Waldsterben 2.0 – oder nur das Ende der Holzplantagen?, Teil 3

Wald wächst wieder, wo der Mensch aufhört zu wirtschaften

Für alle LeserSeit Beginn der „ordnungsgemäß“ genannten Ausbeutung der Holzbodenfläche wird mit verengtem Blick mit stark reduzierter Artenvielfalt der Baumschichten gearbeitet. Dass die Forstwirtschaft heute unter einem beachtlichen Erwartungsdruck steht, große Mengen Wertholz zu liefern, macht die Sache nicht einfacher.

Die gesamte „Holzbodenfläche“ Deutschlands mit 11,4 Millionen Hektar hat in den vergangenen rund 300 Jahren ordnungsgemäßer Forstwirtschaft nahezu vollständig natürliche Waldbestände verloren und es wurde dort verhindert, dass sich natürliche Bestände entwickeln konnten.

Wald als Lebensgemeinschaft erneuert sich ganz ohne Zutun der Menschen, und ebenso erweitert sich Wald auch, ohne dass ein Mensch Bäume züchten und pflanzen müsste.

Der geneigte Leser kann dies gern, sofern er ein Stück Wiese oder Garten besitzt, ausprobieren, in dem er ab jetzt sofort aufhört, den Rasen zu mähen oder Unkraut zu zupfen. Wenn die Umweltbedingungen stimmen, wird sich mit der Zeit eine neue Waldlebensgemeinschaft einstellen. Selbst auf Brachflächen in Städten kann man dies hin und wieder gut beobachten. In Leipzig bietet dazu der Wilhelm-Leuschner-Platz ein treffliches Beispiel. Dort, inmitten der großen Stadt bietet sich ein Fleckchen Landes, das zum Nutzen der Bevölkerung eine grüne Oase werden könnte.

Zurzeit wird viel über den Klimawandel geredet, über kranke Bäume und die vielen Schädlinge, die eine geschundene Natur beeinträchtigen. Man möchte oft meinen, das Ende der Welt stände bevor. Die Autoren dieses Textes sind hingegen optimistisch. Wir sind sicher, dass die Welt wie auch die Menschheit noch ein paar Jahre, Jahrzehnte und sicher auch noch mehr existieren werden, auch wenn nicht zu sagen ist, wie die Welt dann aussehen wird.

Aber jeder von uns, und allen voran jene Gruppen und Verwaltungen, in deren Händen die Verfügungsberechtigung über die Holzböden und die übrigen potenziell der Natur verbliebenen Flächen (z. B. Weg- und Straßenränder, Gärten, Parks, Weiden und Äcker) liegen, können sofort damit beginnen, der Natur mehr Raum zu gewähren. Zurzeit haben wir hierbei mehrere Themenfelder, welche in den Medien für Aufregung sorgen.

Baumstumpf im Auenwald. Foto: NuKLA e.V.

Baumstumpf im Auenwald. Foto: NuKLA e. V.

Meldungen über Schadfälle sollte die Presse den Lesenden nicht platt als Katastrophe servieren! Die Katastrophe des Borkenkäferbefalls besteht nicht darin, dass dieser massen- und quadratkilometerweise Fichten- und Kiefernbestände tötet, sondern darin, dass standortfremde Bestände von Menschen wider besseres Wissen gepflanzt wurden! Man hat bewusst artenarme Monokulturen unter dem vertrauenerweckenden Siegel „ordnungsgemäße Forstwirtschaft“ gepflanzt, weil man ein reines Sortiment der Brotbäume Fichte und Waldkiefer anbieten wollte.

Das Absterben dieser standortökologisch falschen „Brotbäume“ lange vor sinnvoller Endnutzung wird uns jetzt als Kalamität serviert. Und das soll nun auf Staats-, resp. Bürgerkosten entschädigt werden? Damals stammten die Investitionen aus privaten und Steuergeldern, der fachliche Fehler in der Baumartenwahl und dem Strukturtyp monotoner Altersklassenwald war zu gleicher Zeit bekannt.

„Die Trockenheit führt zum Absterben von Bäumen“. Also haben wir einen Schuldigen! Nun will Frau Klöckner dem Wald mehr Fläche geben – vom Prinzip her dennoch eine gute Idee.

Wenn unsere Gesellschaft nun jedoch Geld aufwendet, um Millionen von Bäumen neu anzupflanzen, werden die Fehler der Vergangenheit nur wiederholt, indem Monokulturen oder sehr artenarme Forsten neu begründet werden. Was dort entsteht, ist wieder kein naturnaher Wald. Es werden als Umweltmaßnahme kaschierte Holzproduktionsflächen entstehen. Artenvielfalt wird dort auf Jahrzehnte voraus bestenfalls eine nachrangige Rolle spielen. Artenvielfalt entsteht nur im Schirm vielfältiger Baumartenmischung. Diese Mischung kann sehr kostengünstig erreicht werden – geben wir der Natur ein paar Jahre!

Es ist den Autoren klar, dass eine gewisse Agrarministerin, wenn sie etwas für den Umweltschutz fordert, ihre Agrarförderungsmaßnahme geschickt verkaufen will. Sie sollte aber wirklich auch ans Klima denken. Agrarkulturen fördern Wüstenklima, künstliche Holzäcker werden ebenso nicht klimastabil sein. Da ist kein Platz für Naturschutz, was die vergleichbar hergerichteten Forstplantagen im Lande beweisen.

Es ist klüger, regional zu schauen, welche Naturverjüngung sich einstellt. Dass diese Naturverjüngung vorhanden ist, beobachten wir, seitdem wir danach in allen Teilen der Leipziger Auen danach suchen. Wir wurden darauf durch Meldungen zum Auwald aufmerksam, denen zufolge es in diesem Auensystem „seit 100 Jahren keinen natürliche Eichenverjüngung“ geben soll.

Aber sie ist vorhanden, sie kann von jedermann gefunden werden! Das ist einfach eine Ente, die vermutlich aus Unkenntnis geschah. Die Autoren finden seit Jahren, und seien diese noch so warm und trocken gewesen, in den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands, ja, Europas, überall die kräftigste Naturverjüngung in all ihren Facetten, so auch im Auwald Leipzig seit 2014 resp. 2017 bis 2019. Welche Baumart sich wo verjüngt, ist regional unterschiedlich, da die erfolgreiche Keimung der verschiedenen Baumarten standortabhängig und jahrweise sehr verschieden geschieht.

Dass sie manchmal über viele Jahre ausbleibt, irritiert den kundigen Förster nicht, denn seine Klientel ist langlebig. Stieleiche erreicht ein Alter von 300 bis 500 Jahren – was bedeutet es da, wenn 10 bis 50 Jahre keine Verjüngung kommt? Nichts! Sie kommt mit natürlicher Gewissheit!

Teil 3 – Eichen wachsen genau da, wo sie der Förster nicht sehen will

Teil 2 – Ein Plädoyer für die Eigendynamik des Leipziger Auenwaldes

Teil 1 – Wälder sind viel anpassungsfähiger, als Förster glauben

Hinweis der Redaktion in eigener Sache: Eine steigende Zahl von Artikeln auf unserer L-IZ.de ist leider nicht mehr für alle Leser frei verfügbar. Trotz der hohen Relevanz vieler unter dem Label „Freikäufer“ erscheinender Artikel, Interviews und Betrachtungen in unserem „Leserclub“ (also durch eine Paywall geschützt) können wir diese leider nicht allen online zugänglich machen.

Trotz aller Bemühungen seit nun 15 Jahren und seit 2015 verstärkt haben sich im Rahmen der „Freikäufer“-Kampagne der L-IZ.de nicht genügend Abonnenten gefunden, welche lokalen/regionalen Journalismus und somit auch diese aufwendig vor Ort und meist bei Privatpersonen, Angehörigen, Vereinen, Behörden und in Rechtstexten sowie Statistiken recherchierten Geschichten finanziell unterstützen.

Wir bitten demnach darum, uns weiterhin bei der Erreichung einer nicht-prekären Situation unserer Arbeit zu unterstützen. Und weitere Bekannte und Freunde anzusprechen, es ebenfalls zu tun. Denn eigentlich wollen wir keine „Paywall“, bemühen uns also im Interesse aller, diese zu vermeiden (wieder abzustellen). Auch für diejenigen, die sich einen Beitrag zu unserer Arbeit nicht leisten können und dennoch mehr als Fakenews und Nachrichten-Fastfood über Leipzig und Sachsen im Netz erhalten sollten.

Vielen Dank dafür und in der Hoffnung, dass unser Modell, bei Erreichen von 1.500 Abonnenten oder Abonnentenvereinigungen (ein Zugang/Login ist von mehreren Menschen nutzbar) zu 99 Euro jährlich (8,25 Euro im Monat) allen Lesern frei verfügbare Texte zu präsentieren, aufgehen wird. Von diesem Ziel trennen uns aktuell 500 Abonnenten.

Alle Artikel & Erklärungen zur Aktion Freikäufer“

 

AuenwaldWälder
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Die Flächen an der Schulze-Delitzsch-Straße eignen sich im unsanierten Zustand wirklich nicht für einen Spielplatz
Die Grundstücke, die die Stadt an der Schulze-Delitzsch-Straße kaufen will (schraffiert). Karte: Stadt Leipzig

Karte: Stadt Leipzig

Für alle LeserIm Oktober stellte die Grünen-Fraktion im Leipziger Stadtrat den Antrag „Stadtteilpark Volkmarsdorf endlich voranbringen!“ Schon damals hatte sich herumgesprochen, dass die Stadt das Bahngelände an der Schulze-Delitzsch-Straße nicht komplett kaufen würde. Auch die beiden dort ansässig gewordenen Wagenplätze waren ein Grund dafür. Aber mit der Antwort auf die Grünen-Anfrage wird noch deutlicher, welche Probleme es dort gibt.
Verwaltung schlägt Ablehnung der Petition zum Anwohnerparken im Waldstraßenviertel vor
Schild zum Bewohnerparken im Waldstraßenviertel. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser4.000 Unterschriften hatten Juliane Hauschild und Babis Kirilidis für ihre Petition gesammelt, mit der sie das Aussetzen des Anwohnerparkens im Waldstraßenviertel forderten. Der Petitionsausschuss des Stadtrates wird sich mit der Petition erst am 6. März beschäftigen. Aber das Dezernat Stadtentwicklung und Bau hat seine Stellungnahme dazu schon formuliert. Die fällt erwartungsgemäß ablehnend aus.
Frühjahrsbelebung, Unterbeschäftigung und die wachsende demografische Schieflage im Land
Gemeldete Stellen nach Branchen im Februar 2020. Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Für alle LeserJeder Arbeitsmarkt ist ein Kunstprodukt. Erst recht das, was deutsche Arbeitsagenturen jeden Monat als Statistik vermelden. Immer wieder wurde in den vergangenen 30 Jahren an den Kategorien so herumgebastelt, dass eigentlich schon lange – außer für echte Experten – nicht mehr sichtbar ist, wie viele Menschen in Deutschland tatsächlich arbeitslos sind. Die Wahrheit steckt auch in Leipzig irgendwo zwischen 19.913 und 41.506.
Die Buchmesse Leipzig von 1946 bis 2019: Wie aus einer Ost-West-Plattform das größte Lesefest Europas wurde
Klaus G. Saur: Die Buchmesse Leipzig von 1946 bis 2019. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserKlaus G. Saur, Gründer des K. G. Saur Verlags, hat die Leipziger Buchmesse einst aus der Sicht eines Westverlegers erlebt. Und aus der Sicht eines Mannes, der Mitglied jener Kommission war, die den innerdeutschen Buchaustausch organisiert hat. Deswegen ist dieses Buch vielleicht nicht das, was sich Leipziger unter einer heroischen Geschichte der Leipziger Buchmesse vorstellen würden. Auch wenn sie 1946 neu gegründet wurde, noch deutlich vor der Frankfurter Buchmesse.
Kulturtipp: 11. Puppentheaterfest in Markkleeberg
Logo Markkleeberg

Logo Markkleeberg

Markkleeberg lässt Anfang März für drei Tage die Puppen tanzen. Von Freitag, dem 06. März 2020, bis Sonntag, dem 08. März 2020, findet unter dem Titel „Hexenspaß & große Taten“ das 11. Markkleeberger Puppentheaterfest in den Lindensälen des Rathauses statt. Fünf Vorstellungen sind geplant.
Krimilesung zur Leipziger Buchmesse in der Stadtbibliothek
Logo Markkleeberg

Logo Markkleeberg

Die Stadtbibliothek Markleeberg lädt anlässlich der Leipziger Buchmesse vom 12. bis 15. März 2020 zu einer Lesung ein. In der Reihe „Leipzig liest“ ist am Freitag, dem 13. März 2020, die Autorin und Schauspielerin Isabella Archan zu Gast. Die gebürtige Grazerin ist immer wieder bei Theaterlesungen und im Fernsehen präsent, u.a. im Kölner Tatort, in der Lindenstraße und der Serie „Diese Kaminskis“.
1. FC Lok Leipzig vs. ZFC Meuselwitz 4:2 – Nicht nur alles „Isi“
Spitzenreiter! Die Lok-Kicker David Urban und Robert Zickert jubeln gemeinsam. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserDer 1. FC Lok Leipzig ist Tabellenführer in der Regionalliga Nordost. Gegen den einstigen (?) Angstgegner ZFC Meuselwitz obsiegten die Probstheidaer am Freitagabend mit 4:2 (1:1). 3.061 stimmungsvolle Zuschauer im Plache-Stadion sahen ein anfangs mäßiges und am Ende mitreißendes Regionalliga-Spiel. Meuselwitz egalisierte zweimal die Lok-Führung, ehe Paul Schinke in der 90. Minute per Elfmeter zum 3:2 traf. Winter-Neuzugang Ishmael Schubert-Abubakari traf nur 60 Sekunden später zur endgültigen Entscheidung. Zwei Spielunterbrechungen aufgrund von Pyro-Technik in der Lok-Fankurve warfen einen Schatten auf eine furiose zweite Halbzeit.
OBM-Wahl 2020: Nächste Volte am Sportforum
Der Parkplatz auf der Fläche des ehemaligen Schwimmstadions. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„RB-Chef Mintzlaff: ,Klub-Entwicklung darf nicht auf Altar des Wahlkampfes geopfert werden‘“, polterte die LVZ am 20. Februar und schrieb damit ihre Geschichte vom 15. Januar fort, die auch schon nicht stimmte: „RB-Geschäftsstelle und Parkhaus kommen auf den Stadionvorplatz“. Und nun am 27. Februar, nachdem die LVZ noch ein paar mal versucht hat, einen „Streit zwischen RB Leipzig und der Stadt“ (21. Februar) zu konstruieren, ruderte das Blatt in einem recht flapsigen Kommentar zurück: „Eine Schwalbe am Schwimmstadion“.
StuRA und Jusos kritisieren die flapsige Haltung des Wissenschaftsministers zu den Ursachen des Klimawandels
Sebastian Gemkow (CDU). Foto: L-IZde

Foto: L-IZde

Für alle LeserFangen wir mit Rezo an, der seit seinem großen „Zerstörung der CDU“-Video von 2019 auch zum Kolumnisten bei der „Zeit“ geworden ist, wo er am Donnerstag, 27. Februar, seinen (neuen) Ärger in Worte fasste: „Die Erderwärmung verschwindet gerade aus der öffentlichen Diskussion. Das ist so lange unerträglich, wie sich stattdessen mit nichtigem Parteigeplänkel beschäftigt wird.“ Ein Ärger, der genau so auch auf den Leipziger OBM-Wahlkampf zutrifft.
Leipzigs Baudezernat hält eine Wohnungstauschplattform zumindest theoretisch für möglich
Hier irgendwo die richtige Wohnung finden ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAuch das war so ein Thema bei der Townhall-Veranstaltung am 23. Februar in der Peterskirche. Dort stand das Thema der Wohnungsknappheit in Leipzig auf der Themenliste und die unabhängigen Wohnungsmarktakteure warfen als Idee in den Raum, Leipzig könne ja wieder – wie einst in DDR-Zeiten – den Wohnungstausch unter all jenen in Gang bringen, die einfach nur eine Wohnung in anderer Größe suchen. Da fiel auch schon mal das Wort „Mangelverwaltung“. Aber: Der Mangel ist für viele Leipziger längst spürbar.
Motette in der Thomaskirche Leipzig am 29. Februar mit dem Leipziger Vocalensemble und Bach-Kantate
Leipziger Vocalensemble. Quelle: Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Thomas

Leipziger Vocalensemble. Quelle: Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Thomas

Am Samstag, 29. Februar um 15.00 Uhr ist in der Motette in der Thomaskirche das Leipziger Vocalensemble mit Musikern auf historischen Instrumenten und den Solisten Friederike Urban, David Erler, Wolfram Lattke und Tobias Ay zu hören. Zur Aufführung kommt neben Chorwerken von Heinrich Schütz, Gottfried August Homilius, Johannes Brahms und Johannes Weyrauch die Kantate „Nach dir, Herr, verlanget mich“ BWV 150 von Johann Sebastian Bach.
Zwieback in seiner bislang reinsten Form: das Solo „6G Ray pur“ feiert am 5. März Premiere
6G Ray pur. Foto: Schaubühne Lindenfels

Foto: Schaubühne Lindenfels

Für alle LeserWolfgang Krause Zwieback macht Inventur in seinem Laden. Angekündigt ist ein performativer Konkurs, zu dessen Premiere der Sprachakrobat in den Ballsaal der Schaubühne Lindenfels am Donnerstag, 5. März, um 20 Uhr einlädt. Vorher gibt's im Salon sogar noch ein Podiumsgespräch mit „Pionieren der Freien Szene“.
Stiftung Ecken wecken bringt neues Mitmach-Projekt „Wir im Quartier“ im Leipziger Westen an den Start
kunZstoffe in der Georg-Schwarz-Straße 7. Foto: kunZstoffe e.V.

Foto: kunZstoffe e.V.

Für alle LeserWie kommt man eigentlich heraus aus dieser Jammerspirale, in der heute so viele Mitbürger glauben, ihren Frust und Unmut immer nur an anderen auslassen zu können? Kann es sein, dass es gerade ihre Rolle als unmündiger und immer nur konsumierender Bürger ist? Ihre Haltung, dass andere bitteschön immer alles regeln sollen? Raus aus der Schmollecke, so könnte man den neuen Aufruf der Stiftung Ecken wecken überschreiben. Wer seine Nachbarschaft besser machen will, packt selbst mit an.
Morteratsch: Zwei Tote, ein Gletscher und die Pfeife von Maigret
Urs W. Käser: Morteratsch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist nicht sein erster Krimi, den Urs W. Käser jetzt im Leipziger Einbuch Verlag vorgelegt hat. Mit „Hoffmanns Tode“, „Mosers Ende“ und „Gornerschlucht“ hat der 1955 geborene Schweizer Autor schon drei Kriminalromane aus der Schweizer Bergwelt veröffentlicht. In seinem vierten Krimi geht es nach Pontresina, einem Dorf unterhalb des Piz Morteratsch. Und dessen Gletscher spielt in diesem Krimi eine nicht unwesentliche Rolle.
Denkmalchor mit Friedensbotschaft zum Saisonauftakt
Denkmalchor Leipzig. Foto: Anne Hornemann

Foto: Anne Hornemann

Mit seinem neuen Programm „Friedens-Hall“ eröffnet der Denkmalchor am Sonntag, 1. März, um 17.00 Uhr, die 107. Konzertsaison im Völkerschlachtdenkmal und zugleich die 81. des Denkmalchores. Unter Leitung von Philipp Goldmann präsentiert der Denkmalchor vokale Klangporträts aus fünf Jahrhunderten von Schütz, Bruckner, Schnittke, Rutter, Nystedt bis Gjeilo.