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Der Stadtrat tagt: Ein Runder Tisch für Innenstadt und Stadtteilzentren

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    Die Ratsversammlung hat am Donnerstag, dem 18. November, auf Antrag der Grünen-Fraktion beschlossen, einen Runden Tisch für den Einzelhandel in der Innenstadt und in den Stadtteilzentren einzurichten. Der Antrag erhielt breite Zustimmung, obwohl die Verwaltung und Teile des Stadtrates anmerkten, dass sich dadurch nicht viel ändern werde. An dem Runden Tisch sollen zunächst Eigentümer/-innen, Behörden, Interessenvertretungen und Gewerbetreibende sitzen – später auch Konsument/-innen in „Zukunftswerkstätten“.

    Grünen-Stadträtin Annette Körner wies in der Ratsversammlung darauf hin, dass sich das Augenmerk bislang vor allem auf die Situation in der Innenstadt richte; aber auch die Stadtteilzentren müsse man „im Auge behalten“. Es sei absehbar, dass sich die Situation wegen problematischer Lieferketten, fehlender Kundschaft und drohender Leerstände eher verschlechtern werde.Sabine Heymann (CDU) entgegnete, dass der Stadtrat in der Vergangenheit viele ähnliche Beschlüsse gefasst habe. So gebe es unter anderem ein Citymanagement, das für solche Formate zuständig sei. Es sei besser, sich in bestehenden Formaten einzubringen, als sich neue auszudenken.

    Unnütz, aber nicht völlig falsch

    Ähnlich sah es SPD-Stadtrat Andreas Geisler. Der Antrag sei eigentlich „unnütz“. Weil er aber nicht „völlig falsch“ sei, werde seine Fraktion trotzdem zustimmen.

    Körner wies anschließend darauf hin, dass sich das erwähnte Citymanagement auf die Innenstadt konzentriere. Das bestätigte auch die Verwaltung in ihrem Kommentar zum Antrag. Für die Stadtteilzentren fehle es beim Citymanagement an den nötigen Kapazitäten.

    Eine breite Mehrheit stimmte für den Antrag der Grünen. Jeweils acht Mitglieder des Stadtrates enthielten sich beziehungsweise stimmten dagegen. Es ist nun Aufgabe der Verwaltung, auf die genannten Akteur/-innen zuzugehen.

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      1 KOMMENTAR

      1. Ein Runder Tisch hier ohne die „Konsumenten“ ist kein Runder Tisch.

        „Zukunftswerkstatt“: billige Ausrede, leere Versprechen, Beschwichtigung.

        Wieso „Konsumenten“? Gehören Innenstadt und Stadtteilzentren nur den Einzelhändlern? Die „Konsumenten“ dürfen mal rein, aber nur, wenn sie Geld da lassen. Schieres Flanieren oder obdachlos sitzen: unerwünscht?

        Noch gehört die Stadt den Menschen.

        Dass derartig Rückschrittliches ausgerechnet von den Grünen kommt,… okay, die Palmerisierung ist auch hier am Wirken. Ist nicht der erste Mal.

        Jedenfalls: Trollantrag.

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