Sachsens Beschäftigte werden statistisch immer älter

Wenn man Politikern so zuhört, dann ist es immer wieder ganz schrecklich, dass unsere Gesellschaft immer älter wird, regelrecht zu vergreisen scheint. Aber irgendetwas kann in der Betrachtung nicht stimmen. Denn wenn immer mehr Menschen 80, 90, 95 Jahre alt werden, heißt das ja auch, dass sie vorher länger fit waren. Und arbeitsfähig, oder? - Frische Zahlen aus Sachsen.

„Zur Jahresmitte 2015 hatten 1.529.978 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ihren Arbeitsplatz im Freistaat Sachsen“, meldet das Statistische Landesamt. Höchst besorgt, denn die Überschrift der Meldung lautete: „Fast die Hälfte der Beschäftigten 45 Jahre und älter – Landkreise mit deutlich höherem Altersdurchschnitt“. Was – wenn man die Zahl mit der üblichen Blickweise der 1990er Jahre betrachtet – geradezu schrecklich ist. Denn 45 – das liegt ja schon knapp vor der magischen 50, dem Alter, in dem deutsche Unternehmen noch vor wenigen Jahren ohne viel Federlesens ihre älteren Arbeitskräfte entlassen haben, um sie durch mobilere, flexiblere und vor allem billigere junge Arbeitskräfte zu ersetzen. Der Markt war gut gefüllt, die jungen Leute willig und dann noch mit den Sanktionspeitschen von Hartz IV auch bereit, noch die heftigsten Zumutungen an prekärer Beschäftigung zu erdulden.

Doch das hat sich – auch in Sachsen – spätestens ab 2011 geändert. Das „Hire & Fire“ funktioniert nicht mehr, seit nur noch halbierte Ausbildungsjahrgänge auf dem Bewerbermarkt aufschlagen, 10 Prozent davon nicht mal einsetzbar auf besser qualifizierten Arbeitsplätzen. Gerade dieser Effekt führt dazu, dass die Belegschaft scheinbar überaltert: Die älteren Jahrgänge sind doppelt so stark wie die jungen.

„Im Vergleich zu 2014 stieg die Beschäftigtenzahl um 1,2 Prozent bzw. 18.479 Personen. Fast die Hälfte der aktuell Beschäftigten (47,8 Prozent) war 45 Jahre und älter“, zeigen sich die Landesstatistiker besorgt. „Im Jahr 2000 waren nur knapp 35 Prozent der Beschäftigten in dieser Altersgruppe. Damals gab es reichlich 14 Prozent der Beschäftigten, deren Alter unter 25 Jahren lag – aktuell sind in dieser Altersgruppe nur noch sieben Prozent.“

Aber man kann sich ja nicht einfach junge Arbeitskräfte backen, sondern muss nehmen, was nach dem heftigen Geburteneinbruch in den 1990er Jahren übrig blieb.

Und die Arbeitgeber werben schon längst um eine Altersgruppe, die noch vor 20 Jahren im Abseits stand: die über 50-Jährigen.  Oder besser: Sie behalten sie einfach und denken lieber über altersgerechtere Arbeitsplätze nach.

„Das durchschnittliche Alter aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort betrug am 30. Juni 2015 in Sachsen 42,6 Jahre. Im Jahr 2000 war das Durchschnittsalter noch 38,8 Jahre. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten innerhalb Sachsens war Mitte 2015 in den Städten Leipzig und Dresden mit 41,2 bzw.41,3 Jahren am geringsten“, stellen die Landesstatistiker fest. „Im  Gegensatz dazu überstieg es in fast allen Landkreisen den Wert von 43 Jahren deutlich.“

Deutlich zeigt sich hier die seit über zehn Jahren anhaltende Abwanderung junger Menschen aus den ländlichen Räumen in die großen Städte. Was nicht nur mit dem Arbeitsangebot in den Landkreisen zu tun hat. Aber das auch. Es ist ein Prozess mit vielen Variablen. Eine dieser Variablen ist natürlich: Was wird eigentlich heute verlangt, wenn ein (junger) Mensch sich die Grundlage für ein wirklich belastbares Lebens- und Familieneinkommen schaffen will? In fast allen Berufen sind die Anforderungen drastisch gestiegen. Doch die sächsische Schule hat nicht darauf reagiert – wenn man von den eher hilflosen Rufen nach immer neuen IT-Geräten im Unterricht absieht. Logisch, dass Gymnasium und Studium immer mehr zur angestrebten Bildungskarriere werden. Und das heißt am Ende immer: Arbeitsplatz und Wohnort wird die Großstadt.

„Am 30. Juni 2000 waren die Beschäftigten durchschnittlich 3 bis 5 Jahre jünger als 2015. Hier gab es auch keine großen Unterschiede zwischen den Kreisfreien Städten und Landkreisen“, ziehen die Landesstatistiker noch einmal die Bilanz für das längst vergangene Jahr 2000, als der Prozess in Sachsen geradezu kippen begann.

„In den  Landkreisen Zwickau und Nordsachsen war das Durchschnittsalter mit 38,4 Jahren am niedrigsten und im Vogtlandkreis mit 39,4 Jahren am höchsten. Unterschiede im Alter gibt es auch zwischen beschäftigten Männern und Frauen. Zur Jahresmitte 2015 waren die Frauen in Sachsen im Durchschnitt 43,2 Jahre, die Männer 42,0 Jahre. In allen Kreisen lag das Alter der Frauen über dem der Männer. 15 Jahre zuvor waren allerdings die Männer in den Kreisfreien Städten noch geringfügig älter, in den Landkreisen dagegen die Frauen.“

Wobei hier unbedingt angemerkt sein muss: Es geht nur um die sv-pflichtig Beschäftigten, also rund 75 Prozent der sächsischen Arbeitskräfte. Deshalb sind auch die Beamten nicht dabei. Über die wird in den nächsten Jahren auch noch zu diskutieren sein, denn auch ein Bundesland wie Sachsen kann sich nicht wirklich leisten, seine Staatsdiener mit Ende 50 in Pension zu schicken, wenn ihm auf der anderen Seite der Nachwuchs fehlt. Bislang kamen die vorsichtigen Anregungen, die älteren Beamten zum Weitermachen zu animieren, nur aus der Opposition.

Aber anders wird der viel beredete „demografische Wandel“ nicht zu meistern sein: Wenn die Bundesbürger heute 10, 15, 20 Jahre älter werden als noch in den 1980er Jahren, dann wird das natürlich zur Belastung der Kassen. Aber nur, wenn man so tut, als würden sie schon mit 60 vergreisen, wie das noch im frühen 20. Jahrhundert war. Doch Medizin, Ernährung und Gesundheitsvorsorge sorgen eben auch dafür, dass Menschen auch noch nach dem 60. Lebensjahr fit und arbeitsfähig sind. Es geht gar nicht anders: Stabilisieren kann man eine solche Gesellschaft nur, wenn man die Arbeitswelt auch einer zunehmend älteren Belegschaft anpasst und vor allem wesentlich flexiblere Formen des Übergangs aus dem Erwerbsleben in den Ruhestand findet.

Dass die Beschäftigten immer älter werden, hat also zwei Ursachen: den fehlenden jungen Nachwuchs und die steigende Zahl von älteren Arbeitnehmern, die eben nicht mehr – wie noch 2000 – im Schnitt mit 60 in Rente gehen, sondern mit 65. Und etliche arbeiten auch heute schon deutlich darüber hinaus.

Die komplette Meldung des Statistischen Landesamtes.

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