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Grüne wählen Katharina Krefft zu ihrer Kandidatin für die OBM-Wahl 2020

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    Am 2. Februar 2020 ist in Leipzig wieder Oberbürgermeisterwahl. Die zweite Amtszeit von OBM Burkhard Jung (SPD) geht zu Ende. Im Mai hat Jung schon mal angekündigt, dass er durchaus noch ein drittes Mal antreten möchte. Aber seit Samstag, 21. September, hat er eine starke Herausforderin: Die Grünen haben auf ihrem Stadtparteitag die langjährige Fraktionsvorsitzende Katharina Krefft mit mehr als 90 Prozent der Stimmen zu ihrer Kandidatin gewählt.

    „Wir sind aus diesem Wahljahr als Bündnisgrüne gestärkt hervorgegangen und beanspruchen die Oberbürgermeisterschaft. Ich möchte Leipzig zur Stadt der Nachhaltigkeit entwickeln, die das Soziale, das Wirtschaftliche und das Ökologische zusammendenkt und echte Bürgerbeteiligung möglich machen. Dafür brauchen wir zeitgemäßes, junges Denken, jung gegen Jung“, erklärte Katharina Krefft.

    Katharina Krefft ist seit 2004 Mitglied des Leipziges Stadtrats.

    „In der neuen Wahlperiode wird es ja genau darum gehen: die Stadt wächst und wir werden mehr darüber verhandeln müssen, wie wir eine integrierte Stadtentwicklung schaffen“, formulierte sie zu Beginn der neuen Ratsperiode. „Wir Grüne wollen den Platz besser nutzen und Flächen so gestalten, dass sie möglichst vielen Bedarfen gerecht werden. Wir wollen konsequent Grünzüge schaffen, Parks und den natürlichen Auwald schützen, denn wir brauchen Luft zum Atmen. Wir wollen Platz und Sicherheit auf der Straße für Rad- und Fußverkehr. Wir wollen Platz für Ideen und Kreativität, darum schaffen wir städtisch geförderte Angebote von der Jugendhilfe über offene Schulen bis hin zu Kreativräumen.“

    Weiter, so Krefft, wollen die Grünen „Platz im Denken, denn für uns ist Vielfalt wesentlich, sie ist der Motor für die ökonomische und soziale Entwicklung dieser Stadt. – Ich lebe seit 20 Jahren in Leipzig. Hier habe ich Medizin studiert und hier arbeite ich als Ärztin in der Weiterbildung zur Neurologin. Hier lebe ich mit meinem Mann und unseren 5 Kindern. Es erfüllt mich mit Freude, hier durch die Stadt zu gehen und zu sehen, was wir geschaffen haben, woran wir mitgewirkt haben und ich genieße die Begegnung mit den Menschen, die uns dabei von ganzen Herzen unterstützen. Denn Leipzig lebt, wo Menschen sich lebhaft einbringen.“

    Zur Stadtratswahl im Mai war sie wieder im Wahlkreis 0 (Leipzig-Mitte) angetreten, wo die Grünen ein Ergebnis von 27,7 Prozent erreichten, was für die Grünen drei Sitze im Stadtrat bedeutete. Neben Katharina Krefft zogen auch Tim Elschner und Nuria Silvestre Fernández in diesem Wahlkreis in den Stadtrat ein.

    Insgesamt erreichten die Grünen mit 20,7 Prozent der Stimmen stadtweit das zweitstärkste Ergebnis hinter der Linken mit 21,4 Prozent.

    Die Grünen hatten sich am Samstag im Tapetenwerk getroffen und bei der Gelegenheit auch ihren Vorstand nachgewählt. Die langjährige Sprecherin Stefanie Gruner wechselte in die Grünen-Stadtratsfraktion. Als neue Sprecherin wurde die bisherige Beisitzerin Ulrike Böhm mit großer Mehrheit gewählt. Als neue Beisitzer/-innen wurden Nicole Schreyer, Anne Sehl und Sebastian Richter nachgewählt.

    Zum ersten Mal wählte die Partei auch ihre Mitglieder der Stadtbezirksbeiräte auf dem Stadtparteitag direkt. Nach der Kommunalwahl im Mai dieses Jahres erhöhte sich die Anzahl grüner Sitze in den Stadtbezirksbeiräten beträchtlich. Zahlreiche Mitglieder, darunter auch viele Neumitglieder und Parteilose, stellten sich dieser Wahl.

    Auf dem Stadtparteitag wurden darüber hinaus zwei Anträge verabschiedet. Es handelte sich dabei einerseits um einen Antrag zur konsequenten Berücksichtigung des Landschaftsplans der Stadt Leipzig in der Bauleitplanung. Des weiteren wurde ein Antrag für einen stärkeren Ausbau des Fahrradverkehrs und Schutz der Fahrradfahrenden in Leipzig verabschiedet. Darin wird der Ausbau der Fahrradinfrastruktur gefordert. Unter anderem sollen neue Fahrradstraßen und breitere Radwege entstehen, um eine klimagerechte Verkehrspolitik für Leipzig durchzusetzen.

    Der Stadtrat tagte: Oberbürgermeisterwahl schon eine Woche früher

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