivilgesellschaftliche Debatte notwendig. Die von uns 1989 gemachten Erfahrungen, als ebenfalls Menschen sehr unterschiedlicher Milieus zusammenfanden, um gegen einen repressiven Staat zu protestieren, sind ermutigend: Diktatoren, die sich ihrer Macht ganz sicher sind, können gestürzt werden. „Es gibt viel, viel mehr analoge Davids als digitale Goliaths. Worauf warten wir noch?“

Die Initiative zu diesem Manifest ergriff der Leipziger Lehrer Gottfried Böhme, der 1989 noch in Württemberg lebte – sozusagen ein Beispiel für gelungene Integration. Einigen der Unterzeichner, die er persönlich kennt, gab er im Januar einen Rohentwurf. Während der Facebook-Skandal wie eine Bestätigung für die Intentionen des Manifests uns alle überrollte, entstand der jetzt veröffentlichte Text des Manifests.

Auf der Website der Initiative dermenschistkeinemaschine.de findet sich der gesamte Text des Manifests. Außerdem ein Begleittext von Böhme, der die Thesen des Manifests illustriert und erläutert.

Stephan Bickhardt
Heidi Bohley
Gottfried Böhme
Dr. Martin Böttger
Professor Dr. Rainer Eckert
Dr. Hans-Jürgen Fischbeck
Dr. Matthias Gretzschel
Gabriele Heide
Gisela Kallenbach
Ines-Maria Köllner
Bernd-Lutz Lange
Heiko Lietz
Liane Plotzitzka
Frank Pörner
Siegfried Reiprich
Frank Richter
Lothar Rochau
Dr. Aribert Rothe
Gottfried Schleinitz
Andreas Schönfelder
Werner Schulz
Uwe Schwabe
Rolf Sprink
Wolfgang Templin
Michael Turek

Das Manifest zum Download.

DigitalisierungManifestDiktaturen
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